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In Blättern und Wurzeln steckt die Kraft

Im Bergischen kommt der Frühling gerne etwas später, so dass wir auch im April nach dem ersten essbaren Grün noch suchen müssen. Trotzdem halten die TeilnehmerInnen eines Kräuter-Workshops am Montag, 23.04., Ausschau und lernen Pflanzen kennen, die unsere Gesundheit unterstützen, wie z.B. Gänseblümchen, Brennnesseln und Fichtenspitzen. Bevor das neue Wachstum der Pflanze beginnt, enthalten zunächst die Wurzeln die meisten Inhaltsstoffe, z.B. Beinwell und Engelwurz. Aus dem ersten Grün mischen die Teilnehmenden ein Kräutersalz und aus den Beinwellwurzeln erstellen sie eine Salbe, die wohltuend auf Muskeln und Gelenke wirkt.Das Seminar mit Kräuterfachfrau Christel Heuer findet am 23. April. um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Die Teilnahme kostet zwölf Euro zuzüglich einer kleinen Materialkostenumlage von ca. fünf Euro.Eine Anmeldung bis zum Wochenende ist unbedingt erforderlich unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

Was geschieht im Ei?

In der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, beginnt die Kükensaison. In den kommenden beiden Wochen gibt es mehrere Möglichkeiten für interessierte Erwachsene und vor allem für Familien mit Kindern ab ca. fünf Jahren, frischgeschlüpfte Hühnerküken hautnah zu erleben und viel über die Vorgänge im Ei zu erfahren.
 
Freitag, 20. April, 18.30 Uhr
Eibiologie für Erwachsene
Warum singen Vögel? Wo brüten Vögel? Was geschieht eigentlich im Ei? Wie sehen die Eltern der Küken aus? Was frisst ein Küken und wie wächst es auf? Diese und viele andere Fragen beantwortet Biologin Stefanie Barzen in diesem Angebot für Erwachsene, bei denen es natürlich auch möglich ist, hautnah Kontakt zu frischgeschlüpften Hühnerküken zu bekommen. Vor allem aber geht es um Informationen zur Eibiologie, die in den üblichen Familienprogrammen nicht besprochen werden können. Ein Programm für die, die mehr wissen möchten!Kosten: acht € pro Person.
 
Samstag, 21. April, 16.30 Uhr und Samstag, 28. April, 17 Uhr
Vom Ei zum Küken - Wenn Vögel brüten
Die Familienaktion zum Thema "Vom Ei zu Küken" findet wie immer zweimal statt.Frisch geschlüpfte Küken hautnah erleben, das ist ein unvergessliches Erlebnis für Kinder, Eltern, Großeltern und jeden Menschen, der sich für die Natur interessiert, oft aber verbunden mit vielen Fragen:
Warum singen Vögel? Wo brüten Vögel? Was geschieht eigentlich im Ei? Wie sehen die Eltern der Küken aus? Was frisst ein Küken und wie wächst es auf?
Diese und viele andere Fragen beantwortet die Natur-Schule Grund kindgerecht in den beiden Familienangeboten, bei denen es möglich ist, hautnah Kontakt zu frischgeschlüpften Hühnerküken zu bekommen. Die Angebote richten sich an Familien mit Kindern ab ca. 5 Jahren sowie an interessierte Einzelpersonen und dauern ca. 2 Stunden; die Kosten betragen sieben € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder bis 15 Jahre. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Familienrabatt.
 
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter Tel. RS 3748239, E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder über die facebook-Seite der Natur-Schule: www.facebook.com/Umweltbildungsstation.remscheid/.

Ferienprogramm "Natur": Kinder und Insekten

Gleich zweimal können Kinder sich in den Osterferien mit der Welt der Insekten beschäftigen. In der Natur-Schule Grund werden sich Kinder im Grundschulalter am Dienstag, 27. März, von 10 bis 13 Uhr als Helfer für die Insekten betätigen. Im Außengelände geht es um weitere Nisthilfen für das große Insektenhotel, um die insektengerechte Pflege der Flächen rund um die Nisthilfen und um die Anlage weiterer insektengemäßer Flächen. Dabei lernen die Kinder diejenigen Arten erkennen, denen wir Menschen helfen können. Am Mittwoch, dem 28. März, geht es wiederum von 10 bis 13 Uhr um das Erforschen der Insektenwelt. Welche der von der Außentemperatur abhängigen Tiere sind jetzt schon zu finden, wo und wie leben sie? Und woran erkenne ich überhaupt ein Insekt?Beide Aktionen finden in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid statt. Die Teilnahme kostet je Kind acht Euro.Für beide Aktivitäten ist eine Anmeldung erforderlich unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de, Tel. RS 3748239 oder über die facebook-Seite der Natur-Schule unter www.facebook.com/Umweltbildungsstation.remscheid/.

Schnecken ohne Gift bekämpfen

Mit den höheren Temperaturen des Frühjahrs sind sie wieder da: Die Schnecken im Garten, die sowohl Gemüse- als auch Zierpflanzen auffressen. Die giftlose Bekämpfung von Schnecken im Nutz- und Ziergarten findet fast ganzjährig statt. Um gute Erfolge zu erzielen, sind vielfältige Methoden einzusetzen. Aber auch eine gute Beobachtung der Schnecken im Garten ist unerlässlich. Biologe Jörg Liesendahl stellt in einem Workshop die erforderlichen Aspekte erfolgreicher Schneckenbekämpfung vor. Das Seminar findet statt am Dienstag, 20. März, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13 Die Teilnahme kostet zwölf Euro pro Person. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

Osterferienprogramm der Natur-Schule Grund

Das Osterferienprogramm der Natur-Schule Grund ist jetzt öffentlich. Naturinteressierte Kinder insbesondere im Grundschulalter sind herzlich eingeladen, ihre Umwelt zu erforschen und Insekten zu helfen.Wald und Wiesen im Frühling, Bäche und Teiche, aber auch das Insektenhotel im Außengelände der Natur-Schule sind die Aktionsorte eines abwechslungsreichen Programms.Wie immer startet das Programm am 1. Samstag der Ferien mit einer Nachtwanderung für Familien (24. März). In der Folge stehen dann die Kinderangebote an.Für alle Veranstaltungen fallen Kosten an. Eine frühzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.Zu finden sind alle Angebote auf www.remscheid-live.de unter dem Veranstaltungsort "Natur-Schule Grund". Informationen gibt es außerdem direkt bei der Natur-Schule telefonisch unter 02191 3748239 oder per Mail: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

"Nelson Mandela": Infos unterm Apfelbaum

Die Verbindung von Hauswirtschaft mit dem Themenfeld "Natur- und Artenschutz" versucht derzeit ein Kurs der 8. Klassen an der Nelson-Mandela-Schule herzustellen. Für die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde Remscheid bietet sich hierfür besonders der Erhalt bzw. die Wiederherstellung von Streuobstwiesen im Bergischen Städtedreieck an. Und so wanderten jetzt 11 Schülerinnen und Schüler bei Eis und Schnee über den Hohenhagen in Remscheid, um Naturschutzaktivitäten an diesem Rest der bäuerlichen Kulturlandschaft zu studieren.

Informationen unterm Apfelbaum gaben Thomas Friese und Ellen Neumann von der Naturschutzbehörde, die z.B. mehrere Obstbaumarten wie Kirsche, Apfel, Birne und Pflaume zeigen konnten, die z.T. in mehreren alten Sorten gepflanzt wurden. Der Vorteil der hier "Stadtteilobstwiese" genannten Flächen: Das Obst darf frei geerntet werden, weil die Flächen für den Allgemeinbedarf freigegeben sind. Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellte Naturforscher-Aufgaben, mit deren Hilfe sich die Jugendlichen die Streuobstwiesen als Lebensraum erschließen sollten. Neben verschiedensten Vogelarten vom Spatz bis zum Buntspecht wurden dabei auch Gehölze wie Haselnuss, Walnuss, Schwarzer Holunder und Kornelkirsche gesichtet, deren Früchte essbar und nahrhaft sind.

Der Vor-Ort-Erkundung sollen weitere Forschungen u.a. zum inzwischen ganzjährigen Angebot von Obst aus der ganzen Welt im Handel, zur Verwendbarkeit von Obst in der Küche oder auch zum Wert des Obstessens allgemein folgen. Eingebettet ist die Arbeit dieses Kurses in das Bildungsprojekt "Zirkel des Lernens", das derzeit an insgesamt 9 Schulen im Bergischen Städtedreieck läuft. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von 2 Jahren.Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Station Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Remscheid die Natur-Schule Grund, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.

Zirkel des Lernens sucht Nachhaltigkeit im Supermarkt

Knabbergebäck ist eher nicht bio
Knabbergebäck ist eher nicht bio.

Auch die Remscheider Albert-Einstein-Gesamtschule beteiligt sich mit einer Klasse am "Zirkel des Lernens", einer großen Aktion in den Bergischen Großstädten zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).  Die SchülerInnen der AES haben sich für das Thema "Foodsharing" und die Nachhaltigkeit im Nahrungsmittelsektor entschieden und waren aus diesem Grund in den real-Supermarkt im Allee-Center eingeladen, um dort die Nachhaltigkeit in der Welt der Supermärkte kennen zu lernen. real-Geschäftsleiter Helmut Maurer persönlich nahm sich Zeit für eine Gruppe von 15 SchülerInnen, deren Lehrerin Lucy Saal, die Vertreterin des Regionalen Bildungsbüros Remscheid, Anette Quint, und den Pädagogischen Leiter der Natur-Schule Grund, Jörg Liesendahl.

Maurer erläuterte die verschiedenen Entsorgungswege für Abfälle wie Papier (wird verkauft und wiederverwertet), Verpackungsabfälle (müssen bezahlt werden und werden wiederverwertet) sowie Abfälle aus der Gemüseabteilung (werden gegen Bezahlung abgeholt und z.T. kompostiert). Und er zeigte anhand neuer Produktpaletten wie Bio-Produkten (z.T. vom Anbauverband demeter) oder veganen und vegetarischen Produkten, dass sich die Sortimente auch im Bestreben um mehr Nachhaltigkeit z.B. in der Produktion von Rohstoffen verändern. Allerdings, so eine Nachfrage der SchülerInnen, sind auch Gemüsechips weniger Bio als vielmehr "modisch verpackte" Chips auf anderer Grundlage. Und ob sie gesünder sind?

Noch essbare Lebensmittel, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, gibt der real-Markt Remscheid montags bis freitags an die Tafel und am Samstag an eine private Foodsharing-Gruppe ab, so dass diese Lebensmittel der weiteren Verwendung zugeleitet werden können. Hier haben sich also neue Wege gebildet, um abgelaufene Lebensmittel nicht mehr wegwerfen zu müssen; ein Thema für die SchülerInnen in den nächsten Monaten.

Das Projekt "Zirkel des Lernens" wird zur Zeit in allen drei Bergischen Großstädten an neun Schulen durchgeführt. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von zwei Jahren. Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Sta on Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung, in Remscheid die Natur-Schule Grund und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.

Jugendliche engagieren sich für die Natur

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a.  die Hühner in der Natur-Schule und sind für die Planung, Pflege und die Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Seit dem 15. Februar 2018 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2018/2019 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2019 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss. Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

"Zirkel des Lernens" nimmt Fahrt auf

Das Projekt der Bergischen Großstädte zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt Fahrt auf. Die Klasse des Röntgen-Gymnasiums, die in diesem Schuljahr am "Zirkel des Lernens" teilnimmt, hatte heute zwei MitarbeiterInnen des Gebäudemanagements der Stadt Remscheid zu Gast, die hochaktuelle Einblicke in das Energiemanagement der Schule boten.
Carolin Künz erläutert das Energiemanagement der Stadt Remscheid
Carolin Künz erläutert das Energiemanagement der Stadt Remscheid
Carolin Künz, Energiemanagerin, erläuterte zunächst die allgemeinen Aufgaben ihrer Abteilung und dann die konkreten Möglichkeiten, wie sowohl die SchülerInnen als auch die Stadt selber Heizenergie, Strom und Wasser sparen können.
Für die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe stellte André Hohmann, Sachbearbeiter der Gebäudeleittechnik, in einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt die aktuellen Verbrauchswerte an Heizenergie und Strom dar. Ein Einblick, den die Schülerinnen und Schüler morgen durch einen Gang zur Energiezentrale des Röntgen-Gymnasiums und in der kommenden Woche mit der Besichtigung des Blockheizkraftwerkes der EWR an der Neuenkamper Str. vertiefen werden.
Damit ist diese Klasse dabei, die Energiesituation ihrer Schule zu analysieren. Im weiteren Verlauf stehen dann die Bewertung der ermittelten Fakten und die Ideenfindung für die Energiezukunft der Schule an.
Andrè Hohmann mit einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt
Andrè Hohmann mit einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt
Das Projekt "Zirkel des Lernens" wird zur Zeit in allen drei Bergischen Großstädten an neun Schulen durchgeführt. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von 2 Jahren.
Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Station Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung, in Remscheid die Natur-Schule Grund und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.

So gelingt die Wintervogel-Zählung

Buntspecht
Buntspecht (Foto Frank Derer, Naturschutzbund)

Die Natur-Schule Grund legt vor. Biologe Jörg Liesendahl konnte am Freitag,5. Januar, 11 Vogelarten mit insgesamt 20 Exemplaren im Außengelände der Natur-Schule am Grunder Schulweg in Remscheid zählen. Und er möchte gerne wissen, wieviele Vögel welcher Arten es wohl in den Gärten der Bergischen Großstädte gibt.

Dazu beteiligen sich die Natur-Schule und zahlreiche weitere Naturfreunde an der bundesweiten "Stunde der Wintervögel" des Naturschutzbundes NABU. Noch bis Sonntag zählen naturinteressierte Menschen eine Stunde ihrer Wahl die Vögel in ihrem Garten und / oder an ihrer Winterfütterung.

Wichtig ist, dass die Arten jeweils nur mit der Anzahl von Exemplaren notiert werden, die zeitgleich maximal zu sehen ist, damit Doppel- oder Mehrfachzählungen des gleichen Tieres vermieden werden. Sollte es natürlich möglich sein, Männchen und Weibchen zu unterscheiden (wie bei Amsel oder Dompfaff), so können unterschiedliche Geschlechter natürlich auch dann  addiert werden, wenn sie nicht zeitgleich im Garten auftauchen.

Die Zählung macht vor allem dann Sinn, wenn sie in die bundesweite Zählung des Naturschutzbundes eingebracht wird. Hier kommt - sofern vorhanden - der Internetanschluss ins Spiel: Auf https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ ist es möglich, die Zähldaten online an den NABU weiter zu leiten, der dann daraus eine weitangelegte statistische Auswertung vornehmen kann.

Jörg Liesendahl ist sich sicher, dass mit der bundesweiten Zählung wieder wichtige neue Daten über die Situation der heimischen Gartenvögel zusammen kommen werden, die der Naturschutz dringend braucht. Und er hat noch einen Tipp parat: Schauen Sie am besten kurz nach dem Hellwerden (09:00 - 10:00 Uhr) oder in der Stunde vor dem Dunkelwerden (15:00 - 16:00 Uhr), denn dann sind die Vögel schon oder noch einmal auf Nahrungssuche. Und damit besser zu sehen.