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Die Frühlingsblüte fuhr auf der Überholspur

Vor zehn Tagen düste ich in Richtung Mallorca nach Süden,, um Frühlingsblüte zu erleben . Krokusse, Schneeglöckchen und Märzenbecher waren auch hier  in Remscheid schon blühend zu bewundern, aber die Bäume waren wegen der Kälte noch kahl. Mallorca zeigte sich erst stürmisch und mit acht GradCelsius morgens zwar grüner als das Bergische Land,  aber nicht so mediterran wie erwartet. Man hörte in den Wetterkarten  vom warmen Norden mit Sonne und Gewittern. Und so war nach einem Nachtflug morgens die Überrachung in Remscheid groß: frühlingsgrüne Baumkronen!. Und erste die Gartenrabatten: üppig stehen dort Tulpe, Bergenie, Hundszahnlilie, Traubenhyazinte, Märzenbecher und Osterglocke in Blüte.  

Frohe Ostern

Nicht nur zur Weihnachtszeit werden Fenster mit den dazu passenden Motiven verziert. Hier hat der radelnde Osterhase auf seinem Fahrrad auf einer Glascheibe Platz gefunden. Mit Regentropfen im Hintergrund, wie vom Wetterbericht vorhergesagt.

Was piept denn da im Frühling?

In den Gärten und dem Wald und auch um die bebauten Areale der Stadt  ist der  Frühlingsgesang der Vögel lautstark zu vernehmen mit Kontergesang, Partnerrufen und melodischen Singwartenstrophen. Dem Geschehen wollen wir am Samstag, 24. März, mit einer Vogelwanderung näher treten. Möglichst mit Fernglas treffen wir uns um 17.30 Uhr am Neuen Lindenhof, Honsberger Str. 38. Um den "Honsberger Kopf" führt die gehfreundliche Strecke durch Gärten und Wald. Auch das renaturierte Lobachtal mit der möglichen Sicht auf Gebirgsstelze, Wasseramsel und Eisvogel wird erwandert. Bei Sturmwetter wird die Tour zeitlich verschoben. Auskunft: Hans Georg Müller, Tel. RS 342389. Keine Kosten.

Unser Krokus, ein Verwandter des Safran

Safran blüht im Herbst im Iran und kommt als das teuerste Gewürz der Welt von dort zu 90 Prozent in unsere Lande. Nur die orangeroten Stempelfäden bringen die beste Küchen-Qualität. 200.000 Blüten von 1000 Quadratmetern Feld müssen bearbeitet werden, um ein Kilogramm Gewürz zu erhalten. Ein  deutscher Verwandter des Safrans ist der Krokus (Foto). Eine seiner größten Blühflächen ist der Schlossgarten in Husum, wo sogar eine Krokuskönigin gekürt wird. Nur die Bienen dürfen dort den Nektar ernten, und es werden auch keine Blüten gezupft. Und die Biene auf dem Foto? Kein Fake! Seit drei Wochen fliegen die Bienen wieder aus, natürlich nur an dem wärmeren Tagen...

Coccothraustes oder zu Hochdeutsch "Kernbeißer"

Vom Zimmerfenster gelang der Schnappschuss, denn dieser Vogel ist scheu und meist nur in hohen Baumkronen zu orten, wo er die Früchte der Bäume knackt. Sein Ruf , ein spitzes " Zicks ", verrät ihn auf seiner hohen Warte . Selbst einen Kirschkern beißt der Kernbeißer auf mit einer Schnabelkraft von 40 bis 50 Kilogramm. Er ist  unser größter Finkenvogel, von Schnabel bis zum Sterz 18 Zentimeter lang . An der Vogelfutterstelle benimmt er sich anderen " Piepmätzen" gegenüber rücksichtslos; er ist schließlich der kräftigste.  Man nennt ihn auch Finkenkönig und Kirschkernbeißer.

Hier nasch ich, bis die Meisen kommen

Das arktische Hoch "Fritz" zwang die Vogelwelt wieder an die Futterplätze der Vogelfreunde. Hier pocht ein männlicher Buntspecht gerade auf einen Meisenring,  um an die Sonnenblumenkerne zu gkommen. Oft hallt sein "Trommeln" durch den Wald , womit er seine Gebietsbesitzansprüche bekräftigt . Scharenweise sind nordische Erlenzeisige am Futterplarz in seiner Gesellschaft . Weniger oft zu sehen sind Schwanz - und Haubenmeise. Unter dem Futterhaus picken Rotkehlchen und auch der kleine Zaunkönig nach herabgefallenen Körnernahrung.

Auch Eichhörnchen an "Kaltgetränk" interessiert

In den eisigen Tagen gehe ich jeden Morgen mit dem Spaten in den arktischen Garten. Erst einmal werden die leider noch wasserführenden Regentonnen von der starken Eisdecke befreit, und dann wird am Gartenteich ein Loch in die dicke Eisdecke gehackt,  um den Vögeln eine offene Wasserstelle zu bieten.  Wie zur Zeit alle kleinen Lebewesen, hatte auch dieses Eichhörnchen Durst und nutzte die freie Wasserfläche zu einem "Kaltgetränk".

Waghalsige Kletterei über Reste von "Friederike"

Wenn das bloß gut geht! Foto: Hans Georg MüllerAus dem Spaziergang in Richtung Glüder zum Solinger Tierheim wurde nichts. Schon am Klärwerk Burg wurde ich von einem Biker gewarnt: "Gehen sie nicht weiter! Dahinten ist der Wupperuferweg nur mit alpiner Kletterei zu meistern!" Gleichwohl ging ich doch noch ein Stück und überwand erste vom Orkan "Friederike" umgestürzte Bäume - nicht zur Nachahmung empfohlen!! Mittendrin ein halbwüchsiger Junge mit seiner Oma, die er verzweifelt stützten musste, weil sie festhingen. Nur mit vereinten Kräften und aufmunterndem Zuspruch überwanden wir den Forstdschungel. Auf meine Nachfrage warum die alte Dame mit Gehstock in die " Wüstenei" gestiegen sei, hörte ich als Antwort "Abenteuerlust". Was wieder mal bewies: Alter schützt vor Torheit nicht.

Orkan Friederike tobte auch in Ehringhausen

Nur kurz, aber gewaltig brach der Orkan "Friederike" über NRW herein. Neun Stunden rüttelte er an Nichtgesichertem und riss an allem, das Angriffsflächen bot.  Besonders dem Baumbewuchs ging es in die Kronen. Eine total aus dem Erdreich gerissene Zeder  zerschmetterte ein Auto, eine andere wurde an der Burger Straße auf die Fahrbahn geschleudert.  Der Höhenrücken Burger Straße - Ehrnghausen ist windanfällig. Das wissen alleVersicherer.

Im Hasenclever Wald ist es gefährlich zu wandern, da noch starke gebrochene Äste in den Kronen hängen. Auch wurden besonders Fichten gekappt. Aber auch starke Buchen,  die durch Wasserziesel geschädigt waren, krachten zu Boden und versperren die Wege. Nicht nur das Forstgut hat nun viel zu tun.

Rohrkolben ziert Teich im Lobachtal

Rohrkolben im Lohbachtal. Foto: Hans Georg Müller.Genug Wasser hatte der große Teich im renaturierten Lobachtal geführt, damit sich der Rohrkolben gut entwickeln konnte. Auch Lampenputzer und Kanonenfeger wird er genannt. Nun stehen die ansehnlichen  Blütenstände in Reih und Glied und verlocken zum "Ernten". Das Rohr steht zwar nicht unter Naturschutz;  gleichwohl ist aber nicht anzuraten, den sumpfigen Teich zu betreten. Denn sonst könnte der renaturierte Untergrund womöglich beschädigt werden.