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Der 8. Jugendrat der Stadt Remscheid ist gewählt

Name Vorname Erhaltene Stimmen Alter Schule
Arslan Yakub 406 17 Jahre Albert-Einstein-Gesamtschule
Mortazawi Jeanne-Sophie 216 15 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Lo Pinto Francesco 201 16 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Joundi Ismail 148 17 Jahre GHS Hackenberg
Luckhaus Elisabeth 145 16 Jahre Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Pilz Daniel 132 16 Jahre Röntgen-Gymnasium
El Ghorchi Elias 95 17 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Ünal Soner 87 17 Jahre Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Oliveira Teles Beatriz 86 15 Jahre Alexander-von-Humboldt-Realschule
Apfelbaum Luca Joel 81 16 Jahre Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
Flüs Marie Sophie 76 17 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Aksoyek Burcu 66 14 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Reinberger Niklas 65 15 Jahre Röntgen-Gymnasium
Aslan Bengi 62 17 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Tillmanns Belinda 59 14 Jahre Sophie-Scholl-Gesamtschule
Sipcanin Amra 59 14 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Pupinovic Mihajlo 52 16 Jahre Albert-Schweitzer-Realschule
Reiß Leonie 51 14 Jahre Albert-Schweitzer-Realschule
Hamad Sdra 49 14 Jahre GHS Hackenberg
Oberste-Brink-Bockholt Luna 49 14 Jahre Röntgen-Gymnasium

Nebenstehend das vorläufige Wahlergebnis der Wahl, die vom 12. bis zum 16. März  an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen der Stadt Remscheid stattfand.

Liste der gewählten Mitglieder (Platz 1 - 15), Liste der Nachrücker (Platz 16 - 20). Nachrücker werden benannt, für den Fall, dass ein gewähltes Mitglied das Amt nicht antritt oder im Laufe der Amtszeit das Amt niederlegt bzw. die Wahlberechtigung verliert.

15 Kandidatinnen und 14 Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt. Die Hälfte davon war zwischen 14 und 15 Jahre alt; dies ist ein hoher Anteil an Jüngeren Kandidat/innen. Gewählt wurden neun männliche und sechs weibliche Mitglieder (ohne Nachrücker), davon neun Mitglieder aus Gymnasien, drei Mitglieder aus Gesamtschulen, je ein Mitglied aus Hauptschulen, Realschulen und Berufskollegs und kein Mitglied aus einer Förder- oder Ersatzschule.

Die Zahl der Wahlberechtigten; 4471, die der abgegebenen Stimmen: 497 und die der gültigen Stimmen: 2453 (ungültig: 44). Die Wahlbeteiligung war diesmal mit 55,84 Prozent fast sieben Prozentpunkte niedriger als 2016 (62,31 Prozent).

Vom 20. bis 22. April wird das erste Seminar zur Schulung der gewählten Jugendratsmitglieder stattfinden. Auch die Kandidatinnen und Kandidaten, die auf den Plätzen 16 bis 20 gelandet sind, sollen teilnehmen können, um gegebenenfalls qualifizierte Nachrückerinnen und Nachrücker zu haben, falls ein Jugendratsmitglied ausscheidet.

Kultursensible Seniorenarbeit braucht Zeit

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer kümmert sich um mich, wenn ich Pflege benötige? Wie genau läuft die Hilfe in einem Pflegeheim ab? Kann ich dort meinen Glauben ausüben? Wo beantrage ich wie welche Unterstützung? Wo kann ich Gleichgesinnte meines Alters treffen und meine Freizeit verbringen? Was kann ich machen, um länger fit zu bleiben? Diese Fragen beschäftigen nicht nur in Deutschland geborene ältere Mitbürger. Für die Remscheider Senioren mit Zuwanderungsgeschichte erhalten diese Probleme schon aufgrund ihrer kulturellen Identität, ihres Glaubens und nicht zuletzt wegen Sprachbarrieren eine andere Dimension. In Remscheid haben 36 Prozent der Einwohner Migrationshintergrund, die meisten von ihnen sind noch nicht im Rentenalter, aber die Anzahl derer, die Hilfe benötigen, wird in den kommenden Jahren immens ansteigen.

Um für diese drängenden Fragen ein Handlungskonzept für Remscheid zu erarbeiten, fand am Samstag (10.3.) der Fachtag „Kultursensible Seniorenarbeit – Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen“ statt. Eingeladen hatten das Kommunalen Integrationszentrum und der Integrationsrat der Stadt Remscheid. Vertreter zahlreicher Institutionen trafen sich in den Räumen der Alevitischen Gemeinde: Pflege- und Seniorendienste, Verwaltungsmitarbeiter, Migrantenselbstorganisationen, Integrationsratsmitglieder, um nur einige der Akteure zu nennen.

Nach den Grußworten von Oberbürgermeister Mast-Weisz, der Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, Sevinc Brilling, und der Vorsitzenden des Integrationsrats, Erden Ankay-Nachtwein, stellte Souad El Hasnaoui von „Vielfalt verbindet e.V.“ in ihrem Vortrag heraus, dass Pflege „immer biographie-orientiert sein sollte“. Gerade im Alter sei es wichtig, auf Vertrautes wie Sprache und Religion zurückgreifen zu können. Und: die Pflegeeinrichtungen so zu stärken, dass sie auch für Pflegebedürftige muslimischen Glaubens Möglichkeiten bieten können. Wie können aber auf der anderen Seite die Informationen über Pflegemöglichkeiten an die Zielgruppe gebracht werden? Erst die Vernetzung aller Schlüsselinstitutionen, mehr kulturspezifisches Wissen und das Abbauen von Vorurteilen und Ängsten auf beiden Seiten ermögliche die langfristige Bildung von Pflegestrukturen.

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Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kommunale Integrationszentrum veranstaltet in Begleitung des Remscheider Integrationsrates am 10. März die Fachtagung „Kultursensible Seniorenarbeit – Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen“. Zitat des Bundesamt für Migration und Flucht 2017: „Die Gruppe der älteren Muslime zählt aktuell zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen in Deutschland und wird bei dem Thema der Versorgung bei auftretender Pflegebedürftigkeit von Muslimen in Deutschland noch zu wenig Beachtung geschenkt.“ In Remscheid leben Menschen aus über 120 Nationen zusammen. Über 36 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner stammen aus einer Familie mit Zuwanderungsgeschichte. Die Gruppe der Türkeistämmigen muslimischen Glaubens stellen neben den Spätaussiedlern eine Mehrheit dar. Auch im Hinblick auf den Zuzug von Geflüchteten/Neuzuwanderern aus islamisch geprägten Ländern kann davon ausgegangen werden, dass der Versorgungs- und Pflegebedarf dieser Migrantengruppen in Zukunft zunehmen wird.

Auch wenn in den letzten Jahren viel zum Thema Integration im Sinne von Teilhabe und Chancengleichheit auf den Weg gebracht wurde, gab es für die zugewanderten Einwohnerinnen und Einwohner im Seniorenalter in Remscheid bisher nur punktuell eine Verbesserung.

Der Fachtag „Kultursensible Seniorenarbeit – Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen“ dient dazu, für Remscheid ein Handlungskonzept zur kultursensiblen Seniorenarbeit zu entwickeln, um eine bessere Teilhabe in allen relevanten Lebenslagen zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um Leistungen und Rechtsansprüche aus dem Sozialgesetzbuch, sondern auch um Prävention, Freizeit, Gesundheit und Engagement für ein selbstbestimmtes Leben im Alter in der Gemeinschaft. Aber auch um Fragen nach der Religion am Ende des Lebens und ob man auf das Altern und Sterben in der zweiten Heimat vorbereitet ist. Die Referentinnen sind Souad El Hasnaoui (1. Vorsitzende Vielfalt verbindet e.V.; Expertin und Beraterin für interkulturelle Öffnung) und Fatma Taspunar (Leiterin der Interkulturellen Begegnungs- und Beratungsstätte für Senioren; Arbeiterwohlfahrt e.V. Region Hannover).

Auch geflüchtete Frauen brauchen Arbeit

Beim NetzwerkW des Landes NRW steht das „W“ für „Wiedereinstieg“. Dort haben die Städte Solingen, Wuppertal und Remscheid in Kooperation Anträge gestellt, um im Bergischen Städtedreieck die (Wieder-)Einstiegschancen für geflüchtete Frauen mit Bleibeperspektive zu eruieren und Empfehlungen für die Praxis geben zu können. Die Anträge wurden bewilligt. Das Projekt befindet sich mittlerweile kurz vor dem Abschluss. Dann soll eine Broschüre mit Empfehlungen für arbeitsmarktintegrierende Maßnahmen vorgelegt werden. Zuvor, im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss am Donnerstag, 8. März, wird Projektkoordinatorin Astrid Vornmoor (Vornmoor-Consult) einen kurzen Bericht zu der Studie abgeben.

Hintergrund: Frauen, die nach einer Flucht im Bergischen Städtedreieck angekommen sind, machen es oft die eigenen kulturellen Hintergründe schwer, in den deutschen Arbeitsmarkt einzutreten. „Oft haben die Frauen drei und mehr Kinder und müssen ihre Kinder bei der Integration in Kindergärten und Schule unterstützen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Ausschuss. Es stellt sich die Frage, ob die Frauen bei der Bewältigung des Alltages (Kindergarten, Schule, Arztbesuche etc.) genügend unterstützt würden, um berufliche Perspektiven zu entwickeln, und ob alle Frauen von den Angeboten erreicht würden – bzw. welche Zusatzangebote hilfreich wären. Dabei stehe „außer Zweifel, dass eine Integration in den Arbeitsmarkt auch für Personen, die zunächst sehr arbeitsmarktfern erscheinen, unbedingt angestrebt werden muss. Eine eigenständige, von familiären Zusammenhängen unabhängige finanzielle Absicherung von Frauen aus allen Kulturkreisen ist Zielsetzung unserer aufgeschlossenen demokratischen Gesellschaft.“

Insofern beschäftigte sich das NetzwerkW sowohl mit den Möglichkeiten der Eingliederung von Frauen, die über eine schulische und berufliche Ausbildung verfügen, als auch mit der Vorbereitung auf eine Erwerbstätigkeit von Frauen, die bisher noch nicht arbeitsmarktaffin waren. Ziel des Projektes: Handlungsoptionen für die geflüchteten Frauen aufzuzeigen und Arbeitsmarktakteure sowie Weiterbildungsträger dazu zu motivieren, sich ihnen zuzuwenden. Bisher zielten Integrationsmaßnahmen auf dem Arbeitsmarkt eher auf Männer. In der Broschüre soll die Schilderung persönlicher Lebensgeschichten einiger Frauen eine größere Aufgeschlossenheit und Sensibilität bewirken.

Integrations-Coaches als Wegweiser und Unterstützer

Seit Oktober vergangenen Jahres hat das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises Lennep neun Männer und Frauen mit Migrationshintergrund, deutschen Sprachkenntnissen und Bleibeperspektive in Deutschland zu Sprach- und Kulturmittler ausgebildet, zu Integrations-Coaches. Ihre Teilnahmezertifikate erhielten sie am vergangenen Samstag im Vaßbendersaal Markt von Diakonie-Geschäftsführer Florian Schäfer und Sozialarbeiter Thomas Homberg. Zu den ersten Gratulanten gehörte Sozialdezernent Thomas Neuhaus.

Die neuen Integrations-Coaches

  • Mohammad Hagi (Syrien), Sprachkenntnisse Arabisch, Kurdisch, Deutsch, Englisch: „Das Wort ‚Coach‘ hat seinen Ursprung im Ungarischen und bedeutet ‚Kutsche‘. Nun ist die Kutsche ein Beförderungsmittel von einem Ort zum anderen. Wer sich in eine Kutsche hineinsetzt, hat ein Ziel vor Augen. Deswegen sehe ich mich wie ein Mittel zum Zweck, damit es schneller geht, damit man auf dem Weg bleibt, zielgerichtet. Das bedeutet: Begleitung des Kunden auf dem Weg zu seinem Ziel durch: Tipps, Ratschläge oder Impulse.“
  • Waseem Kabak (Syrien), Sprachkenntnisse Arabisch, Deutsch, Englisch: „Ich möchte als Integrations-Coach meine deutsche Sprache verbessern, die deutsche Mentalität intensiver kennenlernen und meine Mitmenschen unterstützen.“
  • Beya Chagouri (Algerien), Sprachkenntnisse Arabisch, Deutsch, Französisch: „Ich sehe in dem Projekt eine Chance, mich als Sprach- und Kulturvermittlerin einzubringen. Als Integrations-Coach habe ich eine Aufgabe gefunden, in der ich mich weiterentwickeln und neue Bekanntschaften knüpfen kann.“
  • Hussein Almohamad (Syrien), Sprachkenntnisse: Arabisch, Deutsch: „Ich freue mich auf neue Bekanntschaften, möchte meine deutsche Sprache verbessern und das deutsche System intensiver kennenlernen.“
  • Nahid Ghorbany (Iran), Sprachkenntnisse: Persisch, Dari, Deutsch, Englisch: „Ich bin der Überzeugung, dass gerade die Vielfältigkeit und Notwendigkeit der sozialen Arbeit in Deutschland genau das Richtige für mich ist und ich zugleich einen zukunftsträchtigen Beruf erlerne.“
  • Evin Hessen (Syrien). Sprachkenntnisse Kurdisch, Arabisch, Deutsch: „Viele Menschen, die gerade nach Deutschland kommen, benötigen vielseitig Hilfe. Ich habe damals wenig Hilfestellung bei Behördengängen usw. erhalten. Mein Ziel ist es, Menschen ihre Ankunft zu erleichtern und ihnen helfend zur Seite zu stehen.“
  • Hiro Sulayman (Syrien) Sprachkenntnisse Arabisch, Kurdisch (kurmanci), Deutsch: „Ich habe Spaß daran, anderen Menschen zu helfen, ihnen den richtigen Weg zu zeigen in Behörden, Schulen, Kindergärten etc. und dabei andere Kulturen, Sitten sowie Religionen kennenzulernen.“
  • Biniam Hailemichael (Eritrea), Sprachkenntnisse Tigrinya, Amharisch, Deutsch: „Ich habe Freude daran, Neues zu lernen und Menschen zu helfen, in Deutschland zu leben.“
  • Authman Rasul (Syrien), Sprachkenntnisse Arabisch, Kurdisch, Deutsch: „Ich habe selbst erlebt, wie es ist, ohne Sprachkenntnisse zu Behörden zu gehen. Man fühlt sich hilflos und unsicher. Darum möchte ich gerne andere Menschen in dieser Phase unterstützen.“

Integration ist für den Evangelischen Kirchenkreis Lennep zu einer zunehmend wichtigeren Aufgabe geworden, seit in den vergangenen Jahren mehrere tausend Geflüchtete nach Hückeswagen, Radevormwald, Wermelskirchen und vor allem Remscheid gekommen sind. Um dem aktuellen Bedarf an Übersetzung und kultureller Verständigung zu begegnen und um die Verständigungslücke zu schließen, werden derzeit mehrheitlich Laiendolmetscher – Kinder, Verwandte, Reinigungskräfte – eingesetzt. Teilweise wird der Bedarf auch durch  ehrenamtliche Kräfte, welche nicht spezifisch geschult sind, im Rahmen von sozialen Projekten (Ehrenamtsbörse) gedeckt. Doch in den sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Soziales und Bildung sind dies oftmals unbefriedigende Hilfskonstruktionen. Sporadisch, insbesondere bei sozialen Diensten und Behörden, werden deshalb externe professionelle Sprach- und Integrationsmittler/innen nachgefragt. Derzeit holt man sie aus anderen Kommunen (Wuppertal). Diese Dienstleistung ist aber derzeit nur eingeschränkt verfügbar und zudem organisatorisch aufwendig und kostenintensiv.

Die neun „eigenen“ Integrations-Coaches sollen künftig den erhöhten Unterstützungsdarf im Kirchenkreis Lennep unterstützend abdecken. Für sie ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten als „Brückenbauer“/Vermittler zwischen deutschen Institutionen und Zuwanderern – beispielsweise bei der sprachlich/kulturellen Verständigung in Arztpraxen, in sozialen Einrichtungen und Behörden, aber auch der Industrie.

Das Projekt ist von der Idee getragen, dass Migranten, die sich erfolgreich in unsere Gesellschaft integrieren und in ihren Herkunftsgruppen eine akzeptierte und anerkannte „Leaderrolle" innehaben, gezielt als Wegweiser und Unterstützer für eine erfolgreiche Integration wirken können. Es basiert insbesondere auf den Erfahrungen, die das Diakonische Werk im Rahmen der Umsetzung und Betreuung von Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen sammeln konnte sowie der Beschäftigung eines syrischen Juristen, der vor ca. 1,5 Jahren als Flüchtling nach Deutschland gekommen und jetzt im Arbeitslosenzentrum der Diakonie tätig ist. Über eine Vermittlungsplattform im Internet zur Einsatzkoordination können die neuen Integrations-Coaches, denen besonderes interkulturelles Verständnis und Sensibilität attestiert wird, nach einer intensiven Vorbereitungsphase ab Juni angefordert werden. Sie erhalten eine Ehrenamtspauschale. Weitere werden derzeit ausgebildet.

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Neue „Eritrean Community in Remscheid e.V.“ feierte

Die „Eritrean Community in Remscheid e.V.“ feierte heute Nachmittag im Ev. Gemeindehaus am Markt ihre Gründung. Wer schon einmal einen Verein gegründet hat weiß: Das Prozedere braucht Geduld und Zeit und kann manchmal ganz schön mühselig sein, wie Bürgermeisterin Gabriele Leitzbach in ihrem Grußwort bestätigt. Und wie viel, schwerer fällt das erst, wenn man die deutsche Sprache gerade erst lernt. Umso mehr freuen sind die Mitglieder der „Eritrean Community“ stolz, dass sie den Zusammenschluss zu einem eingetragenen Verein geschafft haben. Und dieser Erfolg verlangte danach, gefeiert werden! Der Vereinsvorsitzende und Gründers Dawit Kuflu stellte den deutschen Gästen den Verein und seine Mitglieder vor und bedankte sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, speziell dem Caritasverband Remscheid.

Der Verein entstand auf Initiative einzelner junger Eritreer und Eritreerinnen, die – teils alleine, teils mit ihren Familien – in Remscheid leben. Sie alle mussten ihr Heimatland aufgrund der dortigen unmenschlichen politischen Verhältnisse verlassen und haben nun ein neues Zuhause in Deutschland gefunden. In Remscheid möchten sie sich nun für die Gemeinschaft und die Nachbarschaft, in der sie leben, engagieren und sich um eine Annäherung zwischen ihrer Heimatkultur und den Menschen vor Ort bemühen. Das grill Gabriele Leitzbach spontan auf lud den neuen Verein zum 22. Kremenholler Stadtteilfest am 15. Und 16. September ein. Gemeinsam genoss man sodann leckere typische Speisen aus der Heimat der Vereinsmitglieder und eritreischen Mocca-Kaffee.

Ein Gewinn für unsere Stadt und unser Land

Auch im vergangenen Jahr haben wieder Remscheider Mitbürgerinnen und Mitbürger die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Um dies entsprechend zu würdigen, hatte die Stadt Remscheid die Neubürger/innen für gestern Nachmittag zu einer in den Großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Von den 27 neuen deutschen Staatsbürgern – es fehlten nur wenige – hatten fünf eine britische, je vier eine spanische oder italienische und drei eine kroatische Staatsangehörigkeit.  Von Seiten der Politik nahmen neben Oberbürgermeister Burkhardt Mast-Weisz auch die Dezernenten Barbara Reul-Nocke  und Thomas Neuhaus, Sevinc Brilling (Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums), von der Ausländerbehörde Claudia Schwarzweller und Dietmar Murach  sowie der Personalratsvorsitzende Klaus Ellenbeck an der Feier teil, von Seiten der Politik Fritz Beinersdorf (Linke), Waltraud Bodenstedt (WiR), Philipp Wallutat (FDP) sowie Beatrice Schlieper und Jutta Velte von den Grünen. Schwungvoll umrahmt wurde die Feier vom Streichquartett der Bergischen Symphoniker.

„Die Übernahme der deutschen Staatsbürgerschaft ist ein wichtiges Zeichen, ein Zeichen der tiefen Verbundenheit mit unserem Staat. Niemand aber erwartet von Ihnen, dass Sie Ihre Wurzeln und die Ihrer Familien, die in vielen anderen Ländern liegen, aufgeben. Bringen Sie das mit in unsere Gesellschaft ein, was Ihnen aus Ihrer jeweiligen Biografie wichtig erscheint. Das bereichert unser Land und unsere Stadt“, begrüßte der OB die Neubürger. „Deutschland ist seit Menschengedenken ein Einwanderungsland – auch wenn dieses Wort unnötigerweise umstritten ist. Tatsache ist doch, dass es doch schon immer Zuwanderung gab. Ich las kürzlich einen Roman, der im 16.Jahrhundert spielte. In diesem Buch wurde von den furchtbaren Religionskonflikten zwischen Katholiken und Protestanten berichtet. In der sogenannten Bartholomäus-Nacht wurden zigtausende Protestanten in Paris und anderen französischen Städten ermordet. Als Folge davon wanderten viele Hugenotten nach Preußen und Hessen ein. Die damals aus Frankreich Geflüchteten haben dort ihre neue Heimat gefunden. Sie konnten dort ohne Angst vor Verfolgung leben. Sie waren in jeder Weise ein Gewinn für die damaligen Gesellschaften, auch Wirtschaft und das Handwerk profitierten von der Zuwanderung.“

Zuwanderung habe es auch zu Zeiten der Industrialisierung im 19.Jahrhundert gegeben, fuhr Mast-Weisz fort. „Und nach dem zweiten Weltkrieg sind viele Menschen in die Bundesrepublik gekommen, weil sie aus ihrer Heimat vertrieben worden sind. Sie haben hier ihre neue Heimat gefunden, Familien gegründet, Kinder bekommen, gearbeitet, zum Wohlstand beigetragen. Gleiches gilt für all diejenigen, die ab den 1960-er Jahren als so genannte Gastarbeiter nach Deutschland und nach Remscheid gekommen sind. Eigentlich nur für eine kurze Zeit geplant, sind die meisten doch geblieben. Ohne diese Zuwanderung wäre unsere Stadt längst keine Großstadt mehr, ohne sie würden Wirtschaft und Handwerk, Dienstleistung und Verwaltung nicht funktionieren!“

Der Oberbürgermeister zeigte sich überzeugt davon, dass Zugewanderte haben unsere Stadt bereichert haben, weil sie sich engagieren sich in Vereinen, Religionsgemeinschaften, in der Kultur, für unsere Stadt engagieren und  somit zu einem gelungenen Miteinander mitwirken. All die Menschen zu integrieren, die in den vergangenen drei Jahren als Geflüchtete zu uns gekommen sind und dauerhaft hier bleiben, sei eine große Herausforderung, riesige Aufgabe. Die erfordere das Mitmachen aller. „Wir brauchen dabei auch die Hilfe von Bund und Land. Nicht nur aus finanziellen Aspekten. So ist es z.B. unabdingbar, dass wir ausreichend Lehrerinnen und Lehrer bekommen, die an unseren Schulen dafür Sorge trage, dass die Kinder aus den neuen Familien gute Startchancen haben. Wir brauchen die Bereitschaft der Wirtschaft, in unseren neuen Nachbarn Potentiale für ihre Unternehmen zu sehen, sie anzuleiten, auszubilden und ihnen gute Arbeitsplätze zu vermitteln.“

Leider habe sich in den vergangenen Monaten insbesondere in den sozialen Medien beim Thema Zuwanderung das Klima deutlich verschlechtert, fuhr der OB fort. Mittlerweile scheine es opportun zu sein, unter Nennung des eigenen Namens Hassmails, Beschimpfungen und Beleidigungen zu veröffentlichen.  „Verstärkt wird das dadurch, dass führende Mitglieder einer mittlerweile in vielen Landesparlamenten und im Bundestag vertretenden Partei dieses böse Klima noch schüren. Dem müssen wir mit aller Deutlichkeit entgegentreten. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Politikstil der AfD salonfähig wird. Wir müssen für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung immer und überall eintreten. Sie ist kein Automatismus, die jüngere deutsche Vergangenheit hat doch gezeigt, wie schnell aus einer solchen Stimmung heraus eine undemokratische Regierungsform entstehen kann, die unser Land und ganz Europa in die Katastrophe geführt hat. Für  unsere Demokratie müssen wir alle Tag für Tag einstehen. Sie ist das Gerüst unseres Staates, ohne sie wäre es nicht mehr das Land, auf das wir zu recht alle stolz sein können. Ich bin stolz auf Pressefreiheit, ich bin stolz auf die Meinungsfreiheit, die auch solche Meinungen zulässt, die ich ausdrücklich nicht teile. Und ich bin überzeugt davon, dass wir Gegner unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung ausschließlich mit den Mitteln der Demokratie, mit den besseren Argumenten überzeugen müssen!“

Es gebe viele Möglichkeiten, sich in Remscheid aktiv an der Gestaltung der Zukunft unserer Stadt und unseres Landes zu beteiligen, so der OB: „Demokratische Parteien, Religionsgemeinschaften, viele Sport-, Kultur und Sozialvereine freuen sich über Mitmacherinnen und Mitmacher. Unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, unsere Demokratie, unsere Stadt lebt vom Mitmachen!“

Demokratie ist kein Festzustand

Die Vermischung mit unterschiedlichsten Nationalitäten sei in Deutschland längst zur Normalität geworden, betonte Erden Ankay Nachtwein, die Vorsitzende des Integrationsrates. Und Mehrsprachigkeit sei heute ein Glücksfall für gute wirtschaftliche Entwicklungen in Europa.  Ungeachtet des Kulturkreises, aus der der Einzelne komme, seien alle verpflichtet, das deutsche Grundgesetz und die freiheitlichen Grundordnung zu achten und zu respektieren und danach zu leben und zu handeln. So sei ein friedliches Zusammenleben sichergestellt, ohne dass ein Neubürger seine Herkunft verleugnen müsse und er seine Traditionen und Lebenserfahrungen auch hier in Deutschland ausleben könne und dürfe. „Aber Demokratie ist kein Festzustand, sondern ein lebendiger und sich immer weiter zu entwickelnder Prozess, und die demokratische Grundordnung muss jeden Tag aufs Neue vorgelebt und verteidigt werden!“

Erden Ankay-Nachtwein zitierte dem amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy  mit den Worten „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden" und stellte fest, dass Integration eine Gemeinschaftsaufgabe sei. „Wir sollten es gemeinsam anpacken! In diesem Sinne: Willkommen in unserer Stadt Remscheid und willkommen in der deutschen Gesellschaft, die vielfältig, multikulturell demokratisch und schön bunt ist!“

Viele unterstützen die Wochen gegen Rassismus

„“Wir laden auch im Jahr 2018 dazu ein, bei den Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid Gitter der Abschottung zu öffnen und Abwehrverhalten gegenüber Fremdem zu überprüfen. Wir möchten mit einer klaren Haltung Aggression die Stirn bieten und uns selber vor Verletzungen schützen können. Aber wir möchten zu mehr einladen: neue Formen der Zusammenarbeit zu erleben, uns an Verständigung und an gemeinsamen Aktionen zu erfreuen,” steht aus aktuellem Grund auf der Homepage des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Das könnte aber auch auf der Homepage jeder anderen  Remscheider Institution stehen, die sich in diesem Jahr an den „Wochen gegen Rassismus“ beteiligt, zu denen der „Interkulturelle Rat in Deutschland e.V.“ aufgerufen hat. Johannes Haun: "Uns liegt daran, die eigenen Auffassungen in Gesprächen zu schärfen und für eine menschenfreundliche Haltung in Remscheid weiter zu werben!"

Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Frankfurt engagiert sich auf Bundes-, Länder und kommunaler Ebene für das friedliche Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. In Remscheid gilt das auch für den Verein Remscheid Tolerant e.V., der auch für die diesjährigen Aktionswoche (bis zum 19. April) wieder zahlreiche Unterstützer gefunden hat. Das zeigt das Gruppenbild von der gestrigen Pressekonferenz, auf der das vielfältige Programm vorgestellt wurde: Von re. n. li. Kerstin Becklas (Caritasverband Remscheid), Wolfgang Luge (Lütteraten), Gabriela Pires Rodrigues (Willi-Hartkopf-Haus), Johannes Haun (Remscheid Tolerant/Ökumenische Initiative Lüttringhausen), Antonio Scarpino (SPD/Jungsozialisten), Olav Wiegand (stellv. Leiter des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums), Erden Ankay Nachtwein (Vorsitzende des Integrationsrates und des Fördervereins für Interkulturelle Entwicklung e.V.), Hans Lothar Schiffer (Remscheid Tolerant) und Rolf Haumann /Jugendreferent de Ev. Kirchenkreise Lennep). Sie alle traten dafür ein, dass unsere Gesellschaft nicht auseinander driftet. Und dafür sei in vielerlei Hinsicht vorurteilsfreie Kommunikation ein gutes Hilfsmittel. Davon wird es während der Aktionswoche, nach den angebotenen Themen zu urteilen, jede Menge geben. Auch das Jugendzentrum Kraftstation, die Gelbe Villa und eine Schülergruppe engagieren sich.

Radevormwald bei "Age-friendly Cities" beispielhaft

Einstimmig angenommen wurde in der gestrigen Ratssitzung der Prüfauftrag an die Verwaltung, den die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis 90/DIEGRÜNEN und FDP beantragt hatten und dem sich nach einigem Zögern auch die CDU angenommen hatte. Darin geht es um eine eventuelle Mitgliedschaft der Stadt Remscheid in der Initiative der Weltgesundheitsorganisation „Age-friendly Cities and Communities“ (AFC). Deren Ziel ist die Schaffung eines weltweiten Netzwerkes von Städten und Gemeinden, die eine altersfreundliche Gestaltung anstreben. Als Basis hierfür stehen von der WHO entwickelte internationale Standards für die alterssensible Quartiersentwicklung zur Verfügung, die jede teilnehmende Stadt an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen kann. Remscheid würde von diesem weltweiten Austausch von Ideen, Fragen und Beispielen aus der Praxis profitieren können, meinen  die Antragsteller, „weil höchst kompetent auf die demographischen Herausforderungen auf das direkte Wohnumfeld der Bürgerinnen und Bürger reagiert werden“ könne. So könne sich Remscheid im Übrigen als sozial fortschrittliche Stadt präsentieren und für Menschen aller Generationen attraktiver werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf verwies in der Sitzung darauf, dass Radevormwald im November 2016 als erste deutsche Stadt aufgenommen worden sei. Darüber könne sich gerne der Seniorenbeirat von einem Vertreter Radevormwalds näher informieren lassen.

Anmeldungen zur "Kinderstadt" 2018 ab Samstag

Waterbölles-Video über die Kinderstadt 2015

Zum 15. Mal öffnen sich  vom 16. bis 27. Juli die Stadttore der Remscheider „Kinderstadt“ für Jungen und Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren. Erwartet werden in der Albert-Einstein-Gesamtschule dann jeweils montags bis freitags insgesamt 160 Kinder mit und ohne Behinderung, darunter sechs aus Einrichtungen der evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) und ca. zehn aus Flüchtlingsfamilien. Frühbetreuung wird wieder ab 7.30 Uhr möglich sein. Die eigentliche „Kinderstadt“ öffnet  um von 9.30 Uhr und schließt um 16 Uhr (am 27. Juli um 14 Uhr). „Die Ferienkiste kann immer Hilfe gebrauchen“, betonen die Veranstalter. Ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, bei der „Ferienkiste“ als ehrenamtliche/r Betreuer/in mit zu arbeiten. Bei Interesse können sich Menschen jeden Alters bei Daniela Kann (unter Tel. RS 163676 melden. In diesem Jahr wird sie  wissenschaftlich von der Fachhochschule Düsseldorf begleitet. Prof. Dr. Ulrich Deinet möchte mit seinen Studierenden die Wirkungen von Kinderstädten als temporäre Bildungsorte untersuchen.

Innerhalb der zwei Sommerferienwochen lebt die „Kinderstadt“ mit eigener Währung (dem sog. „Fichtentaler“), einer eigenen Bank, einem Bürgeramt, einem Arbeitsamt, Freizeit und Konsumangeboten und vielem mehr. Schwer erklärbare Worte, wie Demokratie, Arbeitslosigkeit, Stadtrat etc. werden in der „Ferienkiste“ ohne große Erklärungen greifbar und erfahrbar. Indem die Kinder in die Rolle der Erwachsenen schlüpfen, sammeln sie Erfahrungen, wagen Neues und haben “unglaublich viel Spaß“. Diese Spielidee wurde vor 24 Jahren geboren und sei seitdem erfolgreich, hieß es gestern auf einer Pressekonferenz im Jugendzentrum „Kraftstation“ von den Vertretern der Kooperationspartner bei der Vorstellung des Projekts: Thomas Neuhaus (Beigeordneter der Stadt Remscheid), Daniela Kann (Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid). Sabine Meisterernst (Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid), Rico Lippe (Schüler der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Sana-Klinikum), Marcel Gratza (Kraftstation – Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V.), Christian Beltz (Kraftstation – Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V.), Uwe Grund (Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid) und Silke Gaube (Geschäftsführerin Ev. Jugendhilfe Bergisch Land).

Seit 2012 steht den Veranstaltern beim Thema Inklusion die Lebenshilfe Rhein Wupper, Service gGmbH zur Seite. Über die Lebenshilfe werden die Plätze für Kinder mit Behinderung vergeben. In Gesprächen zwischen Eltern, Kindern und der Lebenshilfe werden Betreuungsbedarfe sondiert und organisiert. Außerdem schult die Lebenshilfe im Bedarfsfalle die Helferinnen und Helfer der Kinderstadt. Zudem hat die Veranstaltergemeinschaft insbesondere die Kinder unter den Flüchtlingen im Blick. Durch die direkte Ansprache und Einladung gelingt es, Flüchtlingskinder in die Ferienmaßnahme zu integrieren und damit neben Bildungsinhalten für eine schöne Abwechslung im Flüchtlingsalltag zu sorgen.

Seit 2012 steht uns bei dem Thema Inklusion die Lebenshilfe Rhein Wupper, Service gGmbH zur Seite. Über die Lebenshilfe werden die Plätze für Kinder mit Behinderung vergeben. In Gesprächen zwischen Eltern, Kindern und der Lebenshilfe werden Betreuungsbedarfe sondiert und organisiert. Außerdem schult die Lebenshilfe im Bedarfsfalle die Helferinnen und Helfer der Kinderstadt. Zudem hat die Veranstaltergemeinschaft insbesondere die Kinder unter den Flüchtlingen im Blick. Durch die direkte Ansprache und Einladung gelingt es, Flüchtlingskinder in die Ferienmaßnahme zu integrieren und damit neben Bildungsinhalten für eine schöne Abwechslung im Flüchtlingsalltag zu sorgen.

Die Teilnehmerkarten kosten 110 € (zehn Tage, inkl. Mittagessen) bzw. 130 € (zehn Tage, inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen) Es besteht die Möglichkeit der Ermäßigung (nähere Informationen dazu beim Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen unter Tel. RS 163478). Der Erstverkaufstag findet am Samstag, 24. Februar, von 10 bis 12 Uhr Im neuen Lindenhof, Honsberger Str. 38, statt, der Restverkauf ab dem 26. Februar beim Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Haddenbacher Str. 38, Zimmer 008. Kinder mit Behinderung können für Integrativplätze unter Tel. RS 163676 angemeldet werden.