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Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Der 8. Jugendrat der Stadt Remscheid ist gewählt

Name Vorname Erhaltene Stimmen Alter Schule
Arslan Yakub 406 17 Jahre Albert-Einstein-Gesamtschule
Mortazawi Jeanne-Sophie 216 15 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Lo Pinto Francesco 201 16 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Joundi Ismail 148 17 Jahre GHS Hackenberg
Luckhaus Elisabeth 145 16 Jahre Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Pilz Daniel 132 16 Jahre Röntgen-Gymnasium
El Ghorchi Elias 95 17 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Ünal Soner 87 17 Jahre Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Oliveira Teles Beatriz 86 15 Jahre Alexander-von-Humboldt-Realschule
Apfelbaum Luca Joel 81 16 Jahre Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Flüs Marie Sophie 76 17 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Aksoyek Burcu 66 14 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Reinberger Niklas 65 15 Jahre Röntgen-Gymnasium
Aslan Bengi 62 17 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Tillmanns Belinda 59 14 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Sipcanin Amra 59 14 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Pupinovic Mihajlo 52 16 Jahre Albert-Schweitzer-Realschule
Reiß Leonie 51 14 Jahre Albert-Schweitzer-Realschule
Hamad Sdra 49 14 Jahre GHS Hackenberg
Oberste-Brink-Bockholt Luna 49 14 Jahre Röntgen-Gymnasium

Nebenstehend das vorläufige Wahlergebnis der Wahl, die vom 12. bis zum 16. März  an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen der Stadt Remscheid stattfand.

Liste der gewählten Mitglieder (Platz 1 - 15), Liste der Nachrücker (Platz 16 - 20). Nachrücker werden benannt, für den Fall, dass ein gewähltes Mitglied das Amt nicht antritt oder im Laufe der Amtszeit das Amt niederlegt bzw. die Wahlberechtigung verliert.

15 Kandidatinnen und 14 Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Die Hälfte davon war zwischen 14 und 15 Jahre alt; dies ist ein hoher Anteil an Jüngeren Kandidat/innen. Gewählt wurden neun männliche und sechs weibliche Mitglieder (ohne Nachrücker), davon neun Mitglieder aus Gymnasien, drei Mitglieder aus Gesamtschulen, je ein Mitglied aus Hauptschulen, Realschulen und Berufskollegs und kein Mitglied aus einer Förder- oder Ersatzschule.

Die Zahl der Wahlberechtigten; 4471, die der abgegebenen Stimmen: 497 und die der gültigen Stimmen: 2453 (ungültig: 44). Die Wahlbeteiligung war diesmal mit 55,84 Prozent fast sieben Prozentpunkte niedriger als 2016 (62,31 Prozent).

Vom 20. bis 22. April wird das erste Seminar zur Schulung der gewählten Jugendratsmitglieder stattfinden. Auch die Kandidatinnen und Kandidaten, die auf den Plätzen 16 bis 20 gelandet sind, sollen teilnehmen können, um gegebenenfalls qualifizierte Nachrückerinnen und Nachrücker zu haben, falls ein Jugendratsmitglied ausscheidet.

„Tag des Handwerks“ im Berufskolleg Technik

"Tag des Handwerks" gestern im Berufszentrum Technik. Foto: Lothar KaiserGestern veranstalteten die Kreishandwerkerschaft Remscheid und das Berufskolleg Technik einen „Tag des Handwerks“. Das Remscheider Handwerk präsentierte sich in der Schule an der Neuenkamper Straße mit elf kleinen, attraktiven „lebenden“ Werkstätten. Beteiligt waren die Bau-Innung, Dachdecker-Innung, Elektro-Innung, Friseur-Innung, Gebäudereiniger-Innung, Fachinnung für Metall- und Graviertechnik, Maler- und Lackierer-Innung, KFZ-Innung, SHK-Innung, Tischler-Innung sowie die Steinmetz- und Steinbildhauer-Innung.

Dicht umlagert: Der Stand der Friseurinnung. Foto: Lothar KaiserJeder interessierte Schüler/jede interessierte Schülerin erhielt eine Tasche mit Info-Material zu den Ausbildungsberufen im Handwerk, Es wurden Bewerbungen entgegengenommen und der Eingang bestätigt - die Bewerbungen werden an die Innungsmitglieder weitergeleitet, Es lag ein Verzeichnis über freie Ausbildungsplätze bereit sowie ein Praktikantenatlas über freie Praktikumsplätze. Zu sehen waren Imagefilme des Handwerks und Nachwuchswerbefilme der verschiedenen Handwerke. Zu dieser wichtigen Berufsinformationsveranstaltung hatte die Kreishandwerkerschaft Remscheid alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen aller Schulformen eingeladen. Als Ansprechpartner standen den Schülerinnen und Schülern jeweils Meister, Gesellen und Auszubildende zur Verfügung.

Kick-off zum Gründerpreis 2018

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Drei Teams des Röntgen-Gymnasiums sowie zwei Teams des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung nehmen in diesem Jahr am Gründerpreis der Stadtsparkasse Remscheid teil und präsentieren ihre Unternehmen und Geschäftsideen. Die fünf Schülerteams haben von Januar bis Mai Zeit, eine Geschäftsidee zu entwickeln und ein fiktives Unternehmen zu gründen. Dabei werden sie von einem Lehrer- Coach und einem Unternehmenspaten unterstützt. Am Ende der Spielphase müssen die potenziellen Gründer anhand von Businessplan und Marketingstrategie ihre Unternehmenskonzepte präsentieren.

„Durch den Gründerpreis werden Schule und Wirtschaft für die Schüler auf eine praxisorientierte Art verknüpft. Dabei sammeln die Schülerinnen und Schüler hilfreiche Erfahrungen für ihr zukünftiges Berufsleben“, erklärt Markus Kollodzey, Unternehmenssprecher der Stadtsparkasse Remscheid. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Siegerteam auch dieses Mal mit 500 Euro belohnt.Bei Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel haben seit 1999 bereits mehr als 78.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Deren Aufgabe besteht darin, neun Aufgaben zu bearbeiten und ihre Ideen in fiktive Unternehmenskonzepte umzusetzen. Am Ende werden die zehn besten Teams bei der regionalen Siegerehrung in Düsseldorf geehrt. Die Besten davon dürfen weiter nach Hamburg und an der bundesweiten Ehrung teilnehmen. Bei der Verleihung des Deutschen Gründerpreises beim ZDF in Berlin stehen dann die Erstplatzierten auf der Bühne.

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler wird von den Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgerichtet und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. „Auch Remscheider Teams haben bereits an den überregionalen Wettbewerben teilgenommen und es schon bis zu den Endausscheidungen in Hamburg geschafft“, sagt Markus Kollodzey und ist sich sicher, dass auch bei den diesjährigen Teams Ideen dabei sind, die es auf die Bühne bis nach Düsseldorf oder sogar noch weiter schaffen können. Nachfolgend die Remscheider Teams:

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Waldprojekt begeistert Jungen und Mädchen

Im Rahmen ihrer „Waldprojekt“-/Tage brachten gestern Schülerinnen und Schüler der Hilda-Heinemann-Schule im Wald nahe ihrer Förderschule unter Anleitung von Mitarbeitern des Stadtforstamtes Remscheid selbst gebaute Nistkästen an. Mit diesen wollen die Jungen und Mädchen das Angebot an Bruthöhlen für diverse höhlenbrütende Vogelarten verbessert, insbesondere für Bunt-, Grün- und Mittelspecht. Dass sie damit rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison einen wertvollen Beitrag für den Naturschutz und somit für einen gesunden Wald leisten, bescheinigte ihnen gerne Stadtförster Markus Wolff.

Was wurde bisher erfolgreich in die Wege geleitet?

Am 3. März 2014 stellte der Waterbölles die „neue Koordinierungsstelle für 'Kein Abschluss ohne Anschluss'“ vor. Ihre Arbeitsgebiete in und für Remscheid: das flächendeckende Übergangssystem von der Schule in den Beruf, das seit November 2011 in NRW beschlossene Sache ist. Damit will die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) sowohl der Orientierungslosigkeit mancher Schüler als auch dem drohenden Fachkräftemangel der Wirtschaft begegnen. Mit Ratsbeschluss vom 26. Juni 2013 wurde die Kommunale Koordinierungsstelle (drei Planstellen) bei der Remscheider Stadtverwaltung eingerichtet. Am 23. Januar 2014 konstituierte sich der Lenkungskreis Übergang Schule–Beruf/Studium. Er soll die notwendigen strategischen Entscheidungen treffen, die Vernetzung der Akteure steuern, die Netzwerkarbeit im Sinne einer kommunalen Verantwortungsgemeinschaft sichern, zur Schaffung von Transparenz im System beitragen und die in Facharbeitsgruppen vorbereiteten Handlungsempfehlungen und Vereinbarungen beschließen, wie es damals hieß.

Mitglieder des Lenkungskreises sind neben allen örtlichen Schulleitungen der Sek I Stadt Remscheid (Vorsitz Oberbürgermeister/in bzw. Vertretung im Amt), Agentur für Arbeit Solingen - Wuppertal, Arbeitgeberverband von Remscheid und Umgebung e.V., Bergische Universität, Deutscher Gewerkschaftsbund, die städtische Gleichstellungsbeauftragte, Industrie- und Handelskammer, Jobcenter Remscheid, Sprecher der AG Jugendsozialarbeit, die Kommunale Koordinierungsstelle, die Kreishandwerkerschaft, die Regionalagentur Bergisches Städtedreieck, das Schulamt für die Stadt Remscheid und der städtische Zentraldienst Integration und Migration.

Mehr als drei Jahre nach der Gründung des Lenkungskreises – im Juni und Oktober 2017 – wurde der Lenkungskreis zu Workshops des BerufsWege Münster E.V. eingeladen. „Teilgenommen haben Interessierte Lenkungskreismitglieder oder deren Delegierte, in der Regel in der Thematik bewanderte Menschen", heißt es in einer Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 8. März. Zitat aus der Vorlage: „Beim ersten Arbeitstreffen erarbeiteten die Anwesenden ... anhand von Leitfragen den Entwurf eines Leitbildes und formulierten Leitsätze als Grundlage:

  • 'Wir als Lenkungskreis stehen in der gemeinsamen Verantwortung, bei Schüler*innen, Eltern und Institutionen (z. B. Unternehmen, Schulen) Wissensvermittlung und Verständnis im Sinne einer geschlechtersensiblen Chancengleichheit zu erreichen.
  • Gemeinsames Ziel ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf für alle Jugendlichen so zu gestalten, dass gleiche Ausbildungs-, Erwerbs- und Verdienstchancen für Frauen und Männer in Remscheid erlangt werden. Wir wollen Prinzipien finden, um für jede/n Jugendliche/n einen passgenauen Anschluss zu ermöglichen.'“

Bei der zweiten Zusammenkunft seien dann „Ideen zur strategischen Umsetzung der Leitsätze gesammelt und erste Schritte zu konkreten Projekten geplant worden – „nämlich die Problematisierung von Geschlechterstereotypen durch Vorstellung von Berufen in Schulen und die Einbindung von Eltern in den Berufswahlprozess. Diese Ergebnisse werden noch weiter konkretisiert und sollen im April 2018 vom Lenkungskreis Übergang Schule – Beruf/Studium beschlossen werden.“

Im Übrigen wird in der Vorlage über eine Befragung der Schulen zum Übergang nach Klasse 10 berichtet, die „das unterschiedliche Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen ... auch in Remscheid bestätigt“ habe. Konkret: Im Sommer 2017 hatte die kommunale Koordinierungsstelle zum ersten Mal eine Befragung von Lehrer/innen an den abgebenden Schulen durchgeführt, um Aufschluss über die erreichten Abschlüsse und vor allem die Anschlüsse nach der Sek I zu bekommen; erfasst wurden dabei 850 Jugendliche. Ergebnis: Ca. zwei Drittel der Jugendlichen verfügen über den Mittleren Bildungsabschluss. Der Anteil von Mädchen ist bei der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe  größer, während  sie bei der Risikogruppe, die bei den schulischen Leistungen und im Übergang ins Arbeitsleben Unterstützung brauchen, weniger stark vertreten sind. Aber: „Trotz dieser guten Startvoraussetzungen, entscheiden sie sich deutlich seltener direkt nach der Sek I zu einer Ausbildung.  Sie bevorzugen sowohl schulische Bildungsgänge der gymnasialen Oberstufe als auch der Berufskollegs.“

Beschreibt diese Vorlage die bisherige Arbeit der Koordinierungsstelle umfassend? Dann wäre sie über sozialpädagogische Selbstbeschäftigung leider nicht hinausgekommen. „Nein!“, sagt Sozialdezernent Thomas Neuhaus. „Es geht vielmehr um das Thema „Gender als Querschnittsaufgabe in KAoA“.

Mal abgesehen davon, dass die Gender-Untersuchung keine neuen Erkenntnisse erbracht hat – warum enthält die Vorlage die Vorstellung des Entwurfs eines Leitbildes mehr als drei Jahre nach Gründung des Lenkungskreises mit Formulierungen, die eigentlich nur die Ziele der Landesinitiative vom Jahre 2011 wiedergeben? Das führt dann automatisch zu der Frage, was die Koordinierungsstelle in Sachen „KAoA“ bislang insgesamt erfolgreich in die Wege geleitet hat? Frauke Türk, die Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf / Regionales Bildungsbüro hat dem Waterbölles darauf gestern schriftlich geantwortet:

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Standortfrage soll Ende Juni geklärt sein

Gutachter soll Standort der 3-fach-Turnhalle empfehlen“, berichtete der Waterbölles am 10. März 2017. Dessen Standortvergleich, Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollen ergeben, welchet der drei ins Auge gefassten Standorte von Albert-Einstein-Gesamtschule, Brüderstraße 6-8,  (als Ersatz für die bestehende Schulsporthalle), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Elberfelder Straße 48, und Am Stadtparkdert geeignetste ist. Endgültig beschlossen hatte das der Haupt- und Finanzausschuss am 11. Mai 2017. Anschließend war im Sportausschuss der Wunsch geäußert worden, die Verwaltung möge die Kriterien für die Leistungsbeschreibung und die Zeitplanung darlegen.  möge. Das geschah am vergangenen Donnerstag im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr. Am 21. März soll auch der Sportausschuss noch informiert werden.

Der Mitteilung der Verwaltung zufolge wird die nach DIN 18032 gebaute Dreifach-Sporthalle 27x 45 Meter groß sein und mittels zweier Trennvorhänge in drei Einheiten a 15 x 27 Meter unterteilt werden können. Die Sportfläche: 1.215 Quadratmeter, die Raumhöhe mindestens sieben Meter, um alle gängigen Hallensportarten wettkampfgerecht betreiben zu können. Der Hallenboden soll rollsporttauglich sein und optional eine Zuschauermöglichkeit (z. B. mobile Tribüne) für max. 199 Zuschauer erhalten, verbunden mit zusätzlichem Stauraum.

Derzeit bereitet der städtische Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften (5.12) in Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement (1.28) die  Vergabe der Standort- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vor. Die Vergabe an den externen Gutachter ist für das zweite Quartal 2018 vorgesehen, die Standortentscheidung auf der Basis der Untersuchungsergebnisse bereits Ende Juni. Im aktuellen Doppelhaushalt der Stadt sind keine Haushaltsmittel für den Bau einer neuen Dreifachsporthalle eingestellt. Das kann erst für den neuen Etat 2019  beschlossen werden. Die Haushaltsberatungen in den politischen Gremien beginnen im Herbst.

Gewalt gegen Kinder erkennen und handeln

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gehört zu den dunkelsten Seiten der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, Gewalt schon frühzeitig erkennen zu können. Am Mittwochnachmittag fand daher im Sana Klinikum Remscheid eine Fortbildung zum Thema „Interdisziplinäres Handeln im Kinderschutz“ statt. Geladen waren Mitarbeiter von Kindertagesstädten, Schulen, Jugend -, Familien- und Sozialhilfeeinrichtungen sowie Kinderärzte, denen anhand von klinischen Fallbeispielen aufgezeigt wurde, in welcher Form eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Bereiche erfolgreich sein kann.

Die Veranstalter, die Klinik für Kinder und Jugendliche, das Sozialpädiatrische Zentrum, das Zentrum für seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters sowie die Kinderschutzambulanz begrüßten die rund 150 interessierten Teilnehmer. „Unser Ziel ist es aufzuzeigen, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit für das Wohl des Kindes ist. Nur eine frühe Gewaltintervention kann die Entwicklungsstörung eines Kindes vermeiden“, erklärt Thomas Schliermann, ärztlicher Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums. Neben einer umfassenden körperlichen, psychologischen uns sozialpädiatrischen Diagnostik und Förderung des Kindes gehe es bei der Behandlung von Kindern mit körperlich und seelischen Entwicklungsstörungen auch darum,  die Eltern zu stärken und Ihnen die nötige Hilfe zukommen zu lassen. „Die frühkindliche Gewalt beeinträchtigt die Intelligenz und die Leistungsbereitschaft eines Kindes enorm“, erklärt Dr. Michael Thiel, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Sana Klinikum Remscheid. Enorm wichtig sei daher die frühe Hilfestellung, die schon im Kindergarten oder der Schule geleistet werden könne.

Das bestätigt auch Dr. Gerhard Hapfelmeier, Chefarzt des Zentrums für seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters: „Ohne frühe Hilfen können psychische Folgestörungen bei Kindern und Jugendlichen, die Gewalt erlebt haben, im Laufe der individuellen Entwicklung gravierend werden“.  Frühe Hilfen können dabei sein, auf Gefühle und veränderte Verhaltensweisen der Kinder einzugehen und diese ernst zu nehmen. „Kinder vertrauen sich oft Lehrern oder Mitarbeitern des Kindergartens an. Wichtig ist es, alle Personen, die mit Kindern arbeiten, dafür zu sensibilisieren, solche Gefühlsäußerungen der Kinder ernst zu nehmen“, erklärt Martin Roggenkamp, stellvertretende Leitung der Ärztlichen Kinderschutzambulanz, die als Fachstelle für Kinder und Jugendliche, die von schwerer seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, die Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und dem Gesundheitssystem bildet. (Barbara Skondras)

Appell an die Vernunft oder mehr Knöllchen?

Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr zog Günter Bender, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, gestern den Antrag seiner Fraktion zurück, die Verwaltung möge „ein standortscharfes Konzept zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas“ erstellen. Modifiziert soll der Antrag im Schulausschuss wieder auf die Tagesordnung kommen.

Die Antragsbegründung kam gestern besonders bei Otto Mähler (SPD) nicht gut an. Der pensionierte Polizeibeamte und Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Remscheid stieß sich besonders an der Aussage, im Umfeld von Schulen nehme die Unfallgefahr immer weiter zu. Mähler: „Im Gegenteil sind die Unfallzahlen rückläufig!“ Es gebe inzwischen kaum noch eine Schule in Remscheid, vor der nicht „Tempo 30“ bestehe. Das Problem liege nicht in fehlenden Verkehrsmaßnahmen („Da fällt mir nichts ein, was wir noch machen könnten!“), sondern im Fehlverhalten der Eltern. Rosemarie Stippekohl (CDU) stimmte ebenso zu wie Bettina Stamm von den Linken. Stamm: „Vielleicht könnten wir das morgendliche katastrophale Verkehrschaos im Halteverbot vor vielen Schulen durch mehr Knöllchen verringern!?“ – „Wir sollten auch über Bußgelder und sogar Führerscheinentzug nachdenken“, meinte Stippekohl.

In der Einschätzung des Verkehrsproblems war sich cder Ausschuss einig. Denn im Kern zielte auch der Antrag der Grünen auf den  (zunehmenden?) PKW-Verkehr vor Schulen und Kitas. Zitat: „Leider ist oft festzustellen, dass Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder die Kita bringen dabei selbst in zweiter Reihe parken oder Gehwege blockieren und so ebenfalls zu Gefahrensituationen beitragen. Gerade diese Gefahrensituationen führen aber dazu, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto bringen, da der Weg als immer gefährlicher wahrgenommen wird.“

Von einer Übersicht die aktuelle Verkehrssituation vor den Remscheider Schulen/Kitas und Vorschläge zur Verbesserung (die sich Mähler allerdings konkret nicht vorstellen konnte), hatten sich die Grünen Abhilfe versprochen: „Auf dieser Basis können Kinder und Eltern ermutigt werden, zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule und Kita zu kommen. Familien, die z.B. wegen einer größeren Entfernung zwischen Wohnung und Schule/Kita weiterhin mit dem Auto kommen, können möglicherweise alternative Aussteigepunkte angeboten werden.“
Appell an die Vernunft oder mehr Knöllchen? Das ist hier die Frage.

Schülerzahlen zum Schuljahr 2017/18

72.066 Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr in Nordrhein-Westfalen eine Hauptschule. Das sind 15. 750 (–17,9 Prozent) Hauptschüler weniger als im Schuljahr 2016/17 und 144.577 (–66,7 Prozent) weniger als vor zehn Jahren. Die Zahlen aus Remscheid enthält obige Tabelle.

Die Kandidat/innen zur Jugendwahl 2018

Burcu Aksoyek (14), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies: Volleyball, mit Freunden treffen. Ich will mich einsetzen für die Förderung der Integration; ein Festival für alle Menschen.

Nilay Akyazi (14), Alexander-von-Humboldt-Realschule, Boxen, Theater spielen, Engagiere mich gerne als Sporthelferin die Förderung von Jugendlichen, wie bei der Planung für Jugendaktivitäten und vor allem für den Umweltschutz.

Im Bild

  1. Bildleiste: Burcu Aksoyek, Nilay Akyazi, Malak Alabdou, Yakub Arslan, Bengi Aslan und Luca Joel Apfelbaum.
  2. Bildleiste: Roksana Bielecka, Eric Buchta, Elias El Ghorchi, Marie Sophie Flüs, Sdra Hamad, Sebastian Heinrich und Ismail Joundi.
  3. Bildleiste: Ilario Lerose, Francesco Lo Pinto, Elisabeth Luckhaus, Jeanne-Sophie Mortazawi, Lina Oberste-Brink-Bockholt und Beatriz Oliveira Teles.
  4. Bildleiste: Theodoros Pampoukidis, Jolien Picht, Daniel Pilz, Mihajlo Pupinovic und Niklas Reinberger.
  5. Bildleiste Leonie Reiß , Amra Sipcanin, Belinda Tillmanns, Pelin Turgut und Soner Ünal.

Malak Alabdou (14), GHS Hackenberg, Hobbies:  Basketball, Lesen, Politik, Menschen helfen. Ich will mich einsetzen für mehr Sportveranstaltungen für Jugendliche: Schwimmveranstaltungen und gegen Mobbing an Schulen, denn: Zum Mobbing gehören immer drei: einer,  der mobbt, einer, der sich mobben lässt und die, die nichts dagegen unternehmen!!!

Yakub Arslan (17), Albert-Einstein-Gesamtschule, Hobbies: Fußball, Politik. Ich will mich einsetzen für den Zusammenhalt der Remscheider Jugend; für Aktivitäten, die den Zusammenhalt fördern; für die Interessen, Ideen und Sorgen der Jugend unserer Stadt.

Bengi Aslan (17), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies:  Im Sommer mit Freunden Fußballspielen, Ansonsten gehen wir oft zusammen etwas essen, ins Kino, schwimmen etc. Ich will mich einsetzen für mehr uns Jugendlichen entsprechende Freizeitmöglichkeiten, die wirklich aktiv genutzt werden können und weil ich eine Stimme in Remscheid haben möchte.

Luca Joel Apfelbaum (16), Käthe Kollwitz Berufskolleg, Hobbies: Hip-Hop, Gitarre spielen, Skaten. Ich will mich einsetzen für Musikförderung, Kultur, saubere Schultoiletten.

Roksana Bielecka (17), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Sport und Bücher lesen. Ich will mich einsetzen für die Politik in der Stadt und die vielen Projekte, die im Jugendrat entstehen werden.

Eric Buchta (16), Karl-Kind-Schule, Hobbies: Fahrrad fahren, Modellbau. Ich will mich einsetzen für Jugendliche, damit unsere Stadt schöner wird.

Elias El Ghorchi (17), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Fotografie (privat und beim RGA), THW, Wassersport (Boot fahren, tauchen), Reisen. Ich will mich einsetzen für die Modernisierung und Renovierung von Schulen, Veranstaltungen und Events für junge Remscheider, Engagement von Jugendlichen fördern, gegen Rassismus in Remscheid.

Marie Sophie Flüs (17), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies: Sport und der Jugendrat (politisches Engagement). Ich will mich einsetzen für die Interessen der Jugendlichen aus meiner Stadt, mehr Freizeitmöglichkeiten und für die Arbeit mit Flüchtlingen.

Sdra Hamad (14), GHS Hackenberg, Hobbies: Volleyball, schwimmen, Keyboard spielen. Ich will mich dafür einsetzen, dass die Ausländer mehr Kontakte mit den Deutschen haben.

Sebastian Heinrich (14), Nelson-Mandela-Schule, Hobbies: Ich habe ein besonderes Interesse für die E-Sport- Szene und ich verändere hobbymäßig Fotografien von alten Gebäuden und von der Natur. Ich will mich einsetzen für die Freizeitgestaltung für die Jugendlichen in Remscheid.

Ismail Joundi (17), GHS Hackenberg, Hobbies: Fußball spielen, Kickboxen, Bücher lesen. Ich will mich einsetzen für mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und Flüchtlingen aus allen Ländern dabei helfen sich hier zu integrieren.

Ilario Lerose (14), Karl-Kind-Schule, Hobbies:  Tischtennis, Tennis, mit Freunden treffen, DRK. Ich will mich einsetzen für mehr Einsatz für die Remscheider Schulen und das viel mehr in Remscheid passiert für Jugendlichen und Kinder.

Francesco Lo Pinto (16), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies: Theater/Schauspiel, Sport (Fitness, Jogging, Fahrrad fahren), Engagement (SV-Arbeiten, Schülersprecher der EMA, Mitglied des 7. Jugendrates),  Politik, Geschichte, Fotografie. Ich will mich einsetzen für mehr Partys und Veranstaltungen in wie z.B. "RS UNITED", einen respektvolleren Umgang miteinander durch Aktionen wie  "Respekt '- Kein Platz für Rassismus", eine feste Gedenkstätte für alle Verfolgten des NS-Regimes. Ich möchte den Jugendlichen in  Remscheid eine Stimme geben, damit UNSERE Interessen, Ideen und Anregungen durchgesetzt werden.

Elisabeth Luckhaus (16), Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Hobbies: Klavier spielen, Leistungstanz im Remscheider Tanzzentrum. Ich will mich einsetzen für ein jugendfreundliches Remscheid und dafür, dass die Stimmen der Remscheider Jugendlichen mehr Gewicht haben.

Jeanne-Sophie Mortazawi (15), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Tennis, Klavier, Reisen, Freunde treffen. Ich will mich einsetzen für einen stärkeren Zusammenhalt der Remscheider Jugend und für deren Wünsche und Meinungen. Ich möchte den Ausbau des Freizeitangebotes, verschiedener Veranstaltungen, wie z.B. Festivals und Sportfeste und Remscheid für Jugendliche attraktiver und lebenswerter machen und für das Erstellen einer Jobbörse für Remscheider Jugendliche mit fairer Bezahlung.

Lina Oberste-Brink-Bockholt (14), Röntgen-Gymnasium, Hobbies: ich lese gerne, mache Ballett und spiele Klavier. Außerdem mache ich gerne Handarbeiten wie Nähen. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und Philosophie. Ich will mich einsetzen für mehr Radwege und Sportmöglichkeiten, für den intensiven Miteinbezug der Jugendlichen in die Stadtpolitik, für die Förderung von Flüchtlingskindern, für den Einsatz für öffentliche Einrichtungen als Treff und Unterhaltung für Jugendliche, für die Verschönerung und Wiederbelebung der unteren Alleestraße.

Beatriz Oliveira Teles (15), Alexander-von-Humboldt-Realschule, Hobbies: Singen im Chor, Tanzen im Verein. die Interessen und Wünsche der Jugendlichen, wie z.B. weitere Möglichkeiten die Freizeit zu verbringen/gestalten.

Theodoros Pampoukidis (15), Albert-Einstein-Gesamtschule, Hobbies: Fahrrad fahren, Longboard, Keyboard spielen. Ich will Remscheid wieder "in" machen, das heißt, Jugendliche an die Stadt binden durch bessere Angebote. . Ich will mich einsetzen für  Integration der Migranten voranbringen, z.B. gemeinsame Sportturniere veranstalten, um einander zu respektieren und zu verstehen; unsere Schulen sicherer machen. Präventive Maßnahmen durchführen für den Fall der Fälle.

Jolien Picht (17), Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Zumba, Lesen, ehrenamtliche Hilfskraft in der Welle. Ich will mich einsetzen für mehr Freizeitaktivitäten für Jugendliche, sowie bezahlbare Sportvereine und mehr Mitspracherecht in der Politik.

Daniel Pilz (16), Röntgen-Gymnasium, Hobbies: Alles Sportliche, soziales Engagement. die Interessen der Jugendlichen und für ein schöneres und sozialeres Remscheid.

Mihajlo Pupinovic (16), Albert-Schweitzer-Realschule. Ich will mich einsetzen für. mehr Farbe in das farblose Remscheid,  für Jugendveranstaltungen,  für soziale Projekte z.B. in Altenheimen. - 4. für Gerechtigkeit für alle.

Niklas Reinberger (15), Röntgen-Gymnasium, Hobbies:  Laufen, Lesen, Parkour. Ich will mich einsetzen für den Ausbau von Internetzugängen an öffentlichen Plätzen in Remscheid und Lennep; Außerdem für ein Programm, dass über Zivilcourage aufklärt und diese fördert; Möglichkeiten schaffen, dass Sorgen und Probleme der Jugendlichen gehört und wahrgenommen werden; Förderung von Sport- und Freizeitaktivitäten; für ein tolerantes Remscheid ohne Rassismus und Vorurteile, in dem jeder die gleichen Chancen hat.

Leonie Reiß (14), Albert-Schweitzer-Realschule. Hobbies: Ich mache gerne Sport wie Karate. In meiner sonstigen Freizeit zeichne, lese oder treffe ich mich mit Freunden. Ich will mich einsetzen für die Jugendlichen, die in unserer Stadt leben. Durch mein Engagement möchte ich die Stadt verändern und die Interessen anderer durchsetzen.

Amra Sipcanin (14), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Hobbies:Singen, Tanzen, Reisen, Lesen. Ich will mich einsetzen für ein musikalisches Remscheid und mehr Integration der Flüchtlinge und allen anderen

Belinda Tillmanns (14), Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hobbies: Geige und Tennis spielen, Zeichnen und Lesen. Ich will mich einsetzen für Remscheid, um die Stadt zu einem jugendfreundlicheren Ort zu machen, die untere Allee Straße freundlicher gestalten, Sauberkeit in den Wäldern, an den Bushaltestellen und anderen öffentlichen Orten zu verbessern und das Umweltbewusstsein der Jugendlichen ansprechen. Eine Brücke zwischen Jung und Alt herstellen.

Pelin Turgut (14), Alexander-von-Humboldt-Realschule, Hobbies: Boxen, Inliner fahren, lesen. Ich will mich einsetzen für Kampagnen gegen Mobbing; Minderung der Abhängigkeit von Technologie (Handysucht); Alternativen für Soziale Treffpunkte.

Soner Ünal (17), Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Hobbies: Fußball, Musik hören, mit Freunden abhängen. Ich will mich einsetzen für die Kinder und Jugendlichen in Remscheid durch Freizeitgestaltung, Sportaktivitäten, bessere Internetverbindungen und kostenloses WLAN.