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Bilder aus einer Stadt mit vielen Nationen

Pressemitteilung der Kraftstation, Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V.

Die Kraftstation, Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V., hat nach längerer Vorarbeit zusammen mit der Albert Einstein Schule (AES) Remscheid und dem Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Remscheid, das Fotoprojekt „„verschieden | gleich | zusammen“ durchgeführt, das Befindlichkeiten und Sichtweisen einer Gruppe junger Menschen in dieser Stadt sichtbar und greifbar macht. Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 der AES zeigen in unterschiedlichen Arbeiten, inszenierten Fotos und Porträts mit eigenen Textzeilen Reflexionen über sich selbst. Dabei geht es um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung in einer Stadt mit vielen Nationen.

Die Internationale Flüchtlingsklasse des Berufskollegs arbeitete mit Aufprojektionen: Fotos, die aus der Heimat der Schüler*innen stammen, verschmelzen dabei mit aktuellen Fotos. So verbindet sich die Vergangenheit und Herkunft der Schüler*innen mit ihrem gegenwärtigen Leben hier und jetzt. Im Idealfall löst die Ausstellung in der Zentralbibliothek Remscheid bei den Betrachtern eigene Reflexionen aus über Verschiedenheit, Gleichheit und Zusammengehörigkeit. Das Projekt wurde vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes NRW durch die LAG Soziolkultureller Zentren NW gefördert. Geleitet wurde es von Christian Beltz (Kraftstation), Thomas E. Wunsch (Fotokompositionen) und Ute-Anne Stillert-Loreng mit der Jahrgangsstufe 12, GK Kunst, der Albert Einstein Schule.

Die Fotoausstellung wird am Dienstag, 24. April, um 15 Uhr durch den Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz eröffnet. Bis zum 17. Mai kann die Ausstellung dann zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag und Freitag 11 - 19 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 11 – 18 Uhr, Samstag 11 – 13 Uhr) in der Stadtbücherei besichtigt werden.

„Begegnungen schaffen, Vorurteile abbauen!“

Bei musikalischer Untermalung durch südamerikanische Panflötenspieler suchten am Samstagmittag vor dem Allee-Center Mitglieder der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) mit roten Rosen das Gespräch mit Passanten – „“Gestatten Muslim!“ Europaweit waren mehr als eintausend ehrenamtliche Muslime auf rund 200 Plätzen und Fußgängerzonen unterwegs unter dem Motto „Begegnungen schaffen, „Vorurteile abbauen“. Und auch an dem Info-Stand auf der Alleestraße“ lagen Broschüren aus, in denen unter anderem erklärt wurde, warum der direkte Kontakt und der Austausch wichtig sind für das Zusammenwachsen der Gesellschaft. Initiiert und konzeptioniert wurde die Aktion „Gestatten, Muslim!“ von der IGMG erstmals im Jahr 2015. In diesem Jahr beteiligten sich in Deutschland 106 örtlichen Moscheegemeinden, darunter auch die in Remscheid, Solingen und Wuppertal. Einzelheiten im Video von Cihan Ersoy (21).

Geld für leckere Waffeln geht an Möhrchen

Es gibt Kinder, die ohne Frühstück zur Schule gehen und erst am Nachmittag etwas zu essen bekommen. Der Verein Möhrchen macht es möglich, dass jedes Grundschulkind in Remscheid Frühstück und ein warmes Mittagessen bekommt. Deshalb hatte die alevitische Gemeinde Remscheid, Lenneper Str. 1, gestern Nachmittag auch in diesem Jahr wieder Mitglieder und Freunde zum Waffelessen eingeladen. Denn Möhrchen braucht jedes Jahr aufs Neue finanzielle Unterstützung. Bircan Aslan: „Das Geld geht 100 Prozent an Möhrchen!“ Und wer die Waffeln mit Kirschen und Sahne schon bei der ersten Benefizaktion zugunsten von Möhrchen probiert hatte, kam gestern gerne wieder.

Musik im Friseurladen mit Bettina Schmuck

Bettina Schmuck, Saxophonistin.

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e. V.

Bettina Schmuck gilt als eine der emotionalsten und ausdrucksstärksten Saxophonistinnen Deutschlands. Facetten der musikalischen Improvisation erlernte sie u. a. von dem Klarinettisten und Jazz-Musiker Theo Jörgensmann, der als Protagonist des „Modern Creative“ Stils gilt.

Mit „Jazz-Music & Bossa Nova“ eröffnet sie am Freitag, 13. April, 19 Uhr, Eintritt frei, die kleine Konzert- und Erzählreihe „Komm, setz Dich zu uns! Wir hören Musik und Geschichten aus aller Welt“ des Caritasverbandes. Diese bietet Künstlern aus der Region und aus anderen Kulturkreisen eine gemeinsame Bühne in Remscheider Treffpunkten. Die Darbietungen sind dort angesiedelt, wo man sie am wenigsten erwartet – Kultur ist nicht exklusiv.

Im Friseursalon der Brüder Ikikardes („Two Brothers“) in Lennep, Kölner Str. 38, trifft die Solo-Saxophonistin aus Essen auf den Flötisten Mehman Nuriyev aus Aserbaidschan und den Percussionisten Naser Al Khatib aus Syrien. Besucher*innen können sich auf einen ungewöhnlichen Salonabend freuen – ungeprobt, ad hoc und unplugged. (Ursula Lauterjung)

„Kultur-Tödder am Abend“ auf dem Honsberg

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„Tödder“ oder auch regional „Tötter“ ist bergisches Platt und heißt auf Hochdeutsch „Plausch“. „Kultur-Tödder am Abend“ ist ein Netzwerktreffen für alle Kulturschaffenden im Bergischen Land: Künstlerinnen und Künstler, Vertreterinnen und Vertreter von Kulturinstitutionen, Vereinen und Kommunen, Kulturprofis wie ehrenamtlich Engagierte. Im April findet diese Veranstaltung in Remscheid statt, und zwar am Dienstag, 17. April, von 19 bis 21 Uhr beim Verein „Ins Blaue“, Siemensstraße 21-23, auf dem Honsberg. Dort haben unterschiedlichste Künstlerinnen und Künstler aus einem unbewohnten Straßenzug das Künstlerviertel „Ins Blaue“ geschaffen. Es entstanden Ateliers, eine Galerie, Probenräume und eine Musik- und Kunstschule. Katja Wickert, eine der Initiatoren des Projektes, stellt das Künstlerquartier vor und berichtet mit weiteren Künstlerkollegen vom Projekt „Neue Musik im Bergischen Land“, das aktuell im Aufbau ist. Bei Getränken und Laugengebäck können die Anwesenden anschließend miteinander ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kulturwerkstatt der Regionalen Kulturpolitik Bergisches Land statt. Die Kulturwerkstatt ist ein Weiterbildungsangebot für alle Kulturschaffenden im Bergischen Land. Durch die Unterstützung des Landes NRW und der bergischen Städte und Kreise kann die Veranstaltung unentgeltlich angeboten werden. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 13. April unter E-Mail info@kulturbergischesland.

 

Marketingrat setzt auf Übersetzer ins Türkische

„Wie geht es nun weiter mit der unteren Alleestraße?“, fragte am 6. Juni 2011 der Marketingrat Remscheid und lud für den 9. Juni zu einer Mitgliederversammlung ein. Die klaren Worte in der damaligen Pressemitteilung: „Dort, wo eine Innenstadt ihre originäre Marktfunktion wahrnimmt, wo das Zentrum des Handels pulsiert, da treffen sich die Menschen, da kommunizieren sie, da findet das Leben statt. Hier setzt der Marketingrat Innenstadt e. V. an. Sein Zweck ist die Attraktivitätssteigerung der Remscheider Innenstadt durch Stadtteilmarketing und flankierende Maßnahmen. Der "Marketingrat Innenstadt e.V." bündelt all das, was eine Innenstadt mit Herz ausmacht. Gestützt von Sponsoren und Mitgliedsbeiträgen, erarbeitet und realisiert der Verein ... Maßnahmen für eine lebendige Innenstadt.“

„Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Geschäftsinhaber oder Hauseigentümer sind herzlich willkommen“, schrieb damals Ralf Wieber, der Vorsitzende des Marketingrates. Doch wie in der Vergangenheit erschienen dann wieder nur die „einschlägig Verdächtigen“. Die Händler mit ausländischen Wurzeln, die sich hauptsächlich im unteren Teil der Fußgängerzone niedergelassen haben, blieben der Sitzung fern, und bis heute ist es Ralf Wieber – auch bedingt durch Sprachbarrieren – nicht gelungen, diese Händler für die Arbeit des Marketingrates zu interessieren: „Bitte helfen Sie mir, Kontakte zu den Händlern herzustellen. Übersetzen Sie den Händlern unser Anliegen!“, bat Ralf Wieber am vergangenen Donnerstag die türkischsprachigen Mitglieder des Integrationsrates. Die Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein und Cengiz Özdemir sagten ihre Unterstützung zu. (Der Waterbölles hat sich vorgenommen, in einem halben Jahr mal nachzufragen.)

Vor Ort aktiv mit Rassismus auseinandersetzen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unsere Stadtgesellschaft dazu anzuregen, sich mit dem Thema „Rassismus“ auseinander zu setzen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren, ist Ziel einer neuen Veranstaltungsreihe des Kommunalen Integrationszentrums. Sie trägt den Titel „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ und richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Am Dienstag ist sie mit einem ersten Workshop in der Remscheider Friedenskirche gestartet. Rund zwanzig interessierte Bürgerinnen und Bürger – darunter Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Vertreter aus Verwaltung, Politik, Religionsgemeinschaften und Migrationsorganisationen sowie Ehrenamtliche – wollen sich in einen gemeinsamen Lernprozess fit machen für einen qualifizierten Umgang mit dem facettenreichen Thema. Ausgestattet mit viel neuem Wissen sollen sie am Ende dieses Prozesses andere Menschen in unserer Stadtgesellschaft dazu anzuregen, sich ebenfalls aktiv mit Rassismus auseinander zu setzen und dagegen anzutreten.

Die künftigen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – vom Kommunalen Integrationszentrum gezielt für die Teilnahme akquiriert – setzen sich hierfür in vier Lernmodulen mit verschiedenen Aspekten des Rassismus auseinander. Jedes Modul wird professionell moderiert und bietet ein passendes Fachreferat. Auf diese Weise erfahren die Teilnehmenden, was Rassismus eigentlich ist (Referentin: Karima Benbrahim) sowie seine geschichtliche Entwicklung und Wirkmechanismen (Sandra Karangwa). Sie lernen den Antimuslimischen Rassismus kennen (Elhakam Sukhni) und werden über Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Engagierte informiert (Laura Digoh-Ersoy). Insgesamt erstreckt sich die Veranstaltungsreihe über das Jahr 2018 und schließt mit einer Abschlussfeier im ersten Quartal 2019 ab. Sie soll öffentlich sein und Gelegenheit geben, die Ergebnisse der Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ zu präsentieren und zu diskutieren. Schirmherr dieser Veranstaltungsreihe ist Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Aktuelle Zahlen zu Flüchtlingen in Remscheid

Nach Angaben des städtischen Fachdienstes Zuwanderung lebten Ende Januar in Remscheid 2.424 Flüchtlinge: 1.470 Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte), 529 Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren und 425 Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung). „Personen, die als Asylberechtigte anerkannt  bzw. denen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, sind grundsätzlich berechtigt, Familienangehörige (Ehepartner und Kinder) im Wege der Familienzusammenführung nach Deutschland zu holen. Im Jahr 2017 sind in Remscheid bisher 103 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung zu hier lebenden Flüchtlingen (zu 40 Stammberechtigten) eingereist“, so die Verwaltung. „2018 fand bisher ein Familiennachzug von 18 Familienangehörigen zu acht 8 stammberechtigten Flüchtlingen statt. Aktuell sind in diesem Bereich 14 laufende Visumsverfahren anhängig.“

Am 1. Februar beschloss der Bundestag das Gesetz zur Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten. Dadurch ist der Familiennachzug zu diesem Personenkreis (Herkunft hauptsächlich Syrien, Irak) bis zum 31. Juli ausgesetzt. Vorgesehen sei, dass ab dem 1. August bis zu 1.000 Familienangehörige (Kernfamilie) von subsidiär Schutzberechtigten monatlich aus humanitären Gründen nach Deutschland nachziehen können. Die Stadt: „Welche Auswirkungen dieses auf die Stadt Remscheid hat, bleibt abzuwarten.“

Seit Jahresbeginn wurden in Remscheid 21 Rückführungsverfahren eingeleitet und fünf Abschiebungen vollzogen. ( in 2017 waren es insgesamt 41) Acht Abschiebungen seien  in diesem Jahr vor Vollzug gescheitert. „Es ist zunehmend zu beobachten, dass trotz intensiver Beratung die Bereitschaft ausreisepflichtiger Personen ihrer Ausreiseverpflichtung nachzukommen, nachlässt. Auch zum Teil erhebliche Rückkehrhilfen finanzieller Art schaffen hierzu keine Anreize. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“. So nachzulesen in einer Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Integrationsrates am 23. März.

Aktion für Toleranz und gegen rechts

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ (IWgR) erlebt in Remscheid in der Regel, wer sich zu einer Veranstaltung in einen Versammlungsraum begibt. Das war gestern anders: Da gab es unter freiem Himmel die „wahrscheinlich längste Aktion“, die die IWgR je erlebt haben. So die InitiatorInnen Bircan Aslan (Alevitische Gemeinde), Gabriela Pires Rodrigues (Arbeiterwohlfahrt) und Antonio Scarpino (SPD) in ihrer Einladung wenige Tage zuvor. Um ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen, trafen sich rund 20 Remscheider/innen auf dem Johann-Vaillant-Platz. Entlang der Bismarckstraße stellten sie sich zwischen Unterführung und Zentralpunkt eine halbe Stunde mit Leuchten und Warnwesten zu einem so genannten Flashmob auf und hofften darauf, mit ihren Plakaten die Aufmerksamkeit der Autofahrer erregen zu können. Regen, Wind und Kälte hielten die Aktivisten nicht davon ab, für Toleranz und gegen an der Straße ihre Plakate hoch zu halten. Die drei Verbände, die die  Kurzdemonstration initiiert hatten, sind Mitveranstalter der gegenwärtigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Der Waterbölles hat den Flashmob in einem Video dokumentiert.

Der 8. Jugendrat der Stadt Remscheid ist gewählt

Name Vorname Erhaltene Stimmen Alter Schule
Arslan Yakub 406 17 Jahre Albert-Einstein-Gesamtschule
Mortazawi Jeanne-Sophie 216 15 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Lo Pinto Francesco 201 16 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Joundi Ismail 148 17 Jahre GHS Hackenberg
Luckhaus Elisabeth 145 16 Jahre Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Pilz Daniel 132 16 Jahre Röntgen-Gymnasium
El Ghorchi Elias 95 17 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Ünal Soner 87 17 Jahre Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Oliveira Teles Beatriz 86 15 Jahre Alexander-von-Humboldt-Realschule
Apfelbaum Luca Joel 81 16 Jahre Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Flüs Marie Sophie 76 17 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Aksoyek Burcu 66 14 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Reinberger Niklas 65 15 Jahre Röntgen-Gymnasium
Aslan Bengi 62 17 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Tillmanns Belinda 59 14 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Sipcanin Amra 59 14 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Pupinovic Mihajlo 52 16 Jahre Albert-Schweitzer-Realschule
Reiß Leonie 51 14 Jahre Albert-Schweitzer-Realschule
Hamad Sdra 49 14 Jahre GHS Hackenberg
Oberste-Brink-Bockholt Luna 49 14 Jahre Röntgen-Gymnasium

Nebenstehend das vorläufige Wahlergebnis der Wahl, die vom 12. bis zum 16. März  an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen der Stadt Remscheid stattfand.

Liste der gewählten Mitglieder (Platz 1 - 15), Liste der Nachrücker (Platz 16 - 20). Nachrücker werden benannt, für den Fall, dass ein gewähltes Mitglied das Amt nicht antritt oder im Laufe der Amtszeit das Amt niederlegt bzw. die Wahlberechtigung verliert.

15 Kandidatinnen und 14 Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Die Hälfte davon war zwischen 14 und 15 Jahre alt; dies ist ein hoher Anteil an Jüngeren Kandidat/innen. Gewählt wurden neun männliche und sechs weibliche Mitglieder (ohne Nachrücker), davon neun Mitglieder aus Gymnasien, drei Mitglieder aus Gesamtschulen, je ein Mitglied aus Hauptschulen, Realschulen und Berufskollegs und kein Mitglied aus einer Förder- oder Ersatzschule.

Die Zahl der Wahlberechtigten; 4471, die der abgegebenen Stimmen: 497 und die der gültigen Stimmen: 2453 (ungültig: 44). Die Wahlbeteiligung war diesmal mit 55,84 Prozent fast sieben Prozentpunkte niedriger als 2016 (62,31 Prozent).

Vom 20. bis 22. April wird das erste Seminar zur Schulung der gewählten Jugendratsmitglieder stattfinden. Auch die Kandidatinnen und Kandidaten, die auf den Plätzen 16 bis 20 gelandet sind, sollen teilnehmen können, um gegebenenfalls qualifizierte Nachrückerinnen und Nachrücker zu haben, falls ein Jugendratsmitglied ausscheidet.