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Stiftungen in RS. Heute: Auf Kontinuität wird Wert gelegt

Im Stiftungsverzeichnis des Landes NRW sind 16 Stiftungen aufgeführt, die ihren Sitz in Remscheid haben. Seit dem 31.Augst 1976 gehört auch die  Eugen Moog Stiftung.  Der Vorstand dieser Stiftung des privaten Rechts besteht derzeit aus Werner Schaaf, Ass. Gernot Tödt und Dr. Urs Diederichs. Das Stiftungsvermögen beträgt derzeit etwa 500.000 € . Die durchschnittliche jährliche Förderung liegt bei etwa 20.000 €. Gernot Tödt: „Wir fördern grundsätzlich nur Projekte in Remscheid, allerdings mit zwei Ausnahmen: Zum einen Schloss Burg bzw. den Schlossbauverein, zum anderen das Völkerkundemuseum in Wuppertal, das aus der Sammlung der Rheinischen Mission hervorgegangen ist.“

Zweck der Stiftung ist nach der Satzung: Beschaffung von finanziellen Mitteln zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Kunst und Kultur, der Heimatkunde, der Volksbildung auf dem Gebiet der Astronomie sowie auf dem Gebiet der Röntgenwissenschaft, sowie die Unterstützung des Historischen Zentrums mit Archiv, Deutschem Werkzeugmuseum und Heimatmuseum, ferner die Unterstützung des Deutschen Röntgenmuseums. Tödt: „Obwohl es uns in erster Linie darum geht, die Arbeit der vorgenannten Institutionen mit einer gewissen Kontinuität in jedem Jahr zu unterstützen, haben wir in gewissen Abständen auch besondere Projekte mit erheblichen Beträgen unterstützt und damit deren Umsetzung eigentlich erst ermöglicht. Dazu zählen beispielsweise:

  • Anschaffung der Hiby-Plastik vor der Stadtbücherei
  • Ankauf der bemalten Bildstöcke von Gerd Arntz  
  • Ankauf des Bildatlasses von Gerd Arntz
  • Anschaffung von 100 Stühlen für den Vortragssaal in der Stadtbücherei
  • Reparatur des Steffenshammers sowie
  • etliche Projekte im Deutschen Werkzeugmuseum , im Stadtarchiv und im Röntgenmuseum
  • Denkmal für die jüdischen Mitschüler in der EMA

Der Gründer Eugen Moog jr., gebürtiger Remscheider, gründete 1950 zusammen mit seinem Vater an der Salemstraße eine kleine Werkzeugfabrik. Die Fa. Moog stellte Bohrer her und handelte sehr erfolgreich mit Werkzeug. Dank sparsamster Geschäftsführung und äußerster Bescheidenheit im privaten Bereich konnte er ein kleines Vermögen aufbauen. Eugen Moog war verheiratet mit Irmingard Moog geb. Debusmann. Das Ehepaar hatte keine Kinder. 1976 wurde die Moog-Stiftung gegründet, die Mittel stellte Eugen Moog und seine Ehefrau zur Verfügung. Das Stiftungskapital wurde später aus seinem Erbe, dem Erlös des Unternehmens und der Erbschaft nach dem Tod seiner Ehefrau erhöht.


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Kommentare

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Erich Ludwig am :

Im Beitrag steht nichts über die Entwicklung der Werkzeugfabrik. Eugen Moog scheint sie verkauft zu haben. Besteht sie noch? Sind die Bohrer noch zu bekommen?

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