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Sinti & Roma: Gedenken am 2. und 3. März

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V., das Solinger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage und Remscheid tolerant e.V. rufen zum 75. Jahrestag dazu auf, der Deportation und Ermordung von Sinti und Roma zu gedenken. Am 2. und 3. März 1943 wurden in Wuppertal, Solingen und Remscheid rund 200 Sinti und Roma aus den damals so bezeichneten „Zigeunerlagern“ in Polizeistationen zusammengetrieben, in verschiedenen Bahnhöfen gesammelt und nach Auschwitz deportiert. Unter ihnen befanden sich rund 100 Kinder unter 15 Jahren. Die Deportation und Ermordung wurde durch den sogenannten „Auschwitz-Erlass“ Heinrich Himmlers vom 16. Dezember 1942 angeordnet. Dieser bildet den grausamen Höhepunkt langjähriger Diskriminierung und Verfolgung von Sinti und Roma.

In ihrem Aufruf verweisen die drei Bergischen Bündnisse nicht nur auf die Vergangenheit, sondern fordern für Gegenwart und Zukunft unter anderem die Etablierung einer angemessenen Gedenkkultur, allgemeine Sensibilisierung hinsichtlich der Diskriminierung von Sinti und Roma sowie die Unterstützung von Netzwerken, mittels derer Sinti und Roma ihre Interessen artikulieren. Der gemeinsame Aufruf wird von den drei Oberbürgermeistern Tim Kurzbach (Solingen), Andreas Mucke (Wuppertal) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) unterstützt.

Darüber hinaus organisieren verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen Veranstaltungen, um das Gedenken an die Ermordeten aufrecht zu erhalten und gleichzeitig auf andauernde Diskriminierung von Sinti und Roma hinzuweisen:

  • Am Freitag, 2. März, wird es in Wuppertal um 9.30 Uhr und 15 Uhr Gedenkfeiern am Deportationsort Unterbarmer Bahnhof sowie im Jugendzentrum Heinrich Böll Straße geben.
  • Am Samstag, 3. März, beginnt um 11 Uhr vom Bahnhof Unterbarmen in Wuppertal aus eine Busreise auf den Spuren der Sinti und Roma im Bergischen Land, bei der historisch-thematisch relevante Orte in Solingen, Wuppertal und Remscheid angefahren werden. Um 15.30 Uhr wird die Rundreise nach Remscheid in die von Schülern des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums gestaltete Ausstellung im ehemaligen Pferdestall des Polizeigebäudes am Quimperplatz führen. Die Initiatoren Klaus Blumberg, Hans Heinz Schumacher und Max Franzen werden die Besucher durch die Ausstellung führen. Die Führung soll mit einer Gedenkminute beendet werden. Die Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Stelle der künstlerischen Programmverantwortung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung informierte die Verwaltung über die beabsichtigte Wiederbesetzung der Stelle der künstlerischen Programmverantwortung (30000846) im Teo Otto Theater der Stadt Remscheid. Die Verwaltung hat wie angekündigt im Januar die erforderlichen Verfahrensschritte, u.a. auch die Beteiligung des Personalrates, eingeleitet. Nach Abschluss des Verfahrens ist nun die Stellenausschreibung zu Beginn dieser Woche veröffentlicht worden. Die Stelle wird im Stellenportal des öffentlichen Dienstes (www.interamt.de) und in der Jobbörse des Deutschen Bühnenvereins für Theater und Orchester (buehnenjobs.de) bis zum 31. März ausgeschrieben. Sie soll zum 1. Mai  wiederbesetzt werden. Wesentliche Inhalte der Ausschreibung sind:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium/Master oder eine vergleichbare Qualifikation im Bereich des Kulturmanagements und/oder der Theaterpädagogik;
  • einschlägige Berufserfahrung, bspw. im Theaterbetrieb, im Betrieb von Kultureinrichtungen oder in der Arbeit von Kulturredaktionen;
  • Teilzeitstelle mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer Vollzeitstelle;
  • tarifliche Eingruppierung nach dem TVöD, Vergütungsgruppe 14;
  • Befristung für fünf Jahre;
  • Nebentätigkeiten sind im Rahmen der tariflichen Bestimmungen möglich.

Die Kandidat/innen zur Jugendwahl 2018

Burcu Aksoyek (14), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies: Volleyball, mit Freunden treffen. Ich will mich einsetzen für die Förderung der Integration; ein Festival für alle Menschen.

Nilay Akyazi (14), Alexander-von-Humboldt-Realschule, Boxen, Theater spielen, Engagiere mich gerne als Sporthelferin die Förderung von Jugendlichen, wie bei der Planung für Jugendaktivitäten und vor allem für den Umweltschutz.

Im Bild

  1. Bildleiste: Burcu Aksoyek, Nilay Akyazi, Malak Alabdou, Yakub Arslan, Bengi Aslan und Luca Joel Apfelbaum.
  2. Bildleiste: Roksana Bielecka, Eric Buchta, Elias El Ghorchi, Marie Sophie Flüs, Sdra Hamad, Sebastian Heinrich und Ismail Joundi.
  3. Bildleiste: Ilario Lerose, Francesco Lo Pinto, Elisabeth Luckhaus, Jeanne-Sophie Mortazawi, Lina Oberste-Brink-Bockholt und Beatriz Oliveira Teles.
  4. Bildleiste: Theodoros Pampoukidis, Jolien Picht, Daniel Pilz, Mihajlo Pupinovic und Niklas Reinberger.
  5. Bildleiste Leonie Reiß , Amra Sipcanin, Belinda Tillmanns, Pelin Turgut und Soner Ünal.

Malak Alabdou (14), GHS Hackenberg, Hobbies:  Basketball, Lesen, Politik, Menschen helfen. Ich will mich einsetzen für mehr Sportveranstaltungen für Jugendliche: Schwimmveranstaltungen und gegen Mobbing an Schulen, denn: Zum Mobbing gehören immer drei: einer,  der mobbt, einer, der sich mobben lässt und die, die nichts dagegen unternehmen!!!

Yakub Arslan (17), Albert-Einstein-Gesamtschule, Hobbies: Fußball, Politik. Ich will mich einsetzen für den Zusammenhalt der Remscheider Jugend; für Aktivitäten, die den Zusammenhalt fördern; für die Interessen, Ideen und Sorgen der Jugend unserer Stadt.

Bengi Aslan (17), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies:  Im Sommer mit Freunden Fußballspielen, Ansonsten gehen wir oft zusammen etwas essen, ins Kino, schwimmen etc. Ich will mich einsetzen für mehr uns Jugendlichen entsprechende Freizeitmöglichkeiten, die wirklich aktiv genutzt werden können und weil ich eine Stimme in Remscheid haben möchte.

Luca Joel Apfelbaum (16), Käthe Kollwitz Berufskolleg, Hobbies: Hip-Hop, Gitarre spielen, Skaten. Ich will mich einsetzen für Musikförderung, Kultur, saubere Schultoiletten.

Roksana Bielecka (17), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Sport und Bücher lesen. Ich will mich einsetzen für die Politik in der Stadt und die vielen Projekte, die im Jugendrat entstehen werden.

Eric Buchta (16), Karl-Kind-Schule, Hobbies: Fahrrad fahren, Modellbau. Ich will mich einsetzen für Jugendliche, damit unsere Stadt schöner wird.

Elias El Ghorchi (17), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Fotografie (privat und beim RGA), THW, Wassersport (Boot fahren, tauchen), Reisen. Ich will mich einsetzen für die Modernisierung und Renovierung von Schulen, Veranstaltungen und Events für junge Remscheider, Engagement von Jugendlichen fördern, gegen Rassismus in Remscheid.

Marie Sophie Flüs (17), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies: Sport und der Jugendrat (politisches Engagement). Ich will mich einsetzen für die Interessen der Jugendlichen aus meiner Stadt, mehr Freizeitmöglichkeiten und für die Arbeit mit Flüchtlingen.

Sdra Hamad (14), GHS Hackenberg, Hobbies: Volleyball, schwimmen, Keyboard spielen. Ich will mich dafür einsetzen, dass die Ausländer mehr Kontakte mit den Deutschen haben.

Sebastian Heinrich (14), Nelson-Mandela-Schule, Hobbies: Ich habe ein besonderes Interesse für die E-Sport- Szene und ich verändere hobbymäßig Fotografien von alten Gebäuden und von der Natur. Ich will mich einsetzen für die Freizeitgestaltung für die Jugendlichen in Remscheid.

Ismail Joundi (17), GHS Hackenberg, Hobbies: Fußball spielen, Kickboxen, Bücher lesen. Ich will mich einsetzen für mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und Flüchtlingen aus allen Ländern dabei helfen sich hier zu integrieren.

Ilario Lerose (14), Karl-Kind-Schule, Hobbies:  Tischtennis, Tennis, mit Freunden treffen, DRK. Ich will mich einsetzen für mehr Einsatz für die Remscheider Schulen und das viel mehr in Remscheid passiert für Jugendlichen und Kinder.

Francesco Lo Pinto (16), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies: Theater/Schauspiel, Sport (Fitness, Jogging, Fahrrad fahren), Engagement (SV-Arbeiten, Schülersprecher der EMA, Mitglied des 7. Jugendrates),  Politik, Geschichte, Fotografie. Ich will mich einsetzen für mehr Partys und Veranstaltungen in wie z.B. "RS UNITED", einen respektvolleren Umgang miteinander durch Aktionen wie  "Respekt '- Kein Platz für Rassismus", eine feste Gedenkstätte für alle Verfolgten des NS-Regimes. Ich möchte den Jugendlichen in  Remscheid eine Stimme geben, damit UNSERE Interessen, Ideen und Anregungen durchgesetzt werden.

Elisabeth Luckhaus (16), Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Hobbies: Klavier spielen, Leistungstanz im Remscheider Tanzzentrum. Ich will mich einsetzen für ein jugendfreundliches Remscheid und dafür, dass die Stimmen der Remscheider Jugendlichen mehr Gewicht haben.

Jeanne-Sophie Mortazawi (15), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Tennis, Klavier, Reisen, Freunde treffen. Ich will mich einsetzen für einen stärkeren Zusammenhalt der Remscheider Jugend und für deren Wünsche und Meinungen. Ich möchte den Ausbau des Freizeitangebotes, verschiedener Veranstaltungen, wie z.B. Festivals und Sportfeste und Remscheid für Jugendliche attraktiver und lebenswerter machen und für das Erstellen einer Jobbörse für Remscheider Jugendliche mit fairer Bezahlung.

Lina Oberste-Brink-Bockholt (14), Röntgen-Gymnasium, Hobbies: ich lese gerne, mache Ballett und spiele Klavier. Außerdem mache ich gerne Handarbeiten wie Nähen. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und Philosophie. Ich will mich einsetzen für mehr Radwege und Sportmöglichkeiten, für den intensiven Miteinbezug der Jugendlichen in die Stadtpolitik, für die Förderung von Flüchtlingskindern, für den Einsatz für öffentliche Einrichtungen als Treff und Unterhaltung für Jugendliche, für die Verschönerung und Wiederbelebung der unteren Alleestraße.

Beatriz Oliveira Teles (15), Alexander-von-Humboldt-Realschule, Hobbies: Singen im Chor, Tanzen im Verein. die Interessen und Wünsche der Jugendlichen, wie z.B. weitere Möglichkeiten die Freizeit zu verbringen/gestalten.

Theodoros Pampoukidis (15), Albert-Einstein-Gesamtschule, Hobbies: Fahrrad fahren, Longboard, Keyboard spielen. Ich will Remscheid wieder "in" machen, das heißt, Jugendliche an die Stadt binden durch bessere Angebote. . Ich will mich einsetzen für  Integration der Migranten voranbringen, z.B. gemeinsame Sportturniere veranstalten, um einander zu respektieren und zu verstehen; unsere Schulen sicherer machen. Präventive Maßnahmen durchführen für den Fall der Fälle.

Jolien Picht (17), Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Zumba, Lesen, ehrenamtliche Hilfskraft in der Welle. Ich will mich einsetzen für mehr Freizeitaktivitäten für Jugendliche, sowie bezahlbare Sportvereine und mehr Mitspracherecht in der Politik.

Daniel Pilz (16), Röntgen-Gymnasium, Hobbies: Alles Sportliche, soziales Engagement. die Interessen der Jugendlichen und für ein schöneres und sozialeres Remscheid.

Mihajlo Pupinovic (16), Albert-Schweitzer-Realschule. Ich will mich einsetzen für. mehr Farbe in das farblose Remscheid,  für Jugendveranstaltungen,  für soziale Projekte z.B. in Altenheimen. - 4. für Gerechtigkeit für alle.

Niklas Reinberger (15), Röntgen-Gymnasium, Hobbies:  Laufen, Lesen, Parkour. Ich will mich einsetzen für den Ausbau von Internetzugängen an öffentlichen Plätzen in Remscheid und Lennep; Außerdem für ein Programm, dass über Zivilcourage aufklärt und diese fördert; Möglichkeiten schaffen, dass Sorgen und Probleme der Jugendlichen gehört und wahrgenommen werden; Förderung von Sport- und Freizeitaktivitäten; für ein tolerantes Remscheid ohne Rassismus und Vorurteile, in dem jeder die gleichen Chancen hat.

Leonie Reiß (14), Albert-Schweitzer-Realschule. Hobbies: Ich mache gerne Sport wie Karate. In meiner sonstigen Freizeit zeichne, lese oder treffe ich mich mit Freunden. Ich will mich einsetzen für die Jugendlichen, die in unserer Stadt leben. Durch mein Engagement möchte ich die Stadt verändern und die Interessen anderer durchsetzen.

Amra Sipcanin (14), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies:Singen, Tanzen, Reisen, Lesen. Ich will mich einsetzen für ein musikalisches Remscheid und mehr Integration der Flüchtlinge und allen anderen

Belinda Tillmanns (14), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Geige und Tennis spielen, Zeichnen und Lesen. Ich will mich einsetzen für Remscheid, um die Stadt zu einem jugendfreundlicheren Ort zu machen, die untere Allee Straße freundlicher gestalten, Sauberkeit in den Wäldern, an den Bushaltestellen und anderen öffentlichen Orten zu verbessern und das Umweltbewusstsein der Jugendlichen ansprechen. Eine Brücke zwischen Jung und Alt herstellen.

Pelin Turgut (14), Alexander-von-Humboldt-Realschule, Hobbies: Boxen, Inliner fahren, lesen. Ich will mich einsetzen für Kampagnen gegen Mobbing; Minderung der Abhängigkeit von Technologie (Handysucht); Alternativen für Soziale Treffpunkte.

Soner Ünal (17), Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Hobbies: Fußball, Musik hören, mit Freunden abhängen. Ich will mich einsetzen für die Kinder und Jugendlichen in Remscheid durch Freizeitgestaltung, Sportaktivitäten, bessere Internetverbindungen und kostenloses WLAN.

Die frühe Nachkriegszeit in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In diesem Jahr findet der bundesweite „Tag der Archive“ zum neunten Mal statt. Mehrere hundert Archiveinrichtungen öffnen am Sonntag, 4. März, ihre Türen und Magazine für die Öffentlichkeit. Das diesjährige Motto heißt „Demokratie und Bürgerrechte“. Selbstverständlich ist auch das Remscheider Stadtarchiv dabei; es widmet sich der frühen Nachkriegszeit in Remscheid: Der Krieg war vorbei, die tägliche Angst der Menschen vor Bombenhagel und Willkür in der NS-Diktatur vorüber – was prägte die Stadt in der Zeit, die auf den Zusammenbruch des Dritten Reichs folgte? Dieser Frage geht das Stadtarchiv beim diesjährigen Tag der Archive nach und präsentiert am Sonntag, 4. März, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr eine kleine Ausstellung mit Fotos, historischen Dokumenten, Zeitzeugenberichten und vielen Informationen. Dazu gehört von 11.15 bis 11.45 Uhr ein Kurzvortrag („Remscheid zwischen Kriegsende und Währungsreform“) und von 13.15 bis 14.15 Uhr ein Gespräch mit den Zeitzeugen Hans Euler und Werner Kürschner über ihre persönlichen Erinnerungen an die Jahre 1945 - 1948 (mit anschließender Diskussion). Von 15 bis 15.15 Uhr wird der Film „Platzer Kirmes 1949“ gezeigt und von 15.30 bis 15.50 Uhr der Film „Ein Buch mit sieben Siegeln“ von 1952. Der Eintritt ist frei.

Kommunaler Wohnbauflächenatlas in Arbeit

Entwicklung von Wohnbauflächen beschleunigen“, titelte der Waterbölles am 3. März 2017 im Vorgriff auf eine Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 23. März, zu der die Fraktionen bzw. Gruppen von SPD, GRÜNE, FDP und WiR einen entsprechenden Antrag gestellt hatten. Die am 15. März angemahnte Antwort der Verwaltung liegt inzwischen vor. Demnach bereitet der Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften derzeit einen Kommunalen Wohnbauflächenatlas vor, in dem „zusätzlich zum bereits veröffentlichten Baulandkataster ... diese Flächen sowie weitere, darunter auch planerisch noch nicht entsprechend durchentwickelte Wohnbaupotenziale eingebracht“ werden sollen. Der neue Wohnbauflächenatlas werde ein Kompendium entwicklungsfähiger Flächen mit standortbezogenen Bebauungsvorschlägen und Umsetzungshinweisen enthalten.

Gegenwärtig werde der örtliche Wohnungsmarkt bei einem Leerstand von ca. sieben Prozent noch als entspannt wahrgenommen, so die Verwaltung. Allerdings bestehe ein „nicht unerheblicher Modernisierungsbedarf im Gebäudebestand“. Komplett leerstehende Objekte, die nicht durch eine Vermarktung wieder in Wert gesetzt werden könnten, dürften Einzelfälle bleiben. Langfristig entwicklungsfähig seien ca. 1.000 Wohneinheiten. „Neben einer Vielzahl von Baulücken und kleineren Reserven ist mit einem etwa 20 ha großen Bereich an der Ringstraße auch ein großes, bislang unerschlossenes Gebiet bereits als Wohnbaufläche dargestellt“, heißt es in der Vorlage weiter. Der neue Kommunale Wohnbauflächenatlas wird der Politik voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 vorgelegt.

Stadt lehnt Sitzplätze vor dem Theater ab

Die Stadtverwaltung hält nichts von dem Vorschlag, vor dem Teo Otto Theater Sitzbänke aufzustellen. Das geht aus einer Vorlage für den Seniorenbeirat und den Kulturausschuss hervor. Zitat: „Aus denkmalpflegerischen, rettungstechnischen und anfahrtsmäßigen Gründen ist die Installation von Sitzbänken vor dem Zugangsbereich des Teo Otto Theaters abzulehnen. Das Gebäude des Teo Otto Theaters ist denkmalgeschützt, und dies erfasst auch den Vorplatz in seinem typischen 1950er-Jahre-Erscheinungsbild, wo sogar die Pflasterung an den Stil der 1950er Jahre angelehnt ist.“ Um das frontale Erscheinungsbild des Teo Otto Theaters nicht zu gefährden, müssten schließlich abknickbare Fahnenmasthülsen zum Einbau kommen, um das Originalerscheinungsbild der Fassade zu gewährleisten und jederzeit herstellen und vorzeigen zu können. Auch dürfe die Feuerwehrumfahrt und die Anleiterung des Vordaches des Oberen Foyers zu Rettungs- und Evakuierungszwecken im Notfalle nicht verstellt bzw. behindert werden.

Ein weiterer Grund für die Ablehnung: Der Vorplatz vor dem Theater ist als Taxi-Stellfläche ausgewiesen. Nach den Theatervorstellungen kommen gegen eine Beteiligung an den Fahrtkosten in Höhe von acht Euro vom Hausmeister des Theaters organisierte Sammeltaxen in die jeweiligen Stadtteile zum Einsatz. Diese sog. Theater-Taxen fahren direkt vor den Eingang des Theaters und werden vorwiegend von älteren Theaterbesuchern in Anspruch genommen. „Diese Zufahrt darf nicht verstellt und erschwierigt werden“, teilt die „wort-erfinderische“ Verwaltung mit. Hierfür seien anlässlich der Tieferlegung der Fahrbahn der Konrad-Adenauer-Straße eigens die Bordsteine des Anfahrtsbereiches ebenfalls angepasst und abgesenkt worden. Im Übrigen seien Sitzbänke auf der gegenüberliegenden Straßenseite ausreichend vorhanden, und Theaterbesucher, die auf die Theater-Taxen warten, verfügten im Theater über ausreichend Sitzgelegenheiten.

Höhengleicher Überweg hat weiter Priorität

Breiter Überweg, kein kleiner Zebrastreifen“, zitierte der Waterbölles am 14. Dezember 2017 Baudezernent Peter Heinze. Er hatte gegenüber der Bezirksvertretung Alt-Remscheid den jetzigen Fußgängertunnel zwischen Ebertplatz und Ämterhaus für überholt hält und einer „überirdischen Lösung“ den Vorzug gegeben. Mit einem überarbeiteten Verkehrskonzept für den Friedrich-Ebert-Platz sei im Sommer 2018 zu rechnen, sagte er damals. Den Weg dazu will die Verwaltung nun mit einer Beschlussvorlage ebnen, die im März auf der Tagesordnung verschiedener Ausschüsse steht. Zitat: „Die im Rahmen des Wettbewerbs zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes eingereichten Entwürfe ... gestalten die Fußgängerquerung der Elberfelder Straße entsprechend der Wettbewerbsauslobung der Stadt Remscheid jeweils als höhengleichen Überweg. Bei der Konzipierung des Platzes wird folgerichtig davon ausgegangen, dass der bestehende Fußgängertunnel und die zuführenden Treppen und Rampen künftig entfallen sollen.“

Verwiesen wird in der Vorlage allerdings auch auf anderslautende Anfragen von SPD (zusätzliche Überführung/Brücke) CDU (Tunnelertüchtigung) und W.i.R. (nächtliche Tunnelschließung). Dazu heißt es, die Verwaltung sei gehalten, die verbindlichen Vorgaben der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06, Abschnitt 6.1.8.8-) einzuhalten. Im Übrigen würden die von den Parteien genannten Planungsalternativen einen „derzeit nicht zu beziffernden Bearbeitungsmehraufwand bedeuten. Dabei sei nicht zu erkennen, „ob nicht gegebenenfalls durch den Flächenbedarf einer der Planungsalternativen, bzw. bei der Planung einer höhengleichen Querung unter Beibehaltung des Tunnels eine Verschiebung des Busbahnhofs nach Süden und damit eine Neukonzipierung der gesamten Platzfläche erforderlich“ sein würde.

Und zum weiteren Vorgehen: „Die höhengleiche Fußgängerquerung der Elberfelder Straße ist prioritärer Gegenstand der Ausführungsplanung, der bestehende Tunnel wird für den Fußgängerverkehr geschlossen. Nur sofern sich dieses Ziel im Zuge der Ausführungsplanung als in hohem Maße konfliktträchtig oder undurchführbar erweisen sollte, werden die Beibehaltung des Fußgängertunnels und/oder die Errichtung einer Fußgängerbrücke quasi als Notmaßnahme in die Planung einbezogen. Um diese Planungsoptionen offenzuhalten, werden sie bei den vorgeschalteten Verkehrserhebungen und Modellrechnungen in geeigneter Weise als Alternativen berücksichtigt.“

Bergholz' ziehen aus, oder: „Se kuomen wier!"

von Alma Mühlhausen

Wie ein Aufatmen war es durch das schmucke Schieferhaus gegangen, als es hieß, dass Bergholz auszögen. Nicht dass die Bergholzleute, was Moral und Sauberkeit betraf, nicht in Ordnung gewesen wären; nein, daran lag es nicht. Der Grund für die Missstimmung war einfach in der Vielzahl der Kinder zu suchen, die sich bei den Bergholz wie sechs Orgelpfeifen reihten. Wenn vier der „Gören" die Treppe hinabstürmten, hatte man ein Gefühl, als donnere ein Eisenbahnzug über die Müngstener Brücke. Die Kroh Jakob, die mit zur Familie gehörte, schrie bei dem Spektakel jedes Mal: „Langsam gönn. Langsam gönn."Bergholz also wollten ausziehen, und zwar am 1. Mai, dem „Treckelsdag". Dass sie aber zogen, war so gekommen: Vater Bergholz, ansonsten ein fleißiger, rechtschaffener Mensch, hatte die Angewohnheit, bei besonderen Anlässen ein Gläschen über den Durst zu trinken. Und da der Geburtstag des Familienvaters zu den „besonderen Anlässen" gehörte, war es im Kreise der Freunde eben wieder einmal zum „Über-den-Durst-Trinken" gekommen.

Nun hatte das Geburtstagskind am Tage vorher wieder einen handfesten Krach mit dem Hausherrn gehabt, der den Kindern verbot, das Treppengeländer als Rutschbahn zu benutzen. Wenn auch der Vater der Blagen mit ihrer Rutschbahn nicht einverstanden war, so hatte die Art des wenig beliebten Hauseigentümers dennoch zu einer schweren Auseinandersetzung geführt. Und die Kraftausdrücke, die dabei hin und her flogen, waren sonst nur in Schmieden und Kotten zu hören. Das Ende vom Lied: Vater Bergholz erklärte dem Hausherrn, dass er ihm zuliebe seine Blagen nicht aufhängen könnte, und sobald er eine andere Wohnung fände, zöge er aus, damit das Gedöhns aufhöre. Der alte Korff war natürlich ob solcher Botschaft sehr erfreut und sprach wohlweislich nicht dagegen.

 

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Werkzeugmuseum auf Kölner Eisenwarenmesse

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Deutsche Werkzeugmuseum ist auch in diesem Jahr wieder auf der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln (4. - 7. März) vertreten, auf der Firmen ihre neuesten Produckte und die modernsten und innovativsten Fertigungstechniken vorstellen. Gerade die Digitalisierung und der 3-D-Druck als zukunftsweisende Produktionsform stehen dabei im Vorderrund. Das Deutsche Werkzeugmuseum geht einen ganz anderen Weg. Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht: „Wir bringen den Messestand der Firma Ehlis wieder an seinen jahrzehntelangen Wirkungsort. Dieser Messestand war der einzige, den die Firma je besaß, und er war regelmäßig auf der Kölner Messe vertreten. Viele Besucher haben extra den Stand der Firma Ehlis aufgesucht, um diesen einmaligen Messeauftritt zu erleben. In diesem Jahr kehrt er nach Köln zurück. Weiterhin zeigen wir Meisterstücke der Feinmechanik. Es handelt sich um exzellente Dampfmaschinenmodelle, die wir sogar laufen lassen werden. Viele Besucher wollten sie vor zwei Jahren schon erwerben. Weiterhin stellen wir unsere aktuelle Sonderausstellung ‚Den Bergischen ins Gesicht geschaut‘ sowie unsere Veranstaltungen in diesem Jahr und unsere Aufgaben als Museum vor.“

Das Deutsche Werkzeugmuseum ist auf dem Gemeinschaftsstand des Bergischen Städtedreiecks vertreten. Bereits zum siebten Mal präsentieren sich Unternehmen auf der Eisenwarenmesse erfolgreich unter diesem Dach, einem Service der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und den Wirtschaftsförderungen der drei Städte. So werden Synergien entwickelt, die die Messeauftritte deutlich erleichtern. Die meisten der diesjährigen Aussteller sind bereits seit 2006 auf dem Stand vertreten.

Linde AG folgt auf „Blumen Risse“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Juni 2018 eröffnet an der Neuenkamper Straße 46 ein neuer Gas & More Fachmarkt der Linde AG. Das Unternehmen ist spezialisiert auf technische Gase und investiert mehr als zwei Millionen € in den Neubau seines Vertriebspunkts für Gase und Schweißtechnik (Geräte, Zubehör und Services). Ehler Curt Nowak, Expansionsmanager Gas & More bei der Linde AG: „Die zentrale Lage in der Wirtschaftsregion Bergisches Land, die sehr gute Verkehrsanbindung sowie die sehr gute Sichtbarkeit und Lage des Grundstücks sind wesentliche Gründe für unsere Investitionsentscheidung in Remscheid. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Remscheid im Rahmen der Ansiedlung und Projektumsetzung hat sehr gut funktioniert“.

Der Standort wird im Franchise-System durch einen eigenständigen Partner vor Ort geführt. Ein Gas & More Fachmarkt beschäftigt durchschnittlich fünf Mitarbeiter, in Remscheid werden es mit zehn Mitarbeitern aufgrund der besonderen Konstellation des Standortes als Kompetenzzentrum mehr als üblich sein. Der Technische Beigeordnete Peter Heinze: „Das Investment der Linde AG ist ein tolles Zeichen dafür, dass der Standort Remscheid sehr interessant ist für Investoren und ansiedlungsbereite Unternehmen“. Ingo Lückgen von der Wirtschaftsförderung ergänzt: „Dass eine Nachnutzung für das Grundstück gefunden werden konnte und ein Leerstand verschwindet, freut uns sehr“.

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