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Stiftungen in RS. Heute: Viel Engagement und Kreativität

Salvatore Lerose.

Im Stiftungsverzeichnis des Landes NRW sind 16 Stiftungen aufgeführt, die ihren Sitz in Remscheid haben. Dort sucht man die im Jahre 2009 gegründete Lerose-Stiftung mit ihrem Stiftungskapital von 25.000 Euro (22.000 Euro von Salvatore Lerose und 3.000 Euro von der Stadtsparkasse Remscheid) allerdings vergeblich. Denn in diesem Fall handelt sich nicht um eine selbstständige Stiftung, die der Genehmigung durch die Bezirksregierung in Düsseldorf bedarf; die unselbstständige, treuhänderische „Lerose-Stiftung“ wird vielmehr von der Deutschen Stiftungsagentur betreut. Mit ihren vielfältigen Aktionen und unterstützt von den Medien hat sie sich gleichwohl in kürzester Zeit einen guten Namen in der Stadt gemacht.

Gefördert werden von der „Lerose-Stiftung“ ausschließlich Projekte in Remscheid und hier mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Als ihr bisher herausragendstes Förderprojekt nennt Thomas Bischzur, der für Salvatore Lerose und seine Stiftung die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat, die drei Jugendorganisationen "Die Welle", "Die Schlawiner" und "Kraftstation" sowie die "Hospizgruppe Remscheid" mit jeweils 5.000 Euro. Dabei wurden stets Jugendliche gefördert. Beim Hospiz, wo vor allem die Trauerarbeit mit Kindern im Vordergrund stand, wurde das Geld in die Ausbildung weiterer ehrenamtlicher Kräfte investiert.

Die durchschnittliche jährliche Förderung durch die „Lerose-Stiftung“ gibt Bischzur mit ca. 20.000 Euro an. Erreichen lässt sich das nur durch wechselnde Spendenaktionen. Denn für nennenswerte Spenden aus den Zinsgewinnen der Stiftung reicht deren Stiftungskapital nicht aus. Das aber machen Salvatore Lerose und der Stamm von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, teilweise von Aktion Salvatore Lerose und Uwe Wiegand, Erbauer und Ideengeber der "Hand".zu Aktion wechselnd, durch viel Engagement und Kreativität wett, was von den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern durchweg honoriert wird. Dass der Reinerlös für die gute Sache aber nicht von vornherein gesichert ist, musste der rührige Café-Inhaber („Lavazzo“ im Allee-Center) bei  seinem "Charity-Festival" mit der Mädchenband Monrose im Sommer 2009 feststellen. Andere Aktionen wie „800 Meter Bruschetta“, „Kottenbutter für Lütteraten“ oder „Gala für Möhrchen“ waren da weitaus erfolgreicher.

Im kommenden Jahr will sich die Lerose-Stiftung dem Thema „Mobbing in Remscheider Schulen“ widmen. Das Projekt wurde gestern von Salvatore Lerose und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz in einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Allee-Center steht seitdem eine überdimensionale Spendenbox in Form einer Hand, gefertigt von Uwe Wiegand und Werbetechniker Martin Gerhards aus Stahlbändern, Holz und Plexiglas. Sie snd symbolisiert die Geste „Stop Mobbing“. Salvatore Lerose: „Heute werden Kinder schon ausgegrenzt, nur weil sie keine Markenklamotten tragen.“ Er ist überzeugt, dass dieses Problem immer noch unterschätzt und totgeschwiegen werde. Dies bestätigt auch die Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt, Gabriele Koch. In ihrer Arbeit wird sie immer wieder mit dieser Thematik konfrontiert und weiß wie sehr die Opfer leiden. „Ein erster Schritt muss sein, die Kinder ernst zu nehmen und ihnen klar zu machen, dass die Schuld nicht bei ihnen liegt“, erklärt Koch. Dabei ist es extrem wichtig, dass sich die Opfer Unterstützung bei anderen Kindern, Lehrern und Aufsichtspersonen holen und sich ihren Eltern anvertrauen können. Die geplanten Anti-Mobbing Projekte richten sich sowohl an Grund- als auch weiterführende Schulen. Mit dem gesammelten Geld sollen aber auch weitere Präventionsstunden durch externe Psychologen bezahlt werden.


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Chronist am :

Coolness kann jeder lernen. Und dabei geht es nicht darum, wer die trendigste Hose trägt oder das neueste PC-Spiel hat – es geht um einen kühlen Kopf. Um soziales, faires, souveränes Verhalten. Das Gewaltpräventionsprogramm „Coolness“ der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid hat genau das zum Ziel. Aktuell nehmen bereits zehn dritte Remscheider Schulklassen pro Jahr an dem Projekt teil. Und dank einer Spende der Stadtsparkasse Remscheid können nun zehn weitere Schulen bei „Coolness“ mitmachen: Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, übergab jetzt eine Spende von 800 Euro an die Lerose-Stiftung, die dem Projekt „Stop Mobbing“ zufließt. Auch Lehrer und Eltern sollen in das Projekt „Coolness“ eingebunden werden. Hierzu werden rund 3.500 Euro an Spendengeldern benötigt.

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