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Auch die IGR sagt Nein zu Hallenkarneval

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am kommenden Mittwoch hat der Vorstand des Rollsportvereins IGR Remscheid e.V. den Antrag gestellt, „den Forderungen nach einer Umwidmung der Sporthalle Hackenberg... in eine Mehrzweck--/Veranstaltungshalle eine Absage zu erteilen“. Denn die Halle sei schon jetzt vollständig ausgelastet (Schulsport, Rollkunstlauf und Rollhockey). Für den Rollsport und seinen wichtigen Ligabetrieb sei die Sporthalle Hackenberg im Übrigen die einzige Halle in Remscheid, die für diesen Sport zugelassen ist. Auch stehe das umfangreiche Equipment (Bande, Tore, Material, etc.) auch nur dort bereit. Zitat aus dem Schreiben des IGR-Vorstands: „Eine „Veranstaltungshalle" in unserem Stadtteil zu haben, hört sich zunächst gut an. Nutzungsvorschläge wurden bereits in der Öffentlichkeit diskutiert: Karneval, Abiturfeiern, Oktoberfeste, Flohmärkte, Konzerte und vieles mehr. Widmen wir also die Halle um und schaffen die Möglichkeit für sportfremde Veranstaltungen, wird all dies nicht lange auf sich warten lassen. (...) Der Presse waren die ... Kosten für den Umbau der Halle i. H. v. 25.000 Euro zu entnehmen. Es sei der Hinweis gestattet, dass die Rollhockey-Spielfeldbande in der Halle Hackenberg seit 1975 genutzt wird. Sie ist zurzeit dermaßen abgenutzt, dass es in der näheren Vergangenheit mehrfach zu teilweise schweren Verletzungen der Sportler gekommen ist. Angesichts der Kassenlage der Stadt Remscheid ist aber an eine Ersatzbeschaffung, die knapp 40.000 Euro ausmachen würde, nicht zu denken. Den Sportlern, ihren Familien und der Öffentlichkeit dürfte kaum zu vermitteln sein, dass zur Herrichtung der Halle für eine kommerzielle Nutzung Mittel in vorgenannter Höhe bereit stehen, die Sicherheit der Sportler hingegen keinen adäquaten Wert besitzt.“

Es bleibt dabei: Kein Karneval in der Sporthalle“, hatte der Waterbölles bereits am 7. März eine entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung überschrieben.  Doch das Thema kam damals gar nicht erst auf die Tagesordnung, weil es, wie Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) monierte, nicht wie verabredet am Montag vorgelegen habe. Zur Sitzung am kommenden Mittwoch steht der Beschlussvorschlag der Verwaltung nun erneut auf der Tagesordnung, und zwar unverändert: „Einer Nutzungsänderung der Sporthaller Hackenberg ... in eine Mehrzweckhalle wird nicht zugestimmt“.

Neue Zumba-Kids-Gruppen ab 17. April

Pressemitteilung des RTV

Zumba-Instructoren brauchen eine besondere Ausbildung und Berechtigung. Insofern hatte der RTV einige Probleme, eine Nachfolge für die Übungsleiterin der beliebten Zumba-Kids-Gruppen zu finden. Die Gruppen mussten nach dem Weggang der bisherigen Übungsleiterin zunächst geschlossen werden. Jetzt konnte mit der gelernten Erzieherin Jessica Schäfer – sie hat die notwendigen Berechtigungen – eine Nachfolgerin gefunden werden. Ab dem 17. April können Kinder zwischen vier und elf Jahren die Zumba-Rhythmen im RTV wieder spielerisch kennen lernen. Die Termine dienstags im Bewegungsraum des RTV, Theodor-Körner-Str. 6:

  • 15:45 bis 16:45 Uhr, Altersgruppe von 4 bis 6 Jahren
  • 17:00 bis 18:00 Uhr, Altersgruppe von 7 bis 11 Jahren

Es handelt sich um eine ganzjähriges Angebot, also keine zeitlich begrenzten Kurse. Außerdem kann jeder bis zu dreimal an einem Probetraining kostenlos mitmachen. Weitere Auskünfte bei Zumba-Kids-Instructor Jessica Schäfer (Tel. 0152 - 53110482) oder in der RTV-Geschäftsstelle (Tel. RS 24779, montags bis freitags von 10:30 bis 12:30 und von 16 bis 19 Uhr). Die weiteren Zumba-Angebote des RTV bleiben unverändert erhalten. (Klaus Triesch, 1. Vorsitzender)

Neue Testphase mit "Speed4" für Schulen

Grundschüler können sich auf „Speed4-Check!" freuen“, hieß es im September 2012 auf einer Pressekonferenz im Rathaus (Foto rechts). Vorgestellt wurde darin von Wolfgang Paes von der Firma Speed4, Markus Dobke vom Fachdienst Sport und Freizeit, Sabine Nückel, Sportjugend Remscheid, und Prof. Dr. Theodor Stemper von der Bergischen Universität Wuppertal ein neues, auf Lasertechnik basierendes Zeitmessgerät. Gesponsert vom „Förderverein Speed4 e. V.", werde dieses Gerät alsbald einen kostenlosen „motivierenden Fitness-Test“ für alle Remscheider Grundschulkinder der Klassen 2 bis 4 möglich machen, um so nachlassender motorischer Leistungsfähigkeit und  Übergewicht bei Kindern zu begegnen. „Ich freue mich, dass das Konzept nach vielen Mühen der Vorbereitung und Organisation nun steht“, sagte Burkhard Mast-Weisz damals in seiner Eigenschaft als Sportdezernent.

Tatsächlich nahmen in der Folgezeit bis Oktober 2013 rund 4.000 Grundschüler an dem „Speed4-Check!“ teil, um ihre motorischen Leistungen zu testen und um am sportlichen Wettkampf (wieder) Spaß zu gewinnen – bei diversen lokalen Stadtteilfinals und beim vierstündigen Gesamtstadtfinale  am 12. Oktober 2013. Da wurde die Schalterhalle der Stadtsparkasse zur Rennbahn.

Und danach wurde es wieder ruhig um Speed4 – jedenfalls in Remscheid! Am vergangenen Mittwoch nun wagte Wolfgang Paes im Sportausschuss einen lokalen Neustart, wieder unterstützt von Markus Dobke („Ich bin von dem Sportgerät begeistert!“) und getragen vom Wohlwollen  des Sportausschussvorsitzenden Markus Kötter, der Paes viel Zeit einräumte, um mit Fotos und kleinen Videos per Beamer sein weiterentwickeltes Gerät zu erläutern. Erst ganz zum Schluss des Vortrages, als sich schon leichte Unruhe im Saal bemerkbar machte, kam heraus, dass das Sportamt für eine neue Testphase drei gesponserte Geräte übernehmen kann. Auf Vorschlag von David Schichel empfahl der Ausschuss der Verwaltung, dazu eine Beschlussvorlage vorzulegen. Zuvor hatte Sportdezernent Thomas Neuhaus erklärt, vor einer eventuellen Kaufempfehlung für ein neues „Speed4-Gerät“ (Preis 4.000 Euro) für den Schulsport werde man zunächst das Ergebnis der Testphase abwarten.

Heimische Unternehmen als Sport-Sponsoren

Der Waterbölles veröffentlicht das Statement von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zur Förderung von Sport-Talenten in Remscheid, mit dem die gestrige Sportlerehrung im Teo Otto Theater begann, als Audio-File.(Das Archivfoto zeigt Burkhard Mast-Weisz nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister.)

Zusammen mit dem Sportbund Remscheid und der Stadtsparkasse Remscheid haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus eine Initiative zur Förderung von Sporttalenten und Leistungssportlern in den örtlichen Sportvereinen gestartet. Über ein erstes Treffen zu diesem Thema, das am vergangenen Freitag bei der Stadtsparkasse stattgefunden hat, berichtete der OB gestern im Teo Otto Theater zu Beginn der diesjährigen Sportlerehrung. Als Unterstützer der lokalen Leistungssportler sollen heimische Unternehmen gewonnen werden. Für diese könnten die Sportler ein Aushängeschild sein, sagte Mast-Weisz. Und die Vereine könnten die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Ausstattung und bei den Kosten von Fahrten zu Wettbewerben ins Ausland gut gebrauchen (starker Beifall). Denn:“ Die Vereine stoßen finanziell an ihre Grenzen!“ (anbei der O-Ton aus dem Stadttheater)

Sportlerehrung wieder mit buntem Rahmenprogramm

Zum Schluss mussten alle noch einmal auf die Bühne.“.

Zum Schluss kamen alle noch einmal auf die Bühne, die bei der heutigen Sportlerehrung im Teo Otto Theater Urkunden, Medaillen oder Blumen bekommen hatten. Und hier die Ergebnisse der Wahl:

  • Sportlerin: Nadine Kürten (33% der Stimmen pro Kategorie), Leichtathletik, zahlreiche erste Platzierungen & Vereinsrekorde
  • Sportler: Mike Höfer (28%), Kickboxen, zahlreiche erste Platzierungen, 2. Platz bei WM
  • Jugend: Nino Zirkel (33%), Leichtathletik, zahlreiche erste Platzierungen & Vereinsrekorde
  • Jugendmannschaft: EMA Gymnasium Jg. 04-07 (26%), m. Jg. 04-07, Schwimmen, 2. Platz bei Landesmeisterschaften
  • Mannschaft: IGR Remscheid 1. Herren (30%), Rollhockey, Deutscher Vizemeister
  • Verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter: Ilse Medgenberg (Remscheider SV)  und Carl-Heinz Federowsky (IGR Remscheid)
    Sportabzeichen: Otto Klein (40. Abzeichen). Ralf Döring (45. Abzeichen), Rolf Enke (50. Abzeichen)
    Der „Joker“ der Bergischen Morgenpost: Thomas Merten, der trotz einer Beinamputation Afrikas höchsten Berg, den 5895 Meter hohen Kilimandscharo fast bis zum Gipfel erstieg und später auch als Mountainbike-Fahrer Höchstleistungen erzielte.
  • Sonderehrung für Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde“ nach Dauerschießen über mehr als 27 Stunden: Christoph Lange, Sebastian Baum, Stefan Kaiser und Alexander Kreicker vom Remscheider Schützenverein 1816 Korp.

Auf die folgenden Plätze kamen - wobei Oberbürgermeister Mast-Weisz betonte, sie sie könnten sich getrost als Sieger fühlen - die folgenden Sportler / Mannschaften:

Sportlerin:
Iris Jantzen, Bogenschießen, 2. Platz bei Deutschen Meisterschaften
Ulrike Sigismund, Fechten, 1. Platz bei den Landesmeisterschaften
Jana Kalbertodt, Radsport, div. gute Platzierungen bei versch. Radrennen
Patricia Klemm, Football/Golf, Zweitliga-Footballerin, 3. Platz bei Golf DM

Sportler:
Sascha Heinze, Bogenschießen, zum 4. Mal in Folge Landesmeister
Robin Januszek, Sportschießen, 3. Platz bei Deutschen Meisterschaften
Dirk Haibach, Schwimmen, Platzierungen bei der Masters-Weltmeisterschaft, 2-facher Deutscher Meister
Colin Dehnke, Skaterhockey, Aufstieg in die Skaterhockey Bundesliga

Viel Beifall für die die Tänzerinnen der Remscheider „Verve Dance Company“. „Puttin' on the Ritz“ war gestern ihre erste Tanzeinlage.

Mannschaften:
Remscheider TV, Herren, Bogenschießen, 2. Platz bei DM
Remscheider SV, 1. Damen, Sportkegeln, 1. Platz Deutsche Meisterschaften
SC Rot-Weiß Remscheid, Herren Ü40, Tennis, Europameister
FC Remscheid, 1. Herren, Fußball, Aufstieg in die Landesliga

Jugendsportler/in:
Tobias Schulz, Fechten, Deutscher Vizemeister, Nominierung Nationalkader
Vanessa Gregor, Segeln, 9. Platz bei Jugend-Weltmeisterschaft
Amelie Klug, Leichtathletik, Qualifikation für Deutsche Meisterschaften
Luca Völkel, Tanzen, 1. Platz bei internationalem Dance-World-Cup (WM)

Jugendmannschaften:
Remscheider TV, Schüler A, Bogenschießen, 2. Platz bei Landesmeisterschaften
IGR Remscheid, w. U17, Rollhockey, Verteidigung des deutschen Meistertitels
SSV Bergisch-Born, m. C-Jugend, Fußball, Aufstieg in die Nordrheinliga
Sophie Scholl Gesamtschule, m Jg. 01-03, Fußball, Sieger des Regierungsbezirks

Die „Artistic Jumpers“ waren als Wichtelmännchen  keine „Schlafmützen“.

An der Wahl der Sportler/innen und Mannschaften des Jahres 2017 in Remscheid nahmen in diesem Jahr 3.325 Wahlbeteiligten (gültige Stimmzettel/-abgaben) teil.

Wie im vergangenen Jahr ernteten auch bei der diesjährigen Sportlerehrung heute im Teo Otto Theater Wie im vergangenen Jahr ernteten auch bei der diesjährigen Sportlerehrung heute im Teo Otto Theater die Tänzerinnen der Remscheider „Verve Dance Company“ viel Applaus. Die von der Tanzpädagogin Anita Frank trainierte Tanzformation stieg 2016 in die Landesliga auf und ist längst über die Remscheider Stadtgrenzen hinaus bekannt. Und auch die „Artistic Jumpers“ waren diesmal wieder mit dabei und zeigten als Wichtelmännchen, dass sie so gar keine „Schlafmützen“ sind.

Auch Kindertriathlon „Eisenmännchen“ im Freibad

Tabelle der Stadt Remscheid und des Fördervereins Eschbachtal.„Die Saison in 2017 war für das Freibad Eschbachtal hinsichtlich der Besucherzahlen stark von der instabilen Wetterlage, insbesondere in den Sommerferien, gekennzeichnet. Erschwerend kam hinzu, dass kurz nach der Eröffnung ein größerer Schaden an der alten Verrohrungsanlage aufgetreten ist, der eine Schließung von 11 Tagen notwendig machte. Hervorzuheben ist neben den schon bekannten zusätzlichen Angeboten (Yoga, Lichterfest, Hundeschwimmen) das in 2017 erstmals organisierte „Eschtival“ (mit dem Auftritt der Hausband der Kölner Stunksitzung, „Köbes Underground“), das federführend durch den Förderverein des Freibades in Kooperation mit dem Fachdienst Sport und Freizeit organisiert wurde.

Die Entwicklung neuer zusätzlicher Angebote dient der weiteren Steigerung der Attraktivität des Freibades und Erhöhung des Bekanntheitsgrades auch in angrenzenden Regionen. Des Weiteren werden durch die Sonderveranstaltungen langfristig weitere Einnahmen erzielt, mit denen der Förderverein das Freibad verstärkt finanziell unterstützen kann. Beispielhaft sind für das vergangene Jahr die behindertengerechte Zuwegung der Einfahrt (die nunmehr auch durch Rollstuhlfahrer als Eingang genutzt werden kann), die Einzeichnung der Behindertenparkplätze auf dem Buswendeparkplatz und der Grünschnitt auf dem Parkplatz zu nennen.

In Kenntnis um die alte Technik hat der Fachdienst Sport und Freizeit in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement bereits in 2017 mit umfangreichen Maßnahmen begonnen, um den Erhalt des Freibades zu sichern. In 2017 sind folgende Renovierungen bzw. Erneuerungen erfolgt: Erneuerung des Behinderten WC¸ Herren WC, Wand neu; Spielplatz neu; Filteranlage, Filter und neues  Filtermaterial; Erneuerung der Chloranlage; Rutsche gestrichen, Elemente erneuert; Teilerneuerung der Ringleitung; Renovierung des Schwimmmeisterraumes; Sprunganlage Treppe teilweise restauriert; alle Gebäude gestrichen; nach Wasserrohrbruch Umgang und Grünanlage renoviert-

Zur Vorbereitung der kommenden Saison und zur Verhinderung weiterer Schäden an der alten Verrohrungsanlage sind bereits Ende 2017 folgende Maßnahmen in Angriff genommen worden, welche zum Teil noch abzuschließen sind: Durchschreite Becken Abfluss freigelegt; Pflaster aufgehoben (Anschluss für Überlaufrinne); Graben auf ca. 110 Meter ausgeschachtet, vorbereitet für Erneuerung Rohrleitung/ Stromleitung¸ Sanierung des Rasens, anschließend Reparatur der Vorfilter; Erneuerung von zwei Pumpen für die Wasseraufbereitung; Erneuerung der dazugehörigen Absperrklappen; ein Luftgebläse zur Filterspülung; Anschlüsse zur Ringleitung erneuern; Neuanschluss Überlaufrinne – Nichtschwimmerbecken. Wie in jedem Jahr werden unter anderem ab März/April notwendige Fliesenarbeiten (die durch Frostbrüche entstanden sind) in den Becken und auf den Zuwegungen vorgenommen.

Für das Wochenende vom 7.- 9. September organisiert der Förderverein bereits das 2.“Eschtival“. Es lockt wieder mit seiner außergewöhnlichen Location und einem vielseitigem Programm an drei Tagen. Am Freitag rockt wieder die Kölner Band „Die Höhner“ das Freibad. Am Samstag heizt dann „Casa de Locos“ mit einer fulminanten Mischung aus Rock- und Latin-Musik dem Publikum ein, bevor Jürgen Drews mit Band am Abend Lieder aus seinem neuen Album, aber sicher auch bekannte und beliebte Klassiker darbietet und damit die Besucher/innen in Urlaubsstimmung bringt. Der Sonntag gehört den lokalen Bands „Fachwerk“ und „Lina Marrocco“.

Ganz aktuell ist es gelungen eine weitere Veranstaltung Im Freibad Eschbachtal anbieten zu können. Der Verein „Tri Force Vital“ wird am 22. September im Freibad Eschbachtal den Kindertriathlon „Eisenmännchen“ veranstalten, bei dem Spaß und Freude an Bewegung im Mittelpunkt stehen. Schwimmen statt Fernsehen, Radfahren statt Computerspielen, Laufen statt Spielekonsolen - beim "Eisenmännchen 2018" geht es vor allem um Bewegung für sechs- bis elfjährige Kinder.“ (Aktualisierte Antwort der Verwaltung zur Sportausschusssitzung am 21. März auf eine Anfrage der CDU vom 22. Januar)

Es bleibt dabei: Kein Karneval in der Sporthalle

„Einer Nutzungsänderung der Sporthalle Hackenberg in Remscheid-Lennep in eine Mehrzweckhalle wird nicht zugestimmt.“ – Mit dieser Beschlussvorlage ging die Verwaltung in die heutige Sitzung des Sportausschusses. Doch das Thema kam gar nicht erst auf die Tagesordnung, weil es, wie Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) monierte, nicht wie verabredet am Montag vorgelegen habe. Also heißt es abwarten bis zur nächsten Sitzung. Begründet hatte die Verwaltung ihren Beschlussvorschlag wie folgt: Sie vertrete die Meinung, „dass die verbindlich zugesagten Hallennutzungszeiten für die Sportvereine im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Sport und Verwaltung bindend sind.“ Sie habe für den Schulsport „die gesetzlich geregelte Pflichtaufgabe, die benötigten Zeiten für den Sportunterricht in der Sporthalle bereitzustellen“.

Im vergangenen Jahr hatte die Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. (LKG) angekündigt, die Sporthalle Hackenberg in für Veranstaltungen außerhalb des Sports nutzen zu wollen, konkret: für ihre jährlichen Karnevalsveranstaltungen im Februar. Da aber lediglich die Sporthalle West in Remscheid-Reinshagen per Ratsbeschluss als Mehrzweckhalle in Remscheid ausgewiesen ist (genehmigt für 980 Personen), wäre die Realisierung von Veranstaltungen außerhalb des Sports in der Halle Hackenberg nur möglich, wenn eine Nutzungsänderung im Rahmen eines baurechtlichen Genehmigungsverfahrens erfolgen würde, so die Verwaltung. Und diese Erweiterung der Nutzung als zusätzliche Mehrzweckhalle müsse der Haupt,- Finanz- und Beteiligungsausschuss beschließt. Der folgt zwar nicht auf das Anliegen der LKG, gleichwohl ließ der Verwaltungsvorstand es intern prüfen. Ergebnis und Entscheidung: „Dem Antrag der LKG auf Nutzung der Sporthalle Hackenberg im Zeitraum 7.2. – 14.2.2018 zur Durchführung von Großveranstaltungen wird nicht zugestimmt“. Die Prüfung hatte ergeben dass

  • die die Sporthalle nutzenden Schulen dem Ausfall der Nutzungszeiten für den Sport in dem betreffenden Zeitraum nicht zustimmen. Dies trifft ebenfalls für die Sportvereine IGR und RTV zu.
  • die Nutzungszeiten in der Halle Hackenberg in dem betreffenden Zeitraum nicht durch Ausweichangebote in anderen Sporthallen verlagert werden können.
  • bei einer Nutzungsänderung (vorbehaltlich zu erwartender Auflagen im Baugenehmigungsverfahren) der Sporthalle im Bestand ohne Umbauten Veranstaltungen mit maximal 882 Personen genehmigungsfähig werden würden.
  • der Stadt erhebliche Kosten entstünden (alleine für die Verbreiterung der Türen ca. 25.000 €).

Doch die Bezirksvertretung Remscheid-Lennep schoss am 14. Juni 2017 quer und erklärte sich mit einer generellen Ablehnung der Großveranstaltungen der LKG nicht einverstanden und forderte die Verwaltung auf, die Gespräche mit dem Verein fortzuführen und für diese Veranstaltungen für 2019 eine für die LKG positive Lösung herbeizuführen. Denn dann stehe ja die neue Dreifach-Sporthalle am Röntgen-Gymnasium zur Verfügung. Tatsächlich stellte sich heraus, so die Verwaltung gestern, dass sich die Hallenkapazitäten im Stadtteil Remscheid-Lennep durch den Neubau der Rögy-Sporthalle nicht erweitern und sich somit „keine zusätzlichen Flexibilitäten (ergeben), die Einfluss auf eine mögliche Nutzung von Veranstaltungen außerhalb des Sports hätten. “Für den Rollsport könnten, selbst wenn freie Hallenzeiten in Remscheid-Lennep zur Verfügung stünden, auch in der gesamten Stadt keine Alternativen Nutzungszeiten angeboten werden."

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Standortfrage soll Ende Juni geklärt sein

Gutachter soll Standort der 3-fach-Turnhalle empfehlen“, berichtete der Waterbölles am 10. März 2017. Dessen Standortvergleich, Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollen ergeben, welchet der drei ins Auge gefassten Standorte von Albert-Einstein-Gesamtschule, Brüderstraße 6-8,  (als Ersatz für die bestehende Schulsporthalle), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Elberfelder Straße 48, und Am Stadtparkdert geeignetste ist. Endgültig beschlossen hatte das der Haupt- und Finanzausschuss am 11. Mai 2017. Anschließend war im Sportausschuss der Wunsch geäußert worden, die Verwaltung möge die Kriterien für die Leistungsbeschreibung und die Zeitplanung darlegen.  möge. Das geschah am vergangenen Donnerstag im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr. Am 21. März soll auch der Sportausschuss noch informiert werden.

Der Mitteilung der Verwaltung zufolge wird die nach DIN 18032 gebaute Dreifach-Sporthalle 27x 45 Meter groß sein und mittels zweier Trennvorhänge in drei Einheiten a 15 x 27 Meter unterteilt werden können. Die Sportfläche: 1.215 Quadratmeter, die Raumhöhe mindestens sieben Meter, um alle gängigen Hallensportarten wettkampfgerecht betreiben zu können. Der Hallenboden soll rollsporttauglich sein und optional eine Zuschauermöglichkeit (z. B. mobile Tribüne) für max. 199 Zuschauer erhalten, verbunden mit zusätzlichem Stauraum.

Derzeit bereitet der städtische Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften (5.12) in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement (1.28) die  Vergabe der Standort- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vor. Die Vergabe an den externen Gutachter ist für das zweite Quartal 2018 vorgesehen, die Standortentscheidung auf der Basis der Untersuchungsergebnisse bereits Ende Juni. Im aktuellen Doppelhaushalt der Stadt sind keine Haushaltsmittel für den Bau einer neuen Dreifachsporthalle eingestellt. Das kann erst für den neuen Etat 2019  beschlossen werden. Die Haushaltsberatungen in den politischen Gremien beginnen im Herbst.

Stadtrat fordert Stellungnahme zu Radweg

Radverkehr in RS? Da ist noch viel zu prüfen!“, titelte der Waterbölles am 8. Januar, nachdem die Stadtverwaltung einen ganzen Katalog von Fragen aus der Politik zu diesem Thema beantwortet hatte. Darunter war ab aber keine, aus der hervorging, wann der vom Rat der Stadt geforderte Weiterbau der Balkantrasse von Lennep nach Lüttringhausen beginnen soll. Nach die Verwaltungsvorlage in den vergangenen Wochen drei Ausschüsse und vier Bezirksvertretungen passiert hatte,  tand sie am vergangenen Donnerstag auf der Tagesordnung der Ratssitzung. Und die Politiker nutzten die Gelegenheit, um ihren Ärger Luft zu machen: Es gebe schließlich einen Ratsbeschluss, so Thomas Brützel. Doch den hat Baudezernent Peter Heinze offenbar genereller verstanden – als Auftrag zur Erstellung eines Radwegekonzeptes über einen externen Gutachter. In der jüngsten Verwaltungsvorlage liest sich das so: „Für den Ausbau der touristischen und verkehrlichen Infrastruktur ist es erforderlich, ein Umsetzungsgutachten zu erarbeiten, dass einen Kosten- und Zeitplan umfasst, die bestehenden Lücken im System der Radwege im Stadtgebiet und dem regionalen Trassenverbund zu schließen.“

Waltraud Bodenstedt (WiR) wurde am Donnerstag ungeduldig: „Mit der vorgeschlagenen Trassenführung zwischen Lennep und Lüttringhausen hätte sich die Verwaltung längst beschäftigen können!“ Aber diese Intention des Rates habe die Verwaltung leider nicht aufgegriffen, monierte Sven Wolf (SPD): „Ich erwarte einen Zeitplan für die Umsetzung!“ Das war Jene Peter Nettekoven (CDU) zu unkonkret: „Ein ausführlicher Berichterstattung der Verwaltung – Ja. Aber bitte schon zur nächsten Ratssitzung im Mai.“ Peter Heinze nahm das aus der Ratssitzung als einstimmigen Auftrag mit.