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Stadtverwaltung prüft Sport-Gutschein für I-Dötze

Für die Sitzung des Rates am Donnerstag hatten die Fraktionen von SPD, Bündnis 90 Die Grünen und DIE LINKE sowie die Ratsgruppe der W.i.R beantragt, ab dem Schuljahr 2018/19 sollte jede Schülerin / jeder Schüler bei der Einschulung für ein Schuljahr einen Gutschein der Stadt Remscheid für die Teilnahme an einem frei gewählten Sportangebot Remscheider Sportvereine. Unter Einbeziehung von Sportbund und Sportvereinen möge die Verwaltung zu einer der nächsten Ratssitzungen ein Durchführungs- und Finanzierungskonzept vorlegen und darin Antwort geben zum finanziellen Aufwand, den personellen Möglichkeiten der Umsetzung, der Behandlung von Kindern, die heute schon in einem Verein angehören und dort Beiträge bezahlen, und eventuellen langfristigen Anreize über das Jahr der Förderung hinaus. Und die CDU-Fraktion ergänzte den Antrag in der Sitzung um die Frage, ob alle Kinder den Gutschein erhalten sollen, also auch jene, die bereits BuT-Leistungen erhalten. In dieser Form wurde der Prüfauftrag einstimmig angenommen. Zuvor hatte Wolf Lüttinger betont, in erster Linie stünden hier auch der Sportbund Remscheid und die Sportvereine in der Verantwortung.

Die Begründung des Antrags: Die Förderung von Bewegung und Motorik bei Kindern diene dem gesunden Aufwachsen, der Prophylaxe vor später auftretenden gesundheitlichen Problemen, wirke aber auch bereits vorhandenen motorischen Defiziten entgegen. Einige Städte in NRW – z.B. Dortmund und Duisburg - hätten diese Idee der Sportförderung bei Einschulungskindern bereits mit positiver Resonanz umgesetzt.
Am weiteren Beschlussverfahren sollen Sport- und Schulausschuss beteiligt sein.

Noch freie Plätze in Lehrgang für Bootssportler

Pressemitteilung der der Biologischen Station Mittlere Wupper

Mit dem Frühling starten nun auch wieder die eintägigen Kurse der Biologischen Station Mittlere Wupper zur ökologischen Qualifzierung von Bootssportlern auf der Wupper. Seit dem 15.Dezember 2014 ist der Landschaftsplan “Burscheid und Leichlingen” des Rheinisch-Bergischen-Kreises rechtskräftig. In diesem ist verankert, dass das Befahren der Wupper im FFH-Gebiet „Wupper von Leverkusen bis Solingen“ nur gestattet ist, wenn eine entsprechende naturschutzbezogene Qualifikation nachgewiesen werden kann. Ziel der Kurse ist, den Bootssportlern die Besonderheiten des Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebietes näher zu bringen und sie für den Lebensraum Wupper zu sensibilisieren, um so ein rücksichtsvolles Fahrverhalten zu erzielen. Naturerlebnis auf dem Wasser im Einklang mit dem Schutz der empfindlichen Natur, lautet hierbei die Devise. Durch die Teilnahme an dem Kurs erwerben die Teilnehmer nicht nur die Qualifizierung, um in diesem sensiblen Wupperabschnitt Kanu fahren zu dürfen, sondern sie lernen eine Menge über die Tier- und Pflanzenwelt des Mittelgebirgsflusses und können diese auch besser beobachten und genießen. 

Der Kurs auf der Wupper am Freitag, 2. März, und Freitag, 9. März, in dem noch wenige freie Plätze zur Verfügung stehen, wird federführend von der Biologischen Station Mittlere Wupper in Kooperation mit den Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln, dem Wupperverband, den Unteren Naturschutzbehörden der Städte Remscheid, Solingen und Leverkusen sowie des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Biologischen Station Rhein-Berg und der NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln angeboten. Der Kurs richtet sich sowohl an professionelle Anbieter von Kanutouren, als auch an Personen, die eine private Kanutour auf der Wupper unternehmen wollen. Er beginnt um 10 Uhr und gliedert sich in einen theoretischen Teil am Vormittag und einen praktischen Teil am Nachmittag. Die Teilnehmergebühr beträgt 20 Euro. Eine Anmeldung ist bei der Biologischen Station Mittlere Wupper ausschließlich telefonisch unter Tel. 0212 – 254 27 27 von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr möglich. Im zweiten Halbjahr 2018 werden weitere Kurse von der Biologischen Station Mittlere Wupper angeboten. Hierüber wird die Biologische Station rechtzeitig informieren.

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Freibad Eschbachtal sucht Rettungsschwimmer

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zur Entlastung des städtischen Aufsichtspersonals am Beckenrand sucht das Freibad Eschbachtal Rettungsschwimmer. Angeboten werden Aushilfsjobs für die Badesaison 2018 von Mai bis September. Gesucht werden rund dreißig Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer für eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung an 70 Tagen von Mitte/Ende Mai bis Ende August. Ihr Einsatz erfolgt je nach Wetterlage in Absprache mit dem Freibad-Team. Die Voraussetzungen für eine Einstellung sind:

  • Besitz des DLRG Rettungsscheins Silber
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Besitz eines Erste-Hilfe-Scheins
  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses ohne Eintrag

Interessentinnen und Interessenten können sich im Freibad Eschbachtal unter der Rufnummer (0 21 91) 38 86 01 bei Badleiter Jürgen Beelte oder seinem Stellvertreter Dennis Halbach melden. Die auszufüllenden Personalunterlagen werden auf Nachfrage (bitte Mail an sport@remscheid.de">sport@remscheid.de) gerne zugesandt oder werden im Freibad Eschbachtal, Eschbachtal 5, 42859 Remscheid, ausgegeben.

Vorrundengruppen für S-Cup 2018 ausgelost

Gruppe A  Gruppe B  Gruppe C  Gruppe D 
KGS Franziskus (Lüttringhausen) KGS Franziskus  GGS Daniel-Schürmann  GGS Walther-Hartmann 
GGS Hasten GGS Steinberg GGS Dörpfeld GGS Reinshagen
GGS Adolf-Clarenbach GGS Siepen GGS Am Stadtpark KGSMenninghausen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz findet an 18 Grundschulstandorten am 17. März und am 21. April der Sparkassen-Cup 2018 statt. Veranstaltet wird dieses jährliche Hallenfußballturnier vom Fachdienst Sport und Freizeit der Stadt Remscheid und der Stadtsparkasse Remscheid. Gespielt wird um die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Remscheider Grundschulen. Die Auslosung der Vorrundengruppen ist in der Geschäftsstelle des Ausschusses für den Schulsport in der Stadt Remscheid erfolgt. Hier die Gruppeneinteilung in der Übersicht.

Die Spiele der Vorrunde finden am 17. März parallel in zwei Dreifachsporthallen statt. Die Gruppen A und B spielen von 8:15 bis 12 Uhr in der Sporthalle Lüttringhausen, die Gruppen C und D von 8:15 bis 12 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp. Das Catering in der Sporthalle Lüttringhausen übernimmt der Schulverein der GGS Adolf-Clarenbach, das Catering in der Sporthalle Neuenkamp der Schulverein der GGS Hackenberg.

Der Spielmodus aus den letzten Jahren hat sich bewährt und wird beibehalten. In den Vorrundengruppen spielt „Jeder gegen Jeden“. Die vier Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die Endrunde. Dort spielen sie am 21. April in der Sporthalle Neuenkamp in zwei Vierergruppen „Jeder gegen Jeden“. Nach den Gruppenbegegnungen spielen die Gruppenersten gegen die Zweiten der anderen Gruppe das Halbfinale. Die beiden Verlierer der Halbfinale sind die Drittplatzierten des Turniers. Die Sieger spielen im Endspiel um den Turniersieg.

 

Ulbrich wünscht Stadt und RSV viel Erfolg

von Reinhard Ulbrich*

Meine Neujahrsansprache 2017 endete mit einem Ausspruch von Henry Ford: "Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder Motor benutzen willst." Denn Stillstand ist Rückschritt. Für dieses Jahr haben wir uns folgende Schwerpunkte und Ziele gesetzt:

Endgültige Beendigung des-wie ich vor einem Jahr formulierte - Augsburger Puppenkisten Spiels, das leider immer noch aufgeführt wird unter dem Titel: "Der Ballfangzaun in Lüttringhausen" (z.B. das neueste Kapitel: Frau Hülsenbeck und die Kletterer) Trotz Beteuerungen im Sportausschuss ist das Thema noch nicht beendet! Wann kommt der Zaun?? Ich möchte nächstes Jahr nicht eine dritte Folge dieser fast unendlichen Geschichte vortragen.

DOC und Neugestaltung Hackenberg: Nachdem nun geklärt ist, dass es keine Eigenbeteiligung der Sportvereine geben wird, muss jetzt noch die Herkunft der Finanzmittel für evtl. nicht geplante Mehrkosten geklärt werden. Die Sportpauschale mit ihren bescheidenen Mitteln von 280.000 € kann dafür nicht herhalten. Zurzeit ist diese Kasse leer, in den nächsten Jahren wird sie gebraucht für die Neugestaltung des Tennenplatzes Reinshagen und den Platz des BV 10. Die neue Regelung der Landesregierung: nämlich die gegenseitige Deckungsfähigkeit der Sport-, Schul/ Bildungs- und Investitionspauschale sei an dieser Stelle für die weiteren Überlegungen empfohlen

Wir müssen uns gemeinsam dringend an eine Finanzplanung für die nächsten Jahre begeben. Wir müssen uns auch wieder verstärkt um unsere Sporthallen und ihren jeweiligen Zustand kümmern. Bei unseren Sportplätzen sind wir ja schon munter dabei. Der AK Sporträume im LSB, dessen Leiter ich bin, wird sich landesweit u.a. verstärkt dem Sanierungsstau in unseren Sportstätten widmen, um endlich zumindest annähernd konkrete Zustandsbeschreibungen/Zahlen zu bekommen. Den Bünden wird die Aufgabe zufallen, diese ungefähren Zustandsbeschreibungen/Zahlen mit Hilfe der Verwaltungen zu ermitteln. Wir werden in Remscheid  - wie es sich gehört -natürlich vorbildhaft daran arbeiten, um dementsprechend für das nächste Jahrzehnt planen zu können. Wenn wir wissen, welche Sportstätten welchen Sanierungsbedarf haben, müssen wir uns dann der Frage widmen, woher das Geld kommen soll. Ich hoffe, wir werden dann die Lösungen - sprich Finanzen - auch finden. Denn wir sollten die "im Vergleich mit anderen Städten überdurchschnittlich guten Möglichkeiten der Sportausübung" auch hegen und pflegen. Vor allem, wenn wir Sponsoren für die "Förderung von Talenten in Remscheid für den Leistungssport" gewinnen wollen. Außerdem sollte die Stadt Remscheid sehr daran interessiert sein, der "größten Bürgerbewegung und dem größten Gesundheitsanbieter vor Ort" ausreichende und gepflegte Räumlichkeiten zur Ausübung ihrer Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Übrigens: Nach zumindest für uns unbestätigten Meldungen liegen dem Gebäudemanagement konkrete Zahlen zum Sanierungsstau bereits vor. Das wäre natürlich prima und wir könnten mit der Planung beginnen.

Eine weitere Aufgabe des AK Sporträume des LSB wird es sein, sich mit der Einbindung der Bünde in die sogenannte Integrierte Stadtentwicklungsplanung zu beschäftigen. Bei dem überall herrschenden Bauboom, bei der Entwicklung und Umgestaltung von Wohnvierteln, ist es unerlässlich, den inzwischen zum harten Standortfaktor gewordenen Sport vor Ort mit einzubeziehen. Und zwar nicht nach der Planung, sondern in der Planungsphase. Hier ist nun einmal der Sachverstand und die Kompetenz des organisierten Sportes vor Ort (Bünde, Stadtsport/ Gemeindesportverbände und natürlich ihre Vereine) gefragt: Sporträume, Bewegungsräume, Fitnessräume, Mobilität etc. Dieser Punkt ist zwar auch im Remscheider Pakt für den Sport verankert, doch leider haben wir davon in der Praxis noch nichts mitbekommen. Meine wiederholte Frage: Gibt es in Remscheid überhaupt eine integrierte Stadtentwicklungsplanung?? Jedes Jahr mahne ich sie an, jedes Jahr tut sich nichts. Da dieser Punkt bei mir auf Dauer-Wiedervorlage liegt, bin ich gespannt, was ich im nächsten Jahr 2019 Ende Januar/Anfang Februar dazu aus Sicht des Sports sagen kann. Ich habe die leise Hoffnung: etwas Anderes! Konstruktives!

Wir erwarten ebenso, dass nach zahlreichen Sitzungen und Gesprächen allerspätestens Mitte des Jahres die Diskussionen zur Neugestaltung des Tennenplatzes Reinshagen beendet sind und eine konkrete Planung vorliegt, die den Bedürfnissen der Hockey-, Fußball- und Footballspieler gerecht wird. Vor allem für die aufstrebenden Hockeymannschaften ist eine baldige Entscheidung dringend erforderlich, bevor sonst ein großer Exodus ihrer Spieler beginnt. Ein konkreter Vorschlag unsererseits ist schon mehrfach vorgetragen worden. Wir sind gespannt.

Mit Freude haben wir in der Zeitung von der Verwaltungsabsicht gelesen, den Platz, auf dem der BV10 Fußball spielt, kaufen zu wollen. Wir begrüßen diese Absicht, wünschen dem Gespräch Stadt und RSV am 9. Februarviel Erfolg und hoffen, dass es dann bald endlich weiter geht.

Wie wir in dem Jahresbericht von Daniela Hannemann gesehen haben, wurde das Thema: Dreifachhalle Innenstadt im Sportausschuss mehrfach gestreift (zuletzt im November), im Schulausschuss das letzte Mal im März. Fakt ist, dass wir im Februar 2018 genauso schlau sind wie Ende Januar 2017. Ein Druck auf das Gaspedal täte gut: Im Interesse des Schul- und Vereinssports. (*aus dem Bericht des Vorsitzenden des Sportbundes Remscheid während dessen traditionellem Neujahrsempfang)

Innovationspreis für Orga-Team des Benefizlaufs

Innovationspreis des Katholikenrates für Werner Fußwinkel“, titelte der Waterbölles am 22. Januar. Tags zuvor hatte der Katholikenrat Remscheid (vormals „Dekanatsrat“) im Gemeindezentrum von St. Josef an der Menninghauser Straße erstmals seinen „Innovationspreis“ vergeben – an Stadtcaritasdirektor a.D. Werner Fußwinkel, den langjährigen Vorsitzenden des Caritasverbandes Remscheid e.V.. Mit dem Preis soll Menschen gedankt werden, die für das kirchliche und soziale Leben in Remscheid nachhaltige Impulse und kreativ neue Akzente gesetzt haben. Und so stand gestern bei der zweiten Preisvergabe an gleicher Stelle und aus gleichem Anlass das Veranstalterteam des Bergischen 24 Stunden-Laufs der katholischen Pfarrgemeinde Gemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz im Blickpunkt: Bernhard Hoppe und Tochter Annabelle sowie Albrecht Franz. Die einen von Anfang an (1981) alle zwei Jahre aktiv mit dabei, die andere seit 2009. Und alle bemüht, das Flair des beliebten Benefiz-Laufes zu erhalten und neue Ideen einzubringen. Im kommenden Jahr, am 6. und 7. Juli, wird das zum 20. Mal geschehen. Und wieder wird dann der Erlös der Veranstaltung sozialen Zwecken zugutekommen. Der Lauf war von Albert Franz Albrecht Franz in Zusammenarbeit mit Bernhard Keyßner ins Leben gerufen worden, um den Bau des Jugendfreizeitheims an der Richard-Pick-Straße zu finanzieren. Dr. Erwin Bürgel, der Vorsitzende des Katholikenrates: „Der Lauf verbindet alle Menschen zu einem gemeinsamen friedlichen Miteinander im sportlichen Wettbewerb!“ und nicht nur Katholiken, wie Bernhard Hoppe ergänzte. Er bedankte sich seinerseits bei Bürgel für die Aktivitäten des Katholikenrates mit einem Pokal, der im vergangenen Jahr keinen neuen Besitzer gefunden hatte. Bürgel: „Da bin ich jetzt der erste mit Pokal, der selbst noch nie am Lauf teilgenommen hat!“

Im Namen des Orga-Teams dankte Hoppe für den Innovationspreis und nannte ihn „ eine enorme Wertschätzung unserer Arbeit“. Die Ehrung gelte vielen Helferinnen und Helfern in der Gemeinde, ohne die eine solch große Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Dank sagte Hoppe auch Rony John, Olivia Klose, Klaus Rörig und Monika Gensecke und insbesondere den „junge, innovativen Menschen, die das Teams seit 2009 unterstützen, auch dies nicht nur Katholiken.“  Der 24 Stunden-Lauf habe sich entwickelt vom „Wir fassen uns an die Hände und laufen um die Kirche“, zu einem echten Sport und Freizeit-Ereignis im Bergischen Land. Das zeige auch die regelmäßige Teilnahme von Remscheider Spitzenläufern. Für  caritative Zwecke seien seit 1981 mehr als 100.000, Euro erlaufen worden. Insgesamt nahmen 190 Staffeln mit ca. 20.000 Läuferinnen und Läufern teil.

Entsorgung von Dioxin-Boden bei Grundstückskauf

Vorstand des B.V. 10 will wissen, wohin die Reise geht“, berichtete der Waterbölles am 24. Februar 2017. Vertreter des B.V. 10 wollten im Sportausschuss damals wissen, wie es mit dem Sportplatz weitergehe, nachdem der Zusammenschluss zwischen dem TV Jahn und dem Remscheider Schwimm-Verein verbrieft und der Besitz des TV Jahn an den RSV übergegangen war. Der RSV als Besitzer des Sportplatzes habe jedenfalls keine Bedenken gegen eine Verlängerung des Pachtvertrages mit der Stadt Remscheid. Zugleich äußerte der Vorstand des B.V. 10 damals dem Wunsch nach einem Kunstrasenplatz. Diesem Thema ist die Verwaltung nun nachgegangen. Zur Sitzung des Sportausschusses am  24. Januar hat sie einen Sachstandsbericht vorgelegt:

„In mehreren Gesprächen seit Februar 2017 hat der BV 10 seine Bitte konkretisiert, endgültig am Neuenkamp bleiben zu wollen und um Sicherung der Zukunft des Vereins insbesondere durch Anlage des besagten Kunststoffspielfelds gebeten. Der RSV hat seine Absicht bekräftigt auch künftig dort eine Sportanlage zu favorisieren, hatte sich jedoch zu Verkauf oder zur Höhe eines möglichen Pachtzinses bis dahin nicht geäußert“, heißt es in der Vorlage. Mit einer Einschätzung des Planungsauftrags hätten die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) neben dem Vermessungsamt auch das Umweltamt beauftragt, da in den 1960-er Jahren auf dem Gelände Dioxin belastetes Material („Marsberger Kieselrot“) zur Auffüllung abgekippt worden sei, so die Verwaltung. Nach Aussage der Experten müssten für die Entsorgung des Materials bis zu 400.000 € veranschlagt werden.

Von dem Platz geht zurzeit keine Gesundheitsgefährdung aus. Das verhindert die gegenwärtige Oberflächenabdeckung; sie verhindert einen Direktkontakt mit dem belasteten Bodenmaterial. Beim Bau eines neuen Kunststoffspielfelds sähe das aber anders aus. Auf Nachfrage des Waterbölles teilte die Verwaltung mit: „Wenn man belastetes Material der Deponieklasse 3 (mit dem wir momentan rechnen) bei Bauarbeiten anpackt, muss dafür Sorge getragen werden, dass das belastete Material gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz ordnungsgemäß und schadlos entsorgt wird. Nur Material, welches nicht berührt wird, kann an Ort und Stelle verbleiben.“ Um den Platz sanieren zu können, sei es aber unumgänglich, das Kieselrotmaterial bei der Herstellung der neuen Entwässerung, beim Einbau der Einfassungen etc. anzupacken. Außerdem müsse das Tennenmaterial flächig abgetragen werden, um im Anschluss eine ausreichende Tragfähigkeit für den späteren Sportplatzaufbau zu erreichen.

Darüber hat der Fachdienst Umwelt inzwischen mit der Bezirksregierung Rücksprache gehalten. Demnach wäre eine Aufnahme der Kieselrot-Sanierung in das Landes-Förderprogramm für Altlasten/Bodenschutz möglich. „Voraussetzung für eine Förderung wäre allerdings, dass das Grundstück spätestens zum Zeitpunkt des Förderantrags im Eigentum der Stadt Remscheid stehen muss“, so das Umweltamt. „Die Förderung würde zu 80 Prozent erfolgen, der Rest wäre der städtische Eigenanteil.“ In der Dringlichkeit wäre die Maßnahme zwar eher nachrangig, gleichwohl sei zeitnahe Förderung aber erfahrungsgemäß durchaus realistisch ist. Der Zuwendungsantrag könnte frühesten 2019 gestellt und die Arbeiten frühestens ab diesem Jahr durchgeführt werden. Zuvor seien aber rechtzeitig in 2018 Bodenuntersuchungen erforderlich, die selber finanziert werden müssten. Mit der Frage des Grundstückserwerbs befasst sich inzwischen das zuständige Fachdezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung.

Aus für Tennenplatz am Stadion Lennep

Im Zuge der Planungen um die Ansiedlung eines Designer Outlet Centers und der damit verbundenen Aufgabe des Röntgenstadions sind insbesondere in 2017 intensive Gespräche mit den betroffenen Vereinen, die im Röntgenstadion beheimatet sind aber auch mit den Vereinen am Standort Hackenberg geführt worden. Durch den Fachdienst Sport und Freizeit wurden dafür vorbereitend  verschiedene Verlagerungsszenarien erarbeitet.

Durch die im Sommer vergangenen Jahres begonnenen Kanalarbeiten der Technischen Betriebe Remscheid (TBR)  am Rande des Tennenplatzes mussten schon Einschränkungen im laufenden Spielbetrieb hingenommen werden. Ebenfalls im Sommer 2017 war seitens der TBR zusätzlich mitgeteilt worden, dass spätestens ab Februar/März 2018 der Tennenplatz voraussichtlich nicht mehr für den Spielbetrieb zur Verfügung steht, da der Ausbau des Knotenpunktes Ring/Rader Straße ansteht.

Zur Vorbereitung des Ausbaus haben die TBR  nunmehr zu Jahresbeginn 2018 angekündigt, ab dem 22. Januar notwendige  Baumfällungen am Rande des Tennenplatzes vorzunehmen. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem VfL Lennep und der SG Hackenberg wurde Einigkeit darüber erzielt, dass bereits ab dem genannten Zeitpunkt der Spielbetrieb auf dem Tennenplatz im Röntgenstadion eingestellt und zum Hackenberg verlagert wird. Damit wurde insbesondere der notwendigen Planungssicherheit für die Vereine Rechnung getragen, um einen kontinuierlichen Spielbetrieb sicherstellen zu können. Es wurde für nicht sinnvoll erachtet, den Tennenplatz ggfs. noch für drei Wochen zu nutzen und in der laufenden Saison Verlagerungen vorzunehmen. (Mitteilung der Veraltung zur Sitzung des Sportausschusses am 24. Januar)

Spenden sind bei "mama mia" immer willkommen

Gruppenbild mit Scheck: Karl-Richard Ponsar, Annette Stevens und Karl-Richard Ponsar. Foto: Lothar KaiserSchon seit  2005 gibt es im Kinderschutzbund Remscheid an der Elberfelder Straße den "Müttertreff Mama mia". Das Präventionsprojekt gegen Vernachlässigung von Kindern junger Mütter in schwierigen Lebenssituationen bietet dreimal in der Woche acht bis zehn Mütter mit ihren Kindern im Alter bis zu drei Jahren ein ideales Lernfeld unter gleichen. Dafür sorgen nicht zuletzt eine hauptamtliche (Annette Stevens) und drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Drei Jahren förderte die „Aktion Mensch“ das Projekt. Seit nunmehr neun Jahren muss sich "Mama mia" aus eigener Kraft finanzieren, denn eine Förderung durch die Stadt Remscheid erfolgt nicht. Der Kinderschutzbund ist bei „Mama mia“ folglich jedes Jahr aufs Neue auf Spenden angewiesen. Und da kann sich Karl-Richard Ponsar, der Vorsitzende des Kinderschutzbundes Remscheid, auf den Lions Club Remscheid als Sponsor verlassen: Gestern übergab . Arndt Halbach in seiner Funktion als Mitglied des Lions Club Remscheid und Organisator des jährlichen großen Benefiz Golf Turniers auf dem Golfplatz Dreibäumen einen Scheck über die stolze Summe von 8.000 Euro, den Erlös aus dem mittlerweile 15. Benefiz-Turnier vom 12. Mai 2017. 50 Golfer hatten daran teilgenommen. Und der Spendenbetrag von 8.000 Euro ergab sich aus Einzelspenden von Teilnehmern und Eingeladenen sowie aus den Erlösen von Anzeigen im begleitenden Einladungsheft.

Wer sind die Lions? Lions Club International ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken. Lions helfen. Ob in Kinder- und Jugendprojekten, bei der Unterstützung Sehbehinderter oder in Ländern der Dritten Welt – Lions engagieren sich ehrenamtlich für Menschen, die Hilfe brauchen. Dabei kümmern sie sich um die Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft genauso wie um Notleidende in aller Welt. „We serve“ ("Wir dienen“) ist das Motto. Mit 1,4 Millionen Mitgliedern weltweit ist Lions Club International (LCI) eine der größten Nichtregierungsorganisationen. Derzeit engagieren sich in Deutschland mehr als 52.000 Mitglieder in 1.550 Lions Clubs für die Gemeinschaft und für Menschen in Not.

13. Mädchenfußball-Turnier am 2. Februar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Freitag, 2. Februar, veranstaltet der städtische Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen “ in der Sporthalle Neuenkamp unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gemeinsam mit Sportjugend Remscheid, 1. Spielvereinigung Remscheid, SG-Hackenberg und 1. FC Klausen unter Beteiligung der Remscheider Schulen, des Jugendrates und des Fachdienstes Sport und Freizeit zum 13. Mal das Mädchenfußball-Turnier „Girls-Soccer“. Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet das Turnier der Sieben- bis Zehnjährigen und der Elf- bis 14-Jährigen sowie ein Spaß- und Bewegungsparcours für alle Altersklassen statt. Um 18.30 Uhr startet das Turnier für die 15- bis 18-Jährigen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Mitmachen lohnt sich: Für die ersten drei Gewinnermannschaften gibt es tolle Preise und eine Urkunde. Auch Spielerinnen, die nicht einen Platz auf dem "Treppchen" ergattern, erhalten als Anerkennung für ihre Leistung einen kleinen Preis mit Urkunde. Neben den Vereinssportlerinnen sind ganz besonders Schul- und Straßenmannschaften eingeladen. Auch Einzelspielerinnen sind herzlich willkommen und werden vor Ort in bestehende Teams integriert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ein herzlicher Dank gilt den Stadtwerken Remscheid, der Lebenshilfe Remscheid und dem H2O Remscheid, die das Turnier mit Geld- und Sachspenden unterstützen.

Anmeldebögen sind erhältlich bei der Stadt Remscheid unter Tel. RS 163163 oder E-Mail elke.mueller3@remscheid.de">elke.mueller3@remscheid.de sowie im Internet unter www.remscheid.de. Der Anmeldeschluss per Internet oder E-Mail ist Donnerstag, 1. Februar, 15 Uhr. Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag auch noch vor Ort anmelden.