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Planungsbüro soll Trassen-Route erarbeiten

Stadtrat fordert Stellungnahme zu Radweg“, titelte der Waterbölles am 24. Februar. In der vorausgegangenen Ratssitzung war Baudezernent Peter Heinze an den Ratsbeschluss erinnert worden, die Planung einer Fahrradtrasse zwischen Lennep und Lüttringhausen anzugehen. „Damit hätte sich die Verwaltung längst beschäftigen können!“, kritisierte damals Waltraud Bodenstedt (W.i.R.), Sven Wolf (SPD) forderte einen entsprechenden Zeitplan und Jene Peter Nettekoven (CDU) eine ausführliche Berichterstattung zur nächsten Ratssitzung im Mai. Darauf hat Peter Heinze jetzt mit der Drucksache 15/4759 reagiert. Sie steht bis zur Ratssitzung noch auf der Tagesordnung der Bezirksvertretungen Lennep und Lüttringhausen sowie des Entwicklungsausschusses.

Im Protokoll der Ratssitzung findet sich die vorgeschlagene Fortführung der Balkantrasse wieder: von Remscheid-Lennep über Lüttringhausen-Zentrum bis Linde, d. h.

  • von der jetzigen Balkantrasse bis zu Firma Wortmann, am dm-Parkplatz rechts abbiegen, am dm-Markt vorbei rechts in die Alte Kölner Straße, wieder rechts in die Arnold-Wilhelm-Straße, unter der Eisenbahn durch, rechts in die Karlstraße, Karlstraße bis zur Firma Wortmann.
  • von Firma Wortmann bis Blume: Höhe der Firma Wortmann auf das sogenannte 3. Gleis, auf dem 3. Gleis bis zum Weg durch die Kleingartenanlage gegenüber vom Gartencenter Krämer, hoch zum Tor an der Blume (wie auch von der Verwaltung als Alternativroute vorgeschlagen).
  • Blume bis Linde: Überquerung der Lüttringhauser Straße an der Ampel der Autobahnab-/auffahrt, gegenüber in die Straße Blume, weiter über die Garschagener Straße vor zur Lindenallee. Vorbei am Radsport Nagel, rechts in die Ritterstraße, links in die Reinwardtstraße. Diese durchfahren bis Beyenburger Straße, dort rechts abbiegen, dann links in die Herbringhauser Straße und dann wieder links in die Luckhauser Straße. Die Luckhauser Straße hinauffahren bis zur Grünenplatzstraße, rechts abbiegen und bis zur Linde fahren.

In der aktuellen Vorlage wird an die „Fahrrad-Workshops“ zur Balkantrasse vom 29.9.2016 und 21. 2.2017 erinnert. Die von den Teilnehmern damals gewünschte Nutzung im Bereich des „dritten Gleises“ zwischen Schlachthofstraße und Diepmannsbacher Straße für einen Radweg sei mit diversen Nachteilen behaftet, habe die Verwaltung schon damals mitgeteilt: Insbesondere wäre ein mit hohen Kosten verbundener Kauf der Flächen von verschiedenen Eigentümern (Bahn und Privat) sowie ein langwieriges Entwidmungsverfahren der Bahnflächen. Zudem wäre zum befahrenen Gleis hin eine Sicherung ein Zaun nötig, was dieses Wegestück als Engstelle erscheinen lassen würde. Die Verwaltung habe daher damals vorgeschlagen, bei der anstehenden Planung des Neubaus der Bahnüberführung Alte Kölner Straße auch eine neue Rampenverbindung zur Balkantrasse vorzusehen. Dadurch ergebe sich dann für Radfahrer künftig die Möglichkeit, über Kimmenauer Weg und Westring weiter Richtung Diepmannsbacher Straße zu fahren.

Diesen beiden Workshops folgte im März ein dritter. Dazu gehörte ein Thementisch zur möglichen Verlängerung der Balkantrasse und den denkbaren Routen-Varianten. Es seien viele verschiedene Varianten diskutiert worden, so die Verwaltung, aber favorisiert hätten die Teilnehmer eine möglichst nahe Führung der Route an der Bahnstrecke der S7. Zitat: „Aufgabe der Verwaltung und des Planungsbüros wird es nun sein, machbare und finanzierbare Lösungen für verschiedene Varianten zu entwickeln und dann den Gremien vorzustellen und zu diskutieren.“ Im September 2017 habe man ein externes Planungsbüro mit einem Radverkehrskonzept beauftragt, das in etwa einem Jahr vorliegen werde. Dabei würden dann auch „die Möglichkeiten für eine Weiterführung des Radverkehrs von der Balkantrasse aus in Richtung Lüttringhausen bzw. Wuppertal und in Richtung Innenstadt geprüft“.

Klar ist aber inzwischen, dass mit dem in Kürze beginnenden Neubau der Brücke Diepmannsbacher Straße das darunterliegende „Dritte Gleis“ nicht mehr zur Verfügung stehen wird, so dass ein Radweg dort nicht mehr angelegt werden könnte. „Die Verwaltung wird nun kurzfristig eine weitere, ergänzende Untersuchung zur Balkantrasse an das bereits planende Büro vergeben, um das Projekt zu beschleunigen und in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten schnellstmöglich zu umsetzungsreifen Lösungen zu gelangen“, so die Verwaltung. „Das Projekt ‚Balkantrasse‘ läuft also nun als eigenständiges Projekt neben der Erstellung des Radverkehrskonzepts, so wie es auch in der Ratssitzung am 22. Februar nachdrücklich gefordert wurde.“ Ob die Kommunalpolitiker darin ihre Forderung nach zeitnaher Planung wiederfinden, bleibt abtzuwarten...


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