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Video-Kameras für die Container-Standorte?

Im Rat der Stadt wird sich entscheiden, ob eine Videoüberwachung oder das Einsetzen eines Sicherheitsdienstes an den stark verschmutzen Containerstandorten, vor allem am Standort Prešover Straße, installiert wird. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Ratsgruppe der W.i.R. gestellt. Begründung: „Vor den Osterfeiertagen wurde scheinbar in Remscheid wieder gründlich aufgeräumt. Leider nutzten einige Bevölkerungsteile nicht den Piccobello-Tag, sondern kippten den Müll an den Containerstandorten ab. Besonders betroffen war wieder der Standort PrešoverStraße. Doert wurden vermutlich von Ostersamstag auf Ostersonntag ganze Müllwagen entsorgt. Die Anwohner vom Hohenhagen, die normalerweise die Stadtsilhouette im Blick haben, mussten dabei mal wieder die Müllberge ertragen.
Der Problemstandort Prešover Straße wird wegen laufender Vermüllung von den technischen Betrieben arbeitstäglich gesäubert und geräumt. Bei der Anhäufung vor den Osterfeiertagen ist zu hinterfragen, ob und wann die Kostenüberwälzung auf die Allgemeinheit zu beenden ist und gestoppt werden kann. WiR bitten die Verwaltung zu prüfen, ob durch Videoüberwachung oder Kontrolldienste die Verursacher ermittelt und mit empfindlichen Geldbußen belegt werden können.“

Bahnübergänge brauchen neue Technik

Die Bahnübergänge (BÜ) Blumentalstraße und Papenberger Straße sind mittlerweile mehr als 40 Jahre alt und befinden sich nach Angaben der DB Netz AG in einem sehr schlechten Zustand. Zitat aus einem Protokoll einer Besprechung vom 7. März, an der auch ertreter der Stadt Remscheid teilnahmen: „Die Störungen häufen sich aktuell, und die Instandhaltungsmaterialien sind nur noch begrenzt verfügbar, so dass jeweils eine Erneuerung der Bahnübergänge nach dem aktuellen Regelwerk der DB AG mit neuerster Technik erfolgen muss bzw., dass geeignete Maßnahmen einzuleiten sind, um die Sicherheit an den Bahnübergängen auch künftig gewährleisten zu können.“ Das Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) verpflichtet die betreffende Kommune, sich zu einem Drittel an den Kosten zu beteiligen. Somit entfielen auf die Stadt Remscheid in diesem Fall ca. 270.000 Euro. Die DB Netz AG und der Bund übernehmen ebenfalls je ein Drittel.

Wann das geschehen soll, steht allerdings noch nicht fest. „Im Rahmen des Abstimmungsgespräches stellte sich heraus, dass ein Ersatzbauwerk für die beiden BÜ zurzeit aus Sicht der Stadt Remscheid nicht in Frage kommt. Eine aktuelle Verkehrszählung an beiden BÜ (jeweils <1200 Kfz-Verkehre/Tag) seitens der DB Netz AG weist auf, dass hier mäßiger Verkehr vorliegt und dies kein teures Ersatzbauwerk begründen würde. Auch der Zeithorizont von der Idee eines Ersatzbauwerkes bis zur Ausführung von rund 10 bis 15 Jahren wäre bei dem schlechten Zustand der beiden BÜ nicht zielführend. Daher wird auch aus Sicht der DB Netz AG die Erneuerung der BÜ nach aktuellem Regelwerk und mit neuerster Technik bevorzugt,“ heipt es im Prtotokoll der Bahn.

In einer Mitteilungsvorlage der Stadt Remscheid zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr an 26. April liest sich das so: „Die DB Netz AG hat der Stadt Remscheid mitgeteilt, dass ein Neubau der beiden Bahnübergänge in Remscheid zwingend erforderlich ist, da die Anlagen veraltet sind und die Sicherungstechnik störanfällig geworden ist. In einem Abstimmungsgespräch zwischen DB Netz und Stadt Remscheid wurde deutlich, dass das geplante Ersatzbauwerk für den Bahnübergang Weststraße, nämlich die vorgesehene Straßenunterführung Weststraße/Presover Straße, realistischer Weise in den nächsten 15 Jahren nicht umgesetzt werden kann. Daher ist ein Beschluss des Rates erforderlich, dass der geplante Bau der Straßenunterführung Weststraße langfristig zurückgestellt wird. Die weiteren Planungen für die neuen Bahnübergänge werden noch etwa fünf Jahre in Anspruch nehmen.“

Anwohner drängen auf Antworten der Verwaltung

Wer im Ratsinformationssystem der Stadt Remscheid den Tagesordnungspunkt „Aktueller Sachstand geplante Festhalle im ‚Industriehof Trecknase‘ findet auf den ersten Blick – nichts, jedenfalls weder eine Mitteilung noch einen Beschlussentwurf der Verwaltung, sondern lediglich einen kleinen Kasten „Informationen“ und darin dann eine Eingabe an die Bezirksvertretung Lennep. Die datiert auf den 18. Februar. Aktuell? Gewiss, wenn man das auf den Termin der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lennep bezieht, denn der ist der morgige Mittwoch, 25. April. In dieser Eingabe bitten Anwohner des Industriehofs Trecknase darum, die folgende, umfangreiche Anfrage in die Tagesordnung dieser Sitzung aufzunehmen und zu beantworten. Doch die Antwort sucht man Ratsinformationssystem vergeblich. Sie soll wohl mündlich kommen. Nachstehend die Fragen der Anwohner, die eine schriftlicher Antwort verdient hätten:

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Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im April

Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr
"Ganz klassisch"
7. Philharmonisches Konzert der Bergischen Symphoniker
Einführungsvortrag: 18.45 Uhr mit Astrid Kordak
Maurice Ravel (1875-1937): Ma mère l’oye (Meine Mutter, die Gans)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216
Robert Schumann (1810-1856): Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Solist: Mihalj Kekenj, Violine; Bergische Symphoniker unter der Leitung von Markus Huber. Karten ab 24 €; Jugendticket 6,50 €; Seniorenticket 20 €. Die Remscheider Orchesterfreunde stellen gemeinsam mit dem Teo Otto Theater kostenlos ein begrenztes Kartenkontingent zum Besuch der Konzerte der Bergischen Symphonikern zur Verfügung. Diese Karten sind an der Theaterkasse erhältlich.

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Immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

Dienstag, 24. April, 19 Uhr
Arbeit und Gesundheit im Laufe der Jahrhunderte
Wo gehobelt wird, fallen Späne! Diese Volksweisheit weist darauf hin, dass handwerkliche Arbeit auch immer ein Risiko birgt. Man kann sich mit einem Messer, mit einer Säge oder Hammer verletzen. Doch was verändert sich, wenn Maschinen genutzt werden oder industriell produziert wird? Hat sich die Gefahr für den Handwerker oder Arbeiter im Laufe der Jahrhunderte verändert? Wovon hängt das Gefährdungspotential ab. Gab es besonders gefährliche Zeiten für die Arbeitnehmer? Dieses sind Themen und Fragen zu denen keiner besser und kompetenter Stellung beziehen kann als der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes, Dr. Frank Neveling. Am 24. April ab 19 Uhr wird er auf die Besonderheiten der verschiedenen Jahrhunderte und der unterschiedlichen Tätigkeiten eingehen. Welche Risiken gab und gibt es und wie versucht der Mensch, diese so gering wie möglich zu halten? Welche Schutzmaßnahmen wurden entwickelt und haben diese funktioniert? Sie können sicher sein, der Vortrag zeichnet sich durch einen hohen fachlichen Tiefgang gepaart mit einem niveauvollen Unterhaltungswert aus.
Neben den eher theoretischen Erläuterungen der Probleme werden wir dies durch praktische Betrachtungen bei einem Rundgang durch das Deutsche Werkzeugmuseum abrunden. Hier werden wir zusammen mit dem Museumsleiter, Dr. Andreas Wallbrecht, verschiedene Stationen ansteuern und beispielsweis die Probleme einer Transmission oder die Risiken einer Dampfmaschine herausstellen. Genauso werden wie ganz einfache aber effektive Schutzmaßnahmen sowie die Wissenschaft der Werkzeugoptimierung kennenlernen.

verlängert bis 10. Juni
Den Bergischen ins Gesicht geschaut - Part 2.
Persönlichkeiten der bergischen Industirie fotografiert von Zbigniew Pluszynski. Die aktuelle Sonderausstellung wird aufgrund der ausgesprochen positiven Resonanz und vieler interessanter Führungen  bis zum 10. Juni 2018 verlängert. Auch wird noch ein Buch zu den beiden Ausstellungen erscheinen mit allen Portraits und den jeweiligen Firmenbeschreibungen. Ein schöner Überblick über wichtige bergische Firmen, die mit dem Thema Werkzeug zu tun haben.

Nachfolgend die Jahresübersicht:

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid / Namensänderung. „Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid“, heißt die IHK im Städtedreieck ab 1. Januar 2019. Das hat jetzt die IHK-Vollversammlung, das „Parlament“ der regionalen Wirtschaft, einstimmig beschlossen. Mit der Ergänzung des Wortes „Bergisch“ will die IHK ihre Ausrichtung auf die bergischen Gemeinsamkeiten auch im offiziellen Namen deutlich machen. Unterstützt wird dies durch die neue Kommunikationskampagne mit dem Titel „#GemeinsamBergisch“. Die Vollversammlung entschied sich gegen den Wegfall der Städtenamen, weil Solingen eine bekannte Weltmarke ist und auch Wuppertal und Remscheid deutschlandweit bekannter sind als der Begriff „Bergisch“. Im regionalen Tagesgebrauch wird allerdings ohnehin häufig der Begriff „Bergische IHK“ genutzt. (Maximilian Kirchhoff)

Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V.  / Schulklassen im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen. Am gestrigen Welttag des Buches besuchen den F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen zwei Schulklassen, um sich ein Taschenbuch im Rahmen der Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" der Stiftung Lesen schenken zu lassen. Um 09.15 Uhr ist das eine Klasse 5 des Leibniz-Gymnasiums und um 11:15 Uhr eine Klasse 4 der GGS Adolf Clarenbach, Standort Goldenberg. Insgesamt besuchen in diesem Jahr sechs Klassen mit mehr als 130 Schülerinnen und Schülern den F(l)air-Weltladen im Rahmen dieser Aktion. (Johannes Haun)

Aktion „Rettet den Blauen Mond“ / Treffen in der Gaststätte Rautzenberg, Burger Straße. Die Aktion „Rettet den Blauen Mond“, ins Leben gerufen von Jutta Heinz, beabsichtigt, eine Unterschriftenaktion zu starten. Das nächste Treffen ist am 26. April um 19 Uhr in der Gaststätte Rautzenberg an der Burger Straße.

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Denkerschmette: Programm im April

Dienstag, 24. April
18.30 Uhr: 229. Plattkaller-Stammtisch
Lebensart- Redensart- Mundart
19.00 Uhr: Stammtisch für Jedermann

Donnerstag, 26. April, 19 Uhr
Skat, Rommé, Doppelkopf

Freitag, 27. April, 19.30 Uhr
Interaktiver Vortrag/Mini-Workshop der
Clemensana-Akademie unter dem Motto

Erkenne und lebe Dein wahres Selbst“ – Der Weg zur wahren Lebensweisheit, Humanität, Spiritualität durch Selbstheilung -
heutiges Thema: „Die Alternative: Entspannt im wahren Sein im Gegensatz zum getriebenen Dasein in der kranken falschen Welt.“
Dauer 2,5 bis 3 Std., Kostenbeitrag 15 EUR,
Anmeldung unter 02191-460 4711
Leitung :
Clemens Müller

Samstag, 28. April
15 Uhr: Bunter Nachmittag
Kaffeeklatsch mit Musik (auch zum Mitsingen), Filmchen und lockeren Plaudereien

20 Uhr: Jazz in der Schmette
From New Orleans to Chicago“
Musik aus der guten alten Zeit des Jazz mit
Good Time Jazz Five
Eintritt: zehn Euro, bitte anmelden.

Gähnende Leere unterm alten Hertie-Dach

Für die beiden oberen Stockwerke des alten, denkmalgeschützten Hertie-Kaufhauses in Lennep gibt es noch keinen neuen Mieter, und es sind auch noch keine in Sicht. Die Suche gestaltet sich schwierig. In der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken zur Sitzung des Entwicklungsausschusses am 26. April wird Umbau der beiden oberen Etagen zu Wohnungen verworfen. Er sei „nicht sinnvoll umsetzbar, da die alten Strukturen, der Gebäudezuschnitt und die damit zusammenhängende Flächenausnutzung, fehlende Stellplätze und eine nicht barrierefreie Erschließung keine annehmbare Wohnnutzung ermöglichen.“ Zudem können wegen des Denkmalschutzes keine Balkone oder Terrassen angebaut werden. Sinnvoller sei da schon eine gewerbliche Nutzung, Aber: „Die Anforderungen der in Frage kommenden Nutzer sind im denkmalgeschützten Bestand kaum umzusetzen. Dementsprechend ist noch kein adäquates Konzept gefunden.“ Das Treppenhaus im Altbau Wupperstraße 1 existiere weiterhin, könne also über eine direkte Zugangstür oder über einen Zugang vom Parkdeck genutzt werden, sobald eine Nutzung für die Obergeschosse feststehe.

Sechs Monate Wartezeit für ein paar nackte Zahlen

Politik will Bau von P&R Parkpaletten prüfen lassen“, titelte der Waterbölles am 15. September 2017. Da war das Thema aber schon nicht mehr taufrisch. Im April 2016 hatten die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, FDP und W.i.R. den Antrag, gestellt, die Verwaltung möge für die P+R Parkplätze an den Bahnhöfen Güldenwerth, Lennep und Lüttringhausen den Bedarf an zusätzlichen Parkflächen ermitteln. Dazu hatte die Verwaltung im Januar 2017 mitgeteilt, dass die Errichtung zusätzlicher Flächen möglich, aber aufgrund erheblicher Kosten nicht realistisch sei. Doch damit wollte sich die Politik im September - man beachte die Zeitspanne - nicht zufrieden geben. Zur Frage der Erweiterung/Aufstockung des P&R-Parkplatzes in Lennep hat die Verwaltung nunmehr zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 25. April mitgeteilt, „dass dort die Flächen für die Größe eines Parkhauses, wie es beispielsweise am Hauptbahnhof in Remscheid zu finden ist, nicht in ausreichendem Maß vorhanden sind. Zwischen Balkantrasse und der Verkehrsfläche der Robert-Schumacher-Straße besteht flächenmäßig keine Möglichkeit zur Aufstockung. Die Robert-Schumacher-Straße ist zudem als Veranstaltungsfläche eingeplant, so dass hier kein Spielraum besteht, die Fläche anderweitig zu überplanen. Das P+R-Parkhaus am Hbf Remscheid steht auf einer Grundfläche von ca. 31 m mal 33 m. In Lennep stehen an der breitesten Stelle des vorhandenen P+R-Parkplatzes lediglich ca. 20 m zur Verfügung, so dass ein vergleichbares Bauwerk in Lennep nicht zu realisieren ist.“ Merke: Zwischen erneuter Anfrage und der Antwort liegen sechs Monate!

Beleuchtungskonzept wird ausgeschrieben

Zu dem vom Rat der Stadt beschlossenen „Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt“ gehört auch das Projekt „Innenstadtbeleuchtung“. Der erste Schritt zur Erneuerung der Beleuchtung der Wege und Plätze in der Innenstadt ist ein Beleuchtungskonzept. Hiermit will die Stadt ein qualifiziertes Fachplanungsbüro beauftragen. Derzeit wird die Aufgabe ausgeschrieben. Erwartet wird eine Grundlage für künftige Lichtplanungen, die die Attraktivität der Innenstadt fördern sollen durch Abstimmung der drei wichtigsten Lichtarten funktionales Licht, Architekturlicht und kommerzielles Licht im öffentlichen Raum. Der anzubietende konzeptionelle Teil der Leistung soll sich u. a. an den folgenden Themenfelder orientieren:

  • Innenstadtzugänge werden aus visueller Sicht untersucht, bewertet und Möglichkeiten zur Aufwertung aufgezeigt
  • Erreichbarkeit des Innenstadtzentrums für den Fußverkehr verbessern
  • Inszenierung und Beleuchtung städtebaulich prägender Gebäude und Sichtbarmachung des historischen Erbes
  •  Optimierung des Fußwegenetzes durch die Beleuchtung
  • Erfassung von Nutzungsansprüchen an den Plätzen
  • Ermittlung von Orten/Straßen im öffentlichen Raum mit Potenzial zur Steigerung der Aufenthaltsqualität
  • Verbesserung der Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit durch Verbindung der Wege
  • Ausleuchten von Grünanlagen unter Abwägung mit den ökologischen Belangen 

In der Ausschreibung wird darauf verwiesen, dass die Stadt Remscheid plant, zwei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zur frühzeitigen Aktivierung und Einbindung der Bürgerinnen und Bürger unter Einbeziehung von Politik und spezifischen Akteuren/Multiplikatoren vor Ort durchzuführen. Auf die Frage der Linken, inwiefern berücksichtigt das lichtplanerische Konzept die besondere Lage der Remscheider Innenstadt auf der weithin sichtbar freiliegenden Bergkuppe auf einer Höhe von 365 m N.N. + Gebäudehöhe des Rathauses (ca. 60 m) bei berücksichtigt, hat die Verwaltung zur Sitzung des Ausschussews für Bürger, Umwelz, Klimaschutz und Ordnung am 24. April geantwortet, unter den verschiedenen Planungsgrundlagen sei die örtliche Topographie nur eine Größe von vielen; die Illuminierung markanter Gebäude  sei nicht alleiniger oder primärer Gegenstand der Planung. „Architekturlicht soll ein Thema im Rahmen eines schlüssigen Konzeptes für die Beleuchtung der Innenstadt sein.“

Zur Frage nach möglichen negativen Auswirkungen auf die Fauna antwortet die Verwaltung: „Ökologische Belange werden in der Ausschreibung als ein Themenfeld zur Orientierung genannt. Darüber hinaus erwartet die Verwaltung von einem interdisziplinären Auftragnehmerteam eine qualifizierte Aussage ... auch zu den Aspekten Ökologie und Kriminologie.“ Eine vorab eingeholte, darüber hinausgehende fachgutachterliche Stellungnahme zu Einzelthemen entspräche insofern einer Doppelbeauftragung, die zusätzliche Kosten auslösen würde. Und zur Frage nach dem zeitlichen Rahmen einer Illuminierung heißt es: „Das Beleuchtungskonzept soll eine langfristig wirkende, konzeptionelle Grundlage für die späteren Beleuchtungsmaßnahmen oder auch Lichtkonzepte für Teilräume der Innenstadt sein. Die ... genannte „Illuminierung“ („festliche Beleuchtung“ lt. Duden) entspricht allenfalls in Einzelfällen der Aufgabenstellung des Beleuchtungskonzeptes“.